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Das Schneekind: Eine Familie unterwegs durch die Schneewüsten Kanadas [Gebundene Ausgabe]

Nicolas Vanier , Reiner Pfleiderer
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 12,99  

Kurzbeschreibung

2001
Immer schon war Nicolas Vanier fasziniert von den Schnee- und Eiswelten des Nordens. Er durchquerte Lappland, Sibirien und immer wieder Alaska und Kanada. Weltberühmt wurde er mit der ersten Durchquerung des amerikanischen Kontinents mit seinem Schlittenhundegespann. Aber sein größtes Abenteuer war ein anderes: Mit seiner Frau und seiner anderthalbjährigen Tochter Montaine zog er für ein Jahr in die Wildnis im hohen Norden Kanadas. Im kurzen arktischen Sommer baut sich die Familie ein Blockhaus. Ganz auf sich allein gestellt müssen sie den grimmigen Winter bestehen. Wie die Menschen in alten Zeiten ernähren sie sich vom Jagen, Fischen und Sammeln; alles, was sie brauchen, müssen sie aus der Natur gewinnen. Überleben heißt hier Einswerden mit der Natur – es ist ein Leben von wunderbarer Einfachheit, Klarheit und Poesie.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 351 Seiten
  • Verlag: Malik Verlag; Auflage: 5 (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3890291791
  • ISBN-13: 978-3890291796
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 14,9 x 3,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 546.379 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Titelheldin der abenteuerlichen Erzählung Das Schneekind ist Montaine Vanier, die 18 Monate alte Tochter des Autors. Im zarten Kleinkindalter begleitete sie ihr Eltern ins ewige Eis des Nordens. Ihr Vater, Nicolas Vanier, war schon immer fasziniert von weiten Schneelandschaften: Er bereiste Lappland, Sibirien, Alaska und Kanada und wurde mit seiner ersten Schlittenhundfahrt quer über den amerikanischen Kontinent -- der weißen Odyssee -- weltbekannt.

So erfüllte sich für ihn ein Traum, als der lang gehegte Plan, sich für ein ganzes Jahr in die endlos weite Einsamkeit zurückzuziehen, tatsächlich Gestalt annimmt. Dass das Familienabenteuer dann keineswegs so glatt abläuft, wie sich die beiden das vorgestellt hatten, tröstet all jene, die an derart abenteuerliche Unternehmungen gar nicht zu denken wagen. Klirrende Dauerkälte und die Mückenschwärme des kurzen Polarsommers, den die Vaniers nutzen, um ein Blockhaus zu bauen, die mühsame Jagd nach Schneeziegen, die Gefahren der Schneeschmelze, hungrige Grislibären und Temperaturen um -40 Grad Celsius, pfeifende Winterstürme und tückisches Packeis machen das Leben im hohen Norden hart: Bis an die Grenzen der eigenen Kraft muss das Paar gehen, um der Natur Nahrung, Wärme und ein Auskommen abzutrotzen.

Dennoch überwiegen die Momente des Glücks bei der Suche nach dem Einswerden mit der Natur, kommt eine Klarheit und Poesie zum Vorschein, die in der Zivilisation kaum so intensiv zu empfinden ist. So wundert es nicht, dass auch für die kleine Montaine der Ausflug in die Kälte eine prägende Erfahrung wird, an der der Leser dank der ebenso liebevollen wie aufmerksamen Beobachtung der Eltern Anteil nimmt. Eine Reihe stimmungsvoller Fotos vermittelt Impressionen vom Familienleben in der Wildnis. Übrigens: Nicolas Vanier, der wie sein Vorbild Jack London eine Mischung aus Abenteurer und Schriftsteller sein möchte, lebt heute als Züchter von Schlittenhunden und Publizist in Frankreich und Kanada und bietet abenteuerliche Touren in den Norden des Québec an. --Dorothea Fröhlich

Pressestimmen

"Eine Lektüre, die sich auch durch ihre Emotionalität deutlich von anderen Abenteuerberichten abhebt." National Geographic "Nicolas Vanier ist ein ebenso unerschrockener Abenteurer wie einfühlsamer Chronist seiner Erlebnisse. Bei Vanier wird aus dem Trip eine große Liebeserklärung an die Natur." Vogue -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reizvoller Reisebericht 26. November 2003
Von Angua VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Ein wunderbarer Reisebericht des Franzosen Nicolas Vanier, der mit seinen Schlittenhunden durch Kanada bis nach Alaska hinauf fährt. Ungewöhnlich wird die Erzählung vor allem dadurch, dass Vanier nicht alleine reist, sondern seine Frau Diane und seine zwei Jahre alte Tochter Montaine und - nicht zu vergessen - Hund Otchum dabei hat.

Vor allem die Verantwortung für das kleine Mädchen lastet schwer auf dem abenteuerlustigen Franzosen, doch mit Erfindungsgabe und großem Einfühlungsvermögen nehmen die Eltern auf ihre kleine Tochter Rücksicht.

Zunächst reist die kleine Familie zu Pferd, macht Bekanntschaft mit reißenden Flüssen, die nur schwer zu überwinden sind und baut sich schließlich für 5 Monate eine Blockhütte. Dort warten sie in einer Gegend, in der die nächsten Menschen 30 Tagesritte entfernt sind, auf den Einbruch des Winters. Ein Freund der Familie fliegt die Schlittenhunde vorbei und das Winterabenteuer beginnt.
Wir kennen den Winter meist nur aus dem Skiurlaub und da auch nur mit warmen Füßen, einer Thermoskanne voll Glühwein und frieren schon bei 5 Grad Minus. Die drei Franzosen jedoch haben einen besonders seltsamen Winter erwischt und trotzen wochenlang Schneestürmen, durchschnittlich -40 Grad und sind dabei wochenlang mit Schlittengespann und Zelt unterwegs.

Ein spannender, durch die klugen Beobachtungen Vaniers auch manchmal nachdenklich stimmender Reisebericht. Vor allem Montaines unschuldige Begegnung mit der Wildnis und viele eindrucksvolle Fotographien machen die Lektüre besonders reizvoll.

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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feeling Nature... 15. März 2002
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe es verschlungen. Das Buch beschreibt in tollen Bildern die Schönheit der Natur und vergißt nicht auf die Gefahren hinzuweisen. Selbst, wenn nicht jeder ein Jahr mit seiner Familie in die Wildnis kann, weil a)das Geld und b)die Waldläuferqualifikationen fehlen, so bietet das Buch Denkanstösse unser Leben zu überdenken und sich zu fragen, was im Leben wirklich wichtig ist.

Wenn Vanier bewirkt, dass manche Leute nach der Lektüre wieder einmal ohne Schrim aus dem Haus gehen, um zu spüren, wie sich Regen auf der Haut anfühlt und die Natur nicht mehr eines der vielen Zusatzpackages eines Pauschalurlaubes ist, dann hat er schon viel erreicht.

Und zum Schluß eine ganz kurze rhetorische Frage:

Wer kann dem Charme der kleinen Montaine in Bild und Schrift widerstehen?

Ich nicht

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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muß man gelesen haben! 29. September 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das beste Buch was ich in letzter Zeit gelesen habe. Diese Investition lohnt sich wirklich. Das Buch ist ist toll geschrieben. Man fühlt sich als wäre man Mitreisender dieser Familie. Nach diesem Buch möchte man am liebsten selbst diese Expedition erleben. Montaine, das anderthalbjährige Mädchen, lockert die ganze Geschichte auf und ein Schmunzeln über das Mädchen wird sich wohl keiner verkneifen können. Es ist nicht nur eine trockene Beschreibung einer Reise, man fiebert regelrecht mit der Familie mit. Dieses Buch muß man einfach gelesen haben. Dies war ein Buch, wo ich traurig war, als es zu Ende war. Am liebsten hätte ich so langsam gelesen, daß es nie ein Ende nimmt und auf der anderen Seite habe ich es regelrecht verschlungen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert
Das Buch ist sehr spannend und durch die tollen Beschreibungen erlebt man die Tour der drei richtig mit. Es ist alles sehr bildlich beschrieben und lässt sich sehr gut lesen.
Vor 3 Monaten von CK veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super Buch.
Für wen ist das Buch? Wer Abenteuer mag, selbst kleine Kinder hat oder hatte. Aber bitte auch im Wnter lesen.
Vor 3 Monaten von eine Mama veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannende Geschichte - in 2 Tagen durchgelesen
Hoi,

man muss eine solche Abenteuerlust natürlich mögen. Wenn man das tut, dann ist dies ein sehr empfehlenswertes Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Markus Wahl veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Der Pferdehasser
Da ich eine begeisterte Leserin von Reiseberichten bin, habe ich mir auch das Buch "Das Schneekind" gekauft. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von falki veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Schöner (aber nicht spektakulärer) Reisebericht
Nicolas Vanier ist ein erfahrener Abenteurer, der oft und gerne den hohen Norden bereist - vorzugsweise mit Hundegespann. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Peer Sylvester veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Schneekind
Das Schneekind ,
ein wunderbares Buch uber eine Reise durch die Schneewüsten Kanadas.
Dieses Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und unterhaltsam... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von renate wiegratz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lesenswert
Das Buch habe ich in 2 Tagen gelesen. Wer Reiseberichte liebt, MUSS dieses Buch gelesen haben.

Ein Erfahrungsbericht einer kleinen Familie, die bei -45 Grad durch Kanada... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Avocado veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Zwischen Abenteuer und Risiko
"Das Schneekind" ist eines jener Bücher, die ich verschlungen habe. Dies macht wohl die Mischung aus: Abenteuer in der Wildnis in Alaska, gepaart mit der Sorge für die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. April 2011 von P.Hastings
1.0 von 5 Sternen Warnung - kein Buch für Frauen
Meine Mutter suchte ein Buch für eine Reise und da sie Reiseberichte mag, kaufte ich spontan ihr das Buch "Das Schneekind". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2011 von Katrin M.
4.0 von 5 Sternen Familienreise in die Schneehölle
Ein Buch, das man mit Erstaunen, Bewunderung und Fassungslosigkeit liest. Es hat schon etwas erheblich Mythisches, was uns Nicolas Varnier hier erzählt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2010 von Thomas Reuter
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