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Das Schwarze Auge - Die rote Bache: DSA-Roman 102
 
 
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Das Schwarze Auge - Die rote Bache: DSA-Roman 102 [Broschiert]

Dietmar Preuß
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 352 Seiten
  • Verlag: Fantasy Productions; Auflage: 1., Aufl. (September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3890642276
  • ISBN-13: 978-3890642277
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 341.998 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Dietmar Preuß
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Im Jahre 363 v. BF. wächst eine unerwartete Bedrohung im Norden Andergasts heran. Naaba Narga, ein grausames Goblinweib, will an die Macht einer Göttin kommen, die in der Roten Bache geborgen ist. Mit ihrer Hilfe könnte sie alle Goblinsippen des Steineichenwaldes vereinen und Burg Waldsteyn überrennen. Zur gleichen Zeit ist der Wehrsasse von Hohenhag am Rande der Orkschädelsteppe auf der Suche nach seiner Frau. In einer üblen Spelunke namens Wurmschatten trifft er auf eine Überraschung. Und die junge Schankmagd, die er dem schmierigen Wirt entreißt, ist weniger naiv, als es scheint. Ist sie vielleicht sogar mit dem unbekannten Verräter auf der Burg des Freiherrn verbündet?

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
"Die rote Bache" ist der zweite DSA-Roman aus der Feder von Dietmar Preuß und eine Fortsetzung des 2007 erschienenen "Hohenhag". Erneut entführt der Autor den Leser auf den Wehrhof Hohenhag, an die Grenzen des ritterlichen Königreiches Andergast. Im Mittelpunkt der Handlung stehen erneut Beolf und Sidra, diesmal jedoch nicht als Gefangene der Orks, sondern als selbstbewusste Menschen und Anführer. Es spricht für den Autor des Romans, dass er die Geschichte um seine beiden Protagonisten nicht nur kontinuierlich weitergeführt, sondern sie auch mit neuen Beweggründen versehen hat. So steht für die Heilerin Sidra beispielsweise die Suche nach einem Weg aus ihrer Kinderlosigkeit im Vordergrund, was der Geschichte eine ganz eigene Dynamik gibt.

Ein bisschen schade ist dagegen der Umstand, dass das hier so prominent vertretene Volk der Goblins in "Die rote Bache" etwas eindimensional daherkommt. Gerade vor dem Hintergrund der aktualisierten Volks- und Kulturbeschreibung in der kürzlich erschienenen Spielhilfe "Reich des Schwarzen Bären" hätte man sich eine etwas bessere Darstellung der Rotpelze gewünscht. So hebt sich einzig der positiv besetzte Charakter Madds mit seiner Charakterzeichnung von den übrigen Goblins im Roman ab, denn auch die Beweggründe der Schamanin werden nicht wirklich gut herausgearbeitet.

Abgesehen von einigen kleinen Ungenauigkeiten - etwa, dass die Freuden der Küche durchaus in den Bereich der Göttin Travia gehören - fügt sich die Geschichte sehr gut in den aventurischen Hintergrund ein, auch wenn es sich wieder einmal um einen aventurisch-historischen Roman handelt. Wenigstens ist damit auch der Vorgängerroman Hohenhag" eindeutig datierbar geworden. Wie auch dieser lässt sich Die rote Bache" gut zu einem Rollenspielabenteuer umarbeiten, da sie einerseits in einem Landstrich spielt, der sich in den vergangenen fast vierhundert aventurischen Jahren nicht großartig verändert hat, und andererseits, weil der Plot zwar nicht weltumgreifend, aber dennoch spannend und groß genug für ein längeres Heldenabenteuer ist.

Auch mit seinem zweiten DSA-Roman gelingt es Dietmar Preuß, eine solide aventurische Erzählung abzuliefern. Positiv fallen vor allem die Weiterentwicklung der in "Hohenhag" eingeführten Charaktere sowie das Hinzufügen neuer interessanter Figuren auf. Lediglich die Antagonisten hätten mit etwas mehr volksspezifischer Tiefe dargestellt werden können. So bleibt es doch größtenteils bei den archetypischen Goblins. Auch kleinere Logikfehler und aventurische Unstimmigkeiten fallen auf, mindern den Lesegenuss jedoch nur unerheblich. Eine Fortsetzung der Geschichte um den Wehrhof Hohenhag und seine Bewohner ist durchaus möglich und wünschenswert, da das Potential diverser Figuren - wie beispielsweise das des undurchsichtigen Magiers Seton - noch lange nicht erschöpft ist.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Wie auch beim Vorgänger Hohenhag hat der Autor wieder ein kleines Meisterwerk abgeliefert, das ich kaum aus der Hand legen wollte.

Die beiden Helden des ersten Teils - Beolf und Sidra - verstricken sich nun in die Machenschaften der Rotpelze. Eine junge, aber mächtige Goblinschamamin plant die Stämme des Steineichenwalds zu vereinen und die Menschen im Norden Andergasts zu überrennen. Die Goblins werden anschaulich dargestellt, ähnlich der Orks in Hohenhag, wobei man jedoch nicht so viel kulturelle Hintergrundinformationen mitbekommt.
Der Autor beschreibt nicht zu detailliert und hat (zumindest für mich) genau die richtigen Anteile aventurischen Hintergrundes, Spannung und Action zusammen gefügt, so dass langweilige Passagen nicht auftraten.

Hohenhag ist übrigens nicht unbedingt zum Verständnis diesen Teils nötig, allerdings, da die beiden Geschichten so schön zusammenhängen und auch Charaktere des ersten Teils hier wieder auftauchen, kann ich doch beide Bücher empfehlen.

Abschließend kann ich dieses Buch jedem DSA- oder generell Fantasy-interessierten Leser empfehlen und hoffe bei den Zwölfen, dass Dietmar Preuß vielleicht noch mal einen dritten Teil schreibt. ;)
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Format:Broschiert
Ich habe den Roman gerade zu Ende gelesen und möchte hiermit auch meinen Teil zur Einordnung für zukünftige Leser beitragen.

Schreibstil 70%: Ich fand den Schreibstil durchaus in Ordnung. Es lies sich flüssig lesen, auch wenn sich vereinzelt ein paar Rechtschreib- / Grammatikfehler eingeschlichen haben. Allerdings nicht auf jeder zweiten Seite, sondern wirklich nur vereinzelt.

Inhalt 50%: Die Story-Idee ist durchaus spannend. Leider ist schon nach kurzer Zeit klar (ohne jetzt näher auf den Inhalt einzugehen), wer der Verräter ist, denn außer der Überzeugung des Hauptcharakters spricht alles dafür. Eine plötzliche Wendung zum Ende fehlt leider, so dass ich persönlich von keinem allzu großen Spannungsbogen sprechen kann.

Schlüssigkeit 70%: Einige Logikfehler sind definitiv drin z.B. Anzahl der aufgenommenen / befreiten Seelen falsch, Kommentar der Schamanin am Anfang bzgl. dem Hofmagier wird nicht mehr aufgegriffen, etc. Allerdings waren es auch nicht soviele, dass ich mich groß daran gestört hätte.

DSA-Feeling 80%: Ich finde es wichtig, dass ein DSA-Roman auch schlüssig in das Regelwerk des Schwarzen Auges passt. Ansonsten kann man den Zusatz "DSA" weglassen. Auch wenn es manchmal eine ziemliche Grenzwanderung war, fand ich die hier beschriebenen Inhalte durchaus stimmig und passend umgesetzt.

Kleiner Hinweis: Da ziemlich oft auf den ersten Band Bezug genommen wird, finde ich durchaus, dass man diesen vorab gelesen haben sollte. Es ist zwar nicht zwingend notwendig, erleichtert einem aber durchaus das flüssige Durchlesen des Bandes.
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