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Das Schwarze Auge, Aufruhr in Aventurien
 
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Das Schwarze Auge, Aufruhr in Aventurien [Taschenbuch]

Sarah Nick
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 397 Seiten
  • Verlag: Heyne (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453213718
  • ISBN-13: 978-3453213715
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 541.893 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Stefan Schweikert
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Aufruhr in Aventurien ist der 64. Band aus Aventurien, der Spielwelt des Rollenspiels Das Schwarze Auge. Er vereinigt die Siegerstorys eines Wettbewerbs, der 2001 von Amazon.de in Zusammenarbeit mit dem Heyne Verlag und Fantasy Productions ausgeschrieben wurde. 20 siegreiche Autoren (bei 90 Teilnehmern) dürfen sich darüber freuen, dass ihre Erzählungen in diesem Band veröffentlicht wurden -- eine Freude, die von den Lesern dieses Bandes durchaus geteilt werden kann. Denn die vier bis 40 Seiten langen Geschichten sind allesamt ein Lesevergnügen.

Die Erzählungen bestechen fast ohne Ausnahme durch Einfallsreichtum, sympathische Protagonisten, interessante Schauplätze und die Würze der Kürze. Mit viel Tempo und Laune gelangt man so von einer Story zur nächsten, und es entstehen keine Längen. Besonders erfrischend ist, dass fast alle Beiträge mit etwas Humor und dem versöhnlichen, typisch aventurischen Schlussakkord aufwarten.

Die Siegerstory "Die Queste der Donna Consuela" von Markus Tillmanns typisiert etwas zu sehr eine keifende, vergnügungssüchtige Al'Anfaner Grandessa, entschädigt aber durch Stil und Witz. Besonders gelungen sind die zwei Stadtgeschichten "Li" von Stefan Schweikert (Gareth) und "Falscher Freund" von Jakob Schmidt (Grangor), die sich gesellschaftlichen Randfiguren zuwenden. In "Heulende Nadeln" von Armin Wührer kämpfen Fjarninger und Orks gegen Gloranas Schergen -- äußerst exotisch! Sharon Ratke präsentiert in "Rabenfedern" mit einigen erzählerischen Schwächen eine umso stärkere Geistergeschichte um den Flug der Zehn in Al'Anfa. Interessant ist auch Claudia Siegmann-Gabriels "Fallgrube", in die ihre drei Protagonisten hineinpurzeln. Da kämen sie auch leicht wieder heraus, wenn sie sich nur gegenseitig über den Weg trauen könnten. Und die Queste nach der "Levthansschale" (von Ralf Dieter Renz), auf die sich der Rahjageweihte "Rolli" begibt, möchte man auch nicht missen, wenn man weiß, dass der Held der Geschichte nach seinen sich am Bauch befindlichen Speckröllchen benannt wurde. Mollig, drollig und lesenswert.

Für Aventurienfans ist diese Kurzgeschichtensammlung mit Sicherheit eine Fundgrube an Lesespaß und Kurzweil -- und wer weiß, für andere vielleicht auch. --Simon Weinert


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Vergleicht man diese Anthologie mit den anderen drei bisher erschienenen Kurzgeschichtensammlungen von DSA "Der Göttergleiche", "Von Menschen und Monstern" und "Gassengeschichten" stellt man fest, dass kaum ein Qualitätsunterschied zu dem von Laien verfassten Geschichten festzustellen ist. Ist das aber ein Grund sich zu freuen oder nicht? Sind die Fans der DSA-Reihe so gut, dass sie proffessionell weiter geschichten veröffentlichen können, oder ist die Stammautorenschaft auf dem Niveau der "Just for fun"-Schriftsteller: ambitioniert, talentiert, aber größtenteils durchschnittlich??? Diese Frage mag und kann ich zwar nicht beantworten, dennoch empfehle ich jedem, der schon einmal mit dem Gedanken gespielt hat, ebenfalls geschichten zu schreiben oder gar zu veröffentlichen, dieses Buch zu lesen. Es macht Mut, es auch selbst einmal zu versuchen.
Leider war für meinen Geschmack keine herausragende Geschichte dabei, aber gerade die Stories "In den Gassen von Fasar", Schein oder Sein", sowie "Die Fallgrube" und "Rabenfedern", die zwar alle nicht die originellsten Skripte aufweisen, aber dafür stilistisch und formal am ehesten als "wahre" Kurzgeschichten angesehen werden können, sind lesenswert. Viele der anderen Geschichten machen eher den Eindruck, als hätte man es mit dem ersten Kapitel eines nicht vollendeten Romans zu tun, was nicht gegen ihre Qualität als solches aussagt, aber in einer Kurzgeschichtensammlung nichts zu suchen hat. Eine Kurzgeschichte wird nict deshalb so genannt, weil sie eine kurze Geschichte ist, sondern weil sie bestimmten formalen Regeln genüge tuen muß... Genau das hat mich nämlich auch an der Gewinner-geschichte geärgert, die zwar intelligent geschireben ist, aber einfach so aufhört. Sie hätte auch 10 Seiten früher oder später aufhören können, ohne Unterschied auf den Ausgang der Geschichte. Hier hätte man auf Seiten der Jury (wer war die eigentlich?) mehr Sorgfalt walten lassen müssen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wie der etwas schleimige Buchrücken es bereits sagt, sind hier mehrere Kurzgeschichten enthalten, die meiner Meinung nach durchaus das Zeug zu einem kleineren Roman hätten, andere kann man aber auch in die Tonne schießen. Bei ein paar der Geschichten fand ich es richtig schade, dass sie nur so kurz waren. Darunter zählen z.B. die Geschichte "Fließendes Wasser" von Michelle Wassermann. Hier wird erzählt, wie eine magiebegabte Sklavin vor ihrem "Herrn" flieht, der sie an einem, ich glaube Menschenschänder passt hier richtig gut, verkaufen will. Oder auch die Geschichte "Rabenfedern" von Sharon Ratke. Hier versucht Falkan das Schicksal einer jungen Frau zu ändern, die sich in den Tot gestürzt hat, um einer Opferung zu entgehen. Zusammen mit einigen Geweihten eines Travia-Tempels gelingt es ihn dann auch schließlich, sie wiederzubeleben und sie wollen sich auch schon am nächsten Tag auf den Weg aus der Stadt machen....

Alles im Allen werden hier häufig Schicksale derjenigen Gezeigt, die nicht von so hohem Stande sind, einfache Leute, ja sogar Tiere spielen hier die Hauptrolle. Wer also mal Kurzgeschichten aus Aventurien lesen will, der muss nicht zögern, hier Zuzugreifen. Bis auf ein paar Geschichten zeichnen sie sich alle durch einen wunderschönen Schreibstiel und vor allem durch Liebe aus, die ich leider ja manchmal bei "gestandenen" Autoren vermisse. Ich würd mich freuen, vielleicht bald mal den Namen des einen oder anderen auf einen richtigen Roman zu lesen...

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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fans an die Macht! 24. April 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Im vorliegenden Band sind, wie Heyne schon erwähnte, 20 Kurzgeschichten von mehr oder weniger wortgewandten DSA-Fans enthalten, die aus knapp 90 im Rahmen eines Wettbewerbs eingesandten Werken ausgewählt wurden.
Das Ergebnis lässt sich guten Gewissens als "Bunte Mischung" bezeichnen. Eine Rundreise quer durch Dere, sozusagen. Ebenso sind die verschiedensten Stile vertreten, von der 4-Seiten Kurzgeschichte zum 30-seitigen Mini-Roman.
Warum nun aber ausgerechnet "Die Queste der Donna Consuela" das Rennen gemacht hat, entgeht mir. Guter Schreibstil ja, aber ist einfach nicht meine Art von Humor. Zu platt, zu künstlich, zu penetrant.
Besser ist da schon "Die Magicka in der Flasche", hier stimmt die Mischung aus Handlung und Lachern, und die Geschichte ist ganz einfach auf einer etwas höheren geistigen Ebene angesiedelt. Sehr gut auch "Im Wald des Jaguars", "Was Travia verbindet" und "Phexrose". Auch "Falscher Freund" kann sich durchaus sehen lassen. Alles Geschichten, die auf festem DSA-Grund stehen und auch nicht in stupides Hack-and-Slay abfallen, wie dies in "Li" geschieht.

Insgesamt kann man sagen, daß sich die Investition von 10 Dukaten, ähm, Euro für jeden DSA-Fan lohnt, und auch für den ein oder anderen Fantasy-Fan, der dem schwarzen Auge als System nicht so viel abgewinnen kann. Verglichen mit den in letzter Zeit erschienenen DSA-Romanen sind einige der enthaltenen Stories sogar von weitaus höherer Qualität. Man kann nur hoffen, daß dies nicht der letzte Story-Wettbewerb bleibt - Fans an die Macht!

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