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Das Schloss
 
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Das Schloss [Hörbuch-Download]

von Franz Kafka (Autor), Gert Westphal (Erzähler)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 1 Stunde und 21 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: Der Audio Verlag
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 9. Mai 2008
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B002TVZEC2
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

K. trifft in einem verschneiten Dorf ein, um dort eine Anstellung und eine Wohnung zu suchen. Er übernachtet im Brückengasthof. Am nächsten Tag überbringt der Bote Barnabas einen Brief des Kanzleivorstehers Klamm, der K.'s Anstellung als Landvermesser bestätigt. Man teilt ihm die beiden Gehilfen Artur und Jeremias zu, die angeblich schon früher für ihn arbeiteten - doch Gehilfen hat K. noch nie gehabt.
Die Beamten der Schlossverwaltung verkehren nicht beim Brückenhof-Wirt, sondern im Gasthof Herrenhof. Dort lernt K. die Schenkkellnerin Frieda kennen, die sich dem Fremden in den Bierlachen hinter dem Tresen hingibt, obwohl sie Klamms Geliebte ist. Danach beabsichtigen K. und Frieda zu heiraten. Man tuschelt, K. habe sich an Frieda nur herangemacht, weil er damit rechne, aufgrund ihrer Fürsprache einmal mit Klamm sprechen zu dürfen...

(c)+(p) 2006 Der Audio Verlag

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von P.A.
Format:Gebundene Ausgabe
Franz Kafkas letzter Roman seiner "Trilogie der Einsamkeit" schickt den Leser in eine komplett abgeschlossene, völlig unverständige, düstere eigene Welt.
Wer die unüberschaubare Struktur des Gerichts und die paradox wirkenden Elemente des "Proceß" mochte, der wird "das Schloß" lieben!

Der Landvermesser K. (im letzten Teil seiner Trilogie, schenkt K(afka) der Hauptfigur nicht einmal mehr einen Vornamen) möchte in eine kleine Dorfgemeinschaft aufgenommen werden, in die man ihn vorher zum Ausführen wichtiger Arbeiten bestellt hatte.
Aber die Beamten auf dem Schloss mit ihrer unbegreiflichen und undurchdringlichen Hierarchie, die wie ein Labyrinth wirkt, dem man nicht entkommen kann, und die unsichtbaren Regeln dieser Autorität, der alle Dorfbewohner blind folgen, machen es K. unmöglich, eine würdige Stellung in der Gemeinschaft und einen Arbeitsplatz zu finden.
Trotz einiger Kontakte und einer gewissen (scheinbaren) Integration in das Dorf, bleibt es K. verwährt (teils auch durch eigenes Ungeschick) die Entscheidungsträger auf dem Schloss zu sehn, den Zutritt kann er nicht bekommen.

Die große Frage ist bei diesem Roman, ebenso wie bei allem was Franz Kafka geschrieben hat, wie man es zu verstehen hat, da dies eine Rezension und keine Interpretation ist, muss man diesen Punkt so interessant er auch ist, beiseite lassen, nur des Verständnisses wegen, seien hier einige Stichwörter gegeben.

-das Schloss als letzte göttliche Instanz (nach Brod)
-das Schloss als Beispiel eines totalitären Regimes(nach Adorno)
-das Schloss als beispielhafte Welt der Väter, in der der Sohn eindrigen, bzw. Annerkennung will (biographische Deutung)
-das Schloss und die unendliche Bürokratieals Gesselschaftskritik
-u.v.m.

Man sieht, man kann viel im "Schloß" sehen, einen Interpratationsansatz für jeden.
Das macht diesen Roman auch so interessant, der einfache schnelle Leser kann auch wenn er eigentlich nichts versteht (den die Welt die Kafka uns hier vorlegt, ist schwer bis unverständlich) gewisse Schlussfolgerungen ziehen, und der kritische, genaue Leser, noch viel mehr.

Von seinen drei großen Romanen, ist dieser der Finsterste und Unbegreiflichste, weil der Protagonist K. eine ganze Welt gegen sich hat, und darin keinen Bezugspunkt zur Wirklichkeit die er (und der Leser) kennt finden kann.
Darin liegt der besondere Reiz dieses letzten Romans von Kafka, gegenüber seinen beiden anderen, die totale Unbegreifbarkeit der Welt.

Das "das Schloß" besser oder schlechter ist als "Amerika" und "der Proceß" kann man nicht sagen, diese drei Romane spielen alle auf dem selben "Level" , das was "das Schloß" auszeichnet ist diese besondere Finsterniss und Unbegrefibarkeit.
Daran kann ein Leser seine wahre Freude haben und verstört aber interessiert in diese Welt abtauchen, ein anderer wird dies als Schwachsinn hinstellen und keine Freude daran haben.

Zur Ausgabe:
Die Ausgabe vom Vitalis Verlag, bietet ein wunderschönes Cover und einige (auch recht schöne) Bilder, zu einem guten Preis.
Wer diese Buch nicht nur nach dem Inhalt sondern auch nach dem Umschlag bewerten will (sprich eine schöne Ausgabe möchte), der sollte hier zuschlagen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kafkaeske Klangwelt 11. Juli 2007
Format:Audio CD
Hier wird von grandiosen Sprechern wie Gerd Westphal als Josef K., dem herumirrenden Protagonisten, ein großartiges Stück Literatur von Kafka in Szene gesetzt. Diese Inszenierung passt sich durch ihre Gesamtkomposition gekonnt an die absurde Welt, in der der Landvermesser Josef K. sich bewegt, an. Seien es 'die Gehilfen', die ständig wie wahnsinnig lachen, sei es eine Lautkulisse, die in den richtigen Momenten ruhig ist und dann plötzlich ins aggressive umschwingt ' alle Mittel helfen dem Hörer, sich in diese typisch kafkaeske Gegend rund um das Schloß hineinzufinden.
Egal, ob man sich dieses Hörspiel anhört, um mit Kafka vertraut zu werden und sich ihm anzunähern, oder ob man das Schloß hören möchte, um einer interessanten Interpretation des Romans zu lauschen, um das Gelesene zu vertiefen ' beide Seiten tun gut daran, sich diese Doppel-CD zu Ohren zu führen.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Zweifler
Format:Taschenbuch
Im letzten und düstersten der drei Kafka-Romane spielt der größte Teil der Handlung nachts; die Tage sind so kurz, dass das Tageslicht nur wenige Stunden andauert. Selbst an Sommertagen fällt gelegentlich noch Schnee. Der Protagonist K. hält sich wie ein ungebetener Gast im Dorf auf. Beim Versuch, über eine Seitengasse in Richtung Schloss zu gelangen, sinkt er im Schnee ein, kommt nicht weiter. Die Naturgesetze folgen der hier herrschenden Ordnung des Schlosses ebenso wie die Dorfbewohner und die Beamten.
In dieser magischen, finsteren, ländlich-ärmlichen Welt des Dorfes kämpft K. um sein grandioses Ziel, ins Schloss zu gelangen. Dabei werden Müdigkeit, Obdach und Schlaf zu einem immer größeren Problem der Hauptfigur. Einmal äußert er die Bitte, "ein Brett auf die Fässer legen" und schlafen zu dürfen, worauf man ihm "irgendein Kissen" hinwirft. Eines Nachts im Herrenhof beim Beamten Bürgel könnte K. alles erreichen. K. scheitert an seiner Müdigkeit, sein Kampf um Fortschritt ist längst absurder Leerlauf. Im ersten Kapitel sagt K.: "Ich will immer frei sein." Davon bleibt im Romanverlauf nichts übrig. K. lernt, seine Persönlichkeit, seine Ziele und Bedürfnisse dem übergeordneten Zweck, dem herrschenden Prinzip unterzuordnen. Bei Kafka "irrt und kämpft" (Grönem.) der Mensch vergeblich. Ob er sich anpasst oder kämpft, das Schloss ist unabhängig davon freundschaftlich oder feindselig orientiert. K. hat keine Möglichkeit der aktiven Auseinandersetzung mit der ihm gegenüberstehenden Ordnung. Diese entzieht sich jeder Überprüfbarkeit und Erfahrbarkeit. Alle Widersprüche und Absurditäten dieser Ordnung sind unangreifbar. Darin liegt K.s Unfreiheit und die aller anderen Romanfiguren. Der Roman ist die große Parabel der Moderne und Postmoderne, ein visionäres Meisterwerk, aktueller denn je, Meta-Literatur, eine Lektüre-Herausforderung, die jeden Leser (über-)fordert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Verstörend!
Der vermeintliche Landvermesser K. trifft in einem Dorf ein, um dort eine Anstellung und eine Wohnung zu suchen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Thomas Stahl veröffentlicht
Landvermesser?
Der Landvermesser.
Hieran scheitern leider die meisten Rezensionen.
War er eben nicht. Ein durchreisender Tagelöhner. Mehr nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Kay Klütz veröffentlicht
ausgezeichnet
ausgezeichnet: dieses einzige Wort soll genügen!Ich weigere mich, einen längeren, unnützlichen Kommentar zu geben. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Bérard Jean veröffentlicht
Macht oder Freiheit (2)
Der Gegensatz von Macht und Freiheit kennzeichnet auch diesen, von Kafka nicht mehr vollendeten Roman. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Hartmut Zimmer veröffentlicht
Es ist alles ganz anders
Kafka gibt im Schloß ganz heiter seine philosophische Weltsicht wieder; naja, jedenfalls so heiter, wie die Sache es zuläßt. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Hartmut Bruns veröffentlicht
Der Druck ist zu klein
(Dies wird aus dem Englischen übersetzt.) Du wirst blind Lektüre dieses Buches. Es ist nicht größer als eine Handfläche. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von A. Kim veröffentlicht
"Eine Szenerie von beklemmender Aktualität"
"Es war spät Abends als K. ankam. Das Dorf lag in tiefem Schnee." So unspektakulär beginnt die beklemmende Geschichte in der K. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Kucher Wolfgang veröffentlicht
wird Kafka nicht gerecht
Kafkas gern verwendetes Motiv, der Einbruch des Absurden in den Alltag, ist auch dem "Schloss" zugrundegelegt. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von helmut seeger veröffentlicht
Die Wahrheit über der Wahrheit...?
Man muss Franz Kafka wohl spätestens nach der Lektüre von "Das Schloß" zum größten Realisten seiner und unserer Zeit machen und ihm gleichzeitig jede... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. April 2010 von Timo Brandt
Kein Buch für gute-Laune-Leser
Ein Landvermesser kommt ins gräfliche Dorf, darf aber nicht zur Anmeldung in das gräfliche Schloss. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Februar 2010 von ludwigwitzani
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