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Das Schwarzbuch des Kommunismus: Unterdrückung, Verbrechen und Terror [Gebundene Ausgabe]

Stéphane Courtois , Irmela Ansperger , Karin Schulte-Bersch , Thomas Wollermann
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. August 2004
"Das Schwarzbuch des Kommunismus" löste bei seinem Erscheinen in Frankreich heftige Diskussionen aus und stand wochenlang auf Platz 1 der Bestsellerlisten. Es zieht eine grausige Bilanz des Kommunismus, der prägenden Idee unserer Zeit. 80 Millionen Tote, so rechnen die Autoren vor, hat die Vision von der klassenlosen Gesellschaft gekostet, mehr als der Nationalsozialismus zu verantworten hat. Mit dieser These lösten die Autoren eine beispiellose Voraus-Debatte aus, die ihren Niederschlag in zahlreichen deutschen Zeitungen gefunden hat. "'Das Schwarzbuch des Kommunismus' ist nicht nur eine Chronik der Verbrechen, sondern auch eine Unglücksgeschichte jener 'willigen Helfer'im Westen, die sich 90 Jahre lang blind und taub machten", schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung. In einem speziellen Kapitel für die deutsche Ausgabe schreiben Joachim Gauck und Ehrhart Neubert über den Kommunismus in der DDR.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 1008 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: einmalige Sonderausgabe. (1. August 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492046649
  • ISBN-13: 978-3492046640
  • Originaltitel: Le livre noir du communisme
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,2 x 6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 296.208 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Manche guten Bücher hinterlassen Spuren, wenige außergewöhnliche Werke reißen tiefe Krater in die Gefühls- und Erkenntnislandschaft der Leser und Meinungsmacher. Das Schwarzbuch des Kommunismus der Autorengruppe um Stéphane Courtois provozierte binnen Jahresfrist Kontroversen, wie wir sie in Deutschland seit dem Ende des Historikerstreits der achtziger Jahre nicht mehr sahen. Dies umschließt sowohl die wissenschaftliche, wie auch die publizistische Arena, wie die Auswahl der Stellungnahmen zeigt, die der Historiker Horst Möller als Buch unter dem bezeichnenden Titel Der rote Holocaust und die Deutschen vor kurzem herausgab.

Es sind in der Tat weniger die Fakten, die provozieren, vielmehr sind es die alten Fragen in neuem Gewande, die Courtois im Vorwort stellt: Wieso war es so lange nicht möglich, ein derartiges Buch zu schreiben? Und was spricht dagegen, die Mechanismen der Machtausübung zweier totalitärer Systeme, namentlich des Nationalsozialismus ("Rassen-Totalitarismus") und des Kommunismus ("Klassen-Totalitarismus") als zumindest 'ähnlich' zu klassifizieren?

Völlig nachvollziehbar steht die 250 Seiten starke Analyse der leninistischen und stalinistischen Verbrechen ("Ein Staat gegen sein Volk") von Nicolas Werth im Zentrum der Betrachtungen, handelte es sich dabei doch um das Gravitations- und Expansionszentrum kommunistischer Herrschaftstechnik schlechthin. Eine Technik, die darin bestand, die "Feinde der Arbeiterklasse" wahlweise 'umzuerziehen' oder gleich zu eliminieren. Hier führte die teilweise Öffnung der Archive zu neuen Erkenntnissen. Die übrigen Beiträge, die neben den osteuropäischen, sozialistischen Systemen auch die asiatischen, lateinamerikanischen und afrikanischen Metastasen des Kommunismus ins Blickfeld rücken, mußten mit einer sehr viel schmaleren Datenbasis auskommen.

Der Sprengstoff dieses Buches liegt in der Enttabuisierung: Massenmord wird hier als das bezeichnet, was er war: als Herrschaftstechnik. Damit ist der erste Schritt getan, um eine große Forschungslücke zu schließen. Auf jeden Fall entlarvt diese Topographie des Verbrechens Eines: 80 - 100 Millionen Tote sind nicht das Resultat einer Entartung der kommunistischen Idee, alle Menschen wären gleich, sondern die Idee selbst ist entartet. --Manfred Schwarzmeier -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Das Schwarzbuch ist auch eine Unglücksgeschichte jener - willigen - Helfer im Westen, die sich 90 Jahre lang blind und taub machten." (FAZ)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die rote Fratze des Grauens 29. April 2013
Von Treb Melsa TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Verschiedentlich war, damals vor rund 15 Jahren als das Buch erstmals erschien, der Vorwurf zu lesen, dass das Buch durch die heterogene Autorenschaft mit wissenschaftlichen Mängeln belastet ist. Das Gegenteil ist m. E. richtig, gerade die Vielzahl der Autoren macht das Buch stark.
Das Buch ist eine Bilanz des Grauens, es belegt, dass der Kommunismus in Theorie und Praxis die Lehre vom Massensterben/-töten ist, zwei Beispiele:
- Der Terror von "Väterchen Stalin", der z. B. den Hunger als Waffe einsetzte, um Millionen von Kulaken auszulöschen.
- Oder Maos "Großer Sprung", der mindestens 40 Millionen Menschen das Leben gekostet hat.

Auch neulich beim Wiederlesen des Buches überkam mich ein Gefühl des Grauens, die Wirkung der Schilderungen mit welcher Gleichgültigkeit Stalin, Mao, Hồ Chí Minh, Pol Pot etc. Menschen wie Abfall behandelten, ist kaum in Worte zu fassen -widerlich, grauenhaft, es fehlen einfach die Vokabeln! Dabei wurden Mao, Hồ Chí Minh und Pol Pot von der links-intellektuellen Schickeria des Westens geradezu vergöttert - eigentlich unfassbar.
Damals als vor rund fünfzehn Jahren das Buch erstmals erschien, war die Reaktion dieser gerade erwähnten Links-Intellektuellen sehr bezeichnend. Es war zu lesen und zu hören, dass das Buch überflüssig sei, dass das Buch wohl die Verbrechen des Nationalsozialismus relativieren möchte und ähnliche Dinge mehr. In dieser Art und Weise taten sich insbesondere die Redaktionen der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten hervor, also die Haus- und Propagandasender der deutschen Landesfürsten.
Solche Reaktionen beleuchten aber m. E.
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77 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schluß mit Lügen der Linken 10. Februar 2006
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Die große Lüge der Linken, daß durch Information über die Verbrechen des Kommunismus doch nur die Verbrechen des Nationalsozialismus "relativiert" werden sollen, die ja angeblich "singulär" wären, wird durch dieses Buch enttarnt : denn mit solchem "Relativierungs"- Gewäsch sollen in Wahrheit nur die alten Idole der verbrecherischen marxistisch-leninistischen Ideologie vor Demaskierung geschützt werden. Es sollte nicht herauskommen, daß der Kommunismus eine Ideologie von Massenmördern war, auf deren Konto Verbrechen gegen die Menschlichkeit in millionenfacher Höhe gehen. Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot, schwerkriminelle kommunistische Beglücker der Menschheit! Das Buch "relativiert" nicht NS-Verbrechen, sondern nennt endlich auch die ungeheuren Greueltaten kommunistischer Regime beim Namen und gehört in alle Schulen und Bibliotheken.
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63 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 100 Millionen Tote sind genug 22. Juni 2008
Von ludwigwitzani TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Fast einhundert Jahre hat es gedauert bis dem kommunistischen Totalitarismus endlich seine Maske vom Gesicht gerissen werden konnte. Nachdem er große Teile der Welt barbarisierte und verwüstete und unzählige Völker in ihrer Substanz verkrüppelt zurückgelassen hat, befreiten sich die Menschen in der friedlichen Revolution von 1989/1990 von diesem schrecklichsten Spuk der Weltgeschichte. Und was es nun zu sehen gab, als die Gefängnisse und Archive geöffnet, die Leichen ausgegraben und die Akten studiert wurden, war niederschmetternd: über die ganze Welt und das ganze Jahrhundert verteilt sind mehr als einhundert Millionen Menschen dieser Höllenlehre zum Opfer gefallen - davon am meisten in Russland und China, jenen Ländern, die ein gnadenloses Geschick zu Trägern der kommunistischen Weltbefreiungslehre ausersehen hatte.
Wendet sich nun die Welt mit Grausen von dieser gerade mühsam überstandenen Apokalypse ab? fragt Stephane Courtois in der Einleitung zu dem vorliegenden Buch. Leider nicht, ist die Antwort, die Apologeten des Kommunismus sind noch immer aktiv, sie stricken am "Märchen von der guten Lehre, die nur falsch verwirklichst wurde" und die nun bald wieder eine neue Chance brauchte. So ist das vorliegende Buch gleich in doppeltem Sinne hochaktuell:
(1) Zunächst trägt es in zahlreichen exzellent recherchierten Artikeln das ganze unfassbare Elend zusammen, das der Kommunismus in seinen verschiedenen Erscheinungsformen in Russland, China, in allen Ländern Osteuropas, in Asien, Afrika und Lateinamerika angerichtet hat.
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternd ... 3. März 2012
Von Eber
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Dieses geradezu unglaubliche Buch mit fünf Sternen zu kennzeichnen ist eigentlich schizophren: Es ist eines der schrecklichsten Bücher, die ich jemals gelesen habe - und ich las viele!
Zwar wusste man natürlich von diesen "Säuberungen" der Lenin- und Stalin-Zeit, auch von den Gulag-Lagern, dass diese Verfolgungen und Deportationen Unschuldiger - allein aufgrund ihrer Volkszugehörigkeit - derartige Ausmaße gehabt hatte, das wusste ich nicht.
Dieses Buch ist eine Mahnung all all' diejenigen, die noch immer und trotzdem noch von irgend welchen "sozialistischen" Paradiesen träumen.
Ergänzend dazu empfehle ich unbedingt Friedrich August von Hayeks "Der Weg zur Knechtschaft" - gibt es leider nur antiquarisch, weil vergriffen. Hayek beweist absolut überzeugend, dass jeglicher Sozialismus ganz zwangsläufig in der Unfreiheit enden muss. Und genau das erleben wir ja derzeit bei dieser unsäglichen Entwicklung EU >>> EUdSSR ...
Ich würde mir wünschen, dass möglichst viele Menschen Hayeks Werk und eben auch dieses Schwarzbuch lesen mögen - vielleicht ist es ja noch nicht zu spät ...
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5.0 von 5 Sternen Aufarbeitung des Kommunismus der an Terror, Verbrechen, Mord,...
Diese Buch war schon lange gefordert, Stephane Courtois und sein Team hatten den Mut die falsche Geschichte des Kommunismus eine neue richtige Geschichtsschreibung zu geben. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Karl-H. Koll veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein sehr gutes Buch
Es ist wirklich ein sehr gutes Buch. Es sollten alle lesen, damit man den sog. Kommunismus einmal kennenlernt. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von A. Schöne veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Rezens_22.8.12
Das Schwarzbuch des Kommunismus . Unterdrückung, Verbrechen und Terror . Mit dem Kapitel( Die Aufarbeitung des Sozialismus in der DDR) von Joachim Gauck und Ehrhart... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von schreitershop veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Wer über Kommunismus schreibt
Sollte auch über Kommunismus schreiben.

Die Aufzählung der Verbrechen bekannte Diktaturen ist eine Sache, diese Kommunismus zu nennen, nur weil jene sich... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von M. Weller veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Wie beurteilt der Teufel wohl Gott ?
Für mich ist diese Teufel-Gott-Überschrift, was sie ist: schwachsinninge Mystik; aber die Masse der Rezesenten hier scheint mir nur sowas Plakatives zu verstehen. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Hans Gryphius veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schwarzbuch des Kommunismus
Danke für die schnelle Lieferung. Das Buch ist gebraucht, wie beschrieben und auch gut erhalten.
Gern einmal wieder! Super Schneller lieferservice!!!
Vor 23 Monaten von Einkäufer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen 100 Millionen Tote und das Morden geht weiter
Jeder der "Die Linke" wählen möchte, sollte sich vorher dieses Buch durchlesen. Die schlimmste Ideologie aller Zeiten wird hier trotz der endlosen und unbeschreiblichen... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Klangsucher veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kommunismus - Die Verbrecherlehre Nr. 1
Ein gut recherchiertes Buch, das den ganzen Wahnsinn der kommunistischen Schreckensregime in verschiedenen Ländern untersucht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2010 von Longsword
4.0 von 5 Sternen Diese Epoche darf mann nicht vergessen, jeder Kommunist sollte dieses...
Wer dies liest und noch davon überzeugt das Kommunismus Platz in unserer Gesellschaft hat, sollte sich viele Fragen stellen!
Veröffentlicht am 20. Februar 2010 von Movingfeet
2.0 von 5 Sternen Das Schwarzbuch der Schwarzbücher
Ich will das Pferd mal von der anderen Seite her aufzäumen. Die Rezension hier sind mir zumeist zu sehr ideologisch geprägt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2009 von Heinz Ketchup
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