Genau wie sein grandioser Vorgänger "Der Geisterbaum" besticht dieses Buch durch eine wunderbar tiefgründige Familiengeschichte, flüssige Sprache und die gute Beschreibung der argentinischen (sowie englischen) Landschaft.
Kurz zum Inhalt: Federica, auch Fede genannt, wächst mit ihrem Bruder, ihrer englischen Mutter und ihrem abenteuerlichen Vater in Argentinien auf. Doch ihr Vater ist kaum zuhause, da er nie an einem Fleck sein kann und so lassen sich ihre Eltern schweren Herzens scheiden. Die 10-jährige Fede zieht also mit ihrer Mutter, ihrem Bruder und dem Schmetterlingskästchen (= ein magisches Geschenk ihres Vaters das sie beschützen soll) nach England. Sie gewöhnt sich nur schwer an die neue Lage, aber freundet sich schnell mit einer benachbarten Familie an, in dessen ältesten Sohn sie sich verliebt, doch er will nichts von ihr wissen. Jahre vergehen, Fede ist erwachsen und muss sich harten Prüfungen stellen und es werden immer wieder Parallelen zur Vergangenheit gezogen: Zu Fedes Eltern, wie sie sich kennenlernten und wieder verloren haben.
Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Besonders die verschiedenen Sichtweisen, die dargestellt wurden und die Charaktere. Auch die Rückblicke in die Vergangenheit der Eltern waren sehr aufschlussreich.
Fazit: unbedingt lesen!