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»Mit ihrem historischen Roman "Das Scholarium" liefert Claudia Groß eine Reihe interessanter Fakten und Hintergründe über den Universtitätsbetrieb am Übergang von Mittelalter zu Renaissance und Humanismus.« bau-pr, Literaturecke
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spätmittelalter, voll Crime und (bisschen) Philosophie,
Von giorgaki "giorgaki" (Rhein-Erft) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Scholarium (Taschenbuch)
Die Geschichte ist weit über die Hälfte des Werks äußerst, äußerst spannend.Aber leider unterbricht die Autorin gegen Ende ihr Erzählkonstrukt. Statt das Geschehen sich selbst zu Ende führen zu lassen, bricht sie ab. Berichte ersetzen Handlungsstränge. Die handelnden Personen verblassen zu bloßen Erzählfiguren. Trotz aller Spannung, die Protagonisten bleiben hölzern. Gerade gegen Ende wird dies deutlich. Nachdem die Spannung weg ist, ist auch die Geschichte weg, und die Helden fristen in einer fad gewordenen Erzählwelt weiter. Das gesamte Personal bleibt ohne Profil. Zu schematisch und durchsichtig sind die Helden nach Rollenzuweisung gedrechselt und benutzt. Nur zum Teil gelungen ist die Atmosphäre in der Fakultät. Die die Zeit beherrschende Dialektik von Weltlichem und Geistlichem - fides vs. ratio - kommt viel zu kurz. Die großen Philosophen der Zeit werden genannt, z.T. auf Lateinisch zitiert. Aber ihr Denken und der entscheidende Umbruch im Denken der Epoche wird nur angedeutet. Nicht-Philosophen werden mit den genannten Namen allein nur wenig bzw. nichts anfangen können. Die Lehre an der Fakultät, Lectio und Disputatio, hingegen sind ihrem Verfahren nach gut getroffen und in das Gesamtgeschehen kunstvoll eingewoben. Großes Lob! (Leider fehlen stärkere Bezüge auf die Summa.) Insgesamt: Ein über weite Strecken äußerst spannendes Werk. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Der schlechteste "Krimi" seit Jahren,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Scholarium (Taschenbuch)
Puh! Ich habe diesen Roman beendet, Gott sei Dank! Nun kann ich mich anderen Büchern zuwenden und ich bin sicher, daß es nun nur besser werden kann. Der Roman von Frau Groß war jedenfalls eine herbe Enttäuschung. Wie soll man ihn nennen? Als Krimi zu langweilig, als historische Abhandlung zu ungenau, als philosophisches Buch zu oberflächlich. Das Buch liest sich als hätte Frau Groß ein Nachschlagewerk mit dem Titel "Wie schreibe ich einen Bestseller?" konsultiert. Von allem etwas, denn dann werden möglichst viele Lesergruppen angesprochen (nur wird leider keine befriedigt). Unverständlich, daß dtv diesen Roman herausgebracht hat.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Geschwätzig und fehlerhaft,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Scholarium (Taschenbuch)
Keine schlechte Idee, doch leider eine äußerst schwache Umsetzung. Das Buch steckt voller historischer und logischer Fehler und artet zeitweise in ein feministisches Traktat aus, das dem Feminismus keinen Gefallen tut. Die Charaktere sind unglaubwürdig und oberflächlich gezeichnet, ein Klischee reiht sich ans nächste... Fazit: Zeit- und Geldverschwendung.
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