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Das Schloß: Roman (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Franz Kafka
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

25. Juni 1996 suhrkamp taschenbuch (Buch 2565)
Der verzweifelte Kampf von K. gegen die allgegenwärtige, anonyme und groteske Bürokratie der Schloßverwaltung endet für ihn in einem Gestrüpp aus Geheimnissen und Erniedrigungen. Und je mehr er kämpft, desto mehr entfernt er sich von seinem Ziel.

Hinweise und Aktionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 6 (25. Juni 1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518390651
  • ISBN-13: 978-3518390658
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,3 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 488.400 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Dieses Dorf ist Besitz des Schlosses, wer hier wohnt oder übernachtet, wohnt oder übernachtet gewissermaßen im Schloß. Niemand darf das ohne gräfliche Erlaubnis ."... "Alles, was über dieses Buch gesagt werden kann, ist nur tastendes Nebenher. Man muß es selbst nachlesen, Zeile für Zeile, wie hier aus einem oft lieblichen Zusammensein von Ironie und Pietät die drohende Strenge des letzten Gerichts auftaucht." (Hans Sahl) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Das Schloss
OA 1926 Form Roman Epoche Moderne
Das letzte, von Januar bis September 1922 entstandene Romanfragment von Franz Kafka greift das in Der Prozess entworfene Thema der unendlichen, letztlich scheiternden Suche des Individuums nach Erkenntnis auf. In Form einer Parabel auf die Existenzsituation des Menschen der Moderne schildert Kafka, wie eine anonyme Macht – das Schloss – die Sehnsucht des Menschen nach Wahrheit und Sinn manipuliert, den Suchenden bannt, unterdrückt und vernichtet.
Inhalt: In einer Winternacht gelangt der Landvermesser K. in ein Dorf, das von einem mysteriösen Schloss und dessen »Beamten« beherrscht wird. Erfolglos versucht K. während der kommenden sieben Tage ins Schloss vorzudringen. Hilfe erhofft er sich von den Dorfbewohnern, obskure und tragische Gestalten, die K. in undurchschaubare Ereignisse verstricken, deren widersprüchliche Hinweise er aber nicht zu entschlüsseln vermag. K. konzentriert seine eigennützigen, irrationalen Anstrengungen alsbald auf den Schlossbeamten Klamm: Er verführt dessen Geliebte, dringt nachts in Klamms Kutsche ein und berauscht sich am Cognac des Beamten. Als diese Provokation der autoritären Instanz scheitert, schließt sich K. einem Schlossboten an, dessen Familie im Dorf geächtet wird, seitdem sich die Schwester einem Beamten verweigert hat. Die Ereignisse überstürzen sich, als K. zu einem »Verhör« bestellt wird: Klamms Geliebte, die vom Besuch bei der verfemten Familie erfahren hat, trennt sich von K.; während ein Sekretär dem entkräfteten K. versichert, dass das Amt seine Bitten nun erfüllen würde, fordert ihn ein anderer Sekretär auf, Klamms Geliebte freizugeben. Bevor der zu Tode erschöpfte K. in tiefen Schlaf sinkt, beobachtet er die hektische Betriebsamkeit der Schlossdiener und erfährt, dass seine Anwesenheit das Amt erheblich behindern würde. Nachdem ein Zimmermädchen K. am folgenden Morgen anbietet, fortan bei ihr zu wohnen, bricht die surreale Handlung ab.
Max Brod (1884–1968), Herausgeber der Werke von Kafka, berichtet, dass geplant war, den Roman mit K.s Tod enden zu lassen; im gleichen Moment sollte dem Protagonisten vom Schloss die endgültige Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis erteilt werden.
Aufbau: In höherem Maß als Der Prozess verweigert sich Das Schloss eindeutigen Interpretationsversuchen. Bot Der Prozess mit Begriffen wie »Gesetz«, »Gericht« oder »Schuld« noch konkreten Assoziationsfreiraum, liefert Das Schloss solche Anhaltspunkte kaum mehr. Dies bedingt vor allem die den Aufbau bestimmende Kreisstruktur, die als zentrale Grundfigur des Romans alle geschilderten Ereignisse, Dialoge und Erzählebenen dominiert: K.s Versuche, ins Schloss zu gelangen, führen ihn stets kreisförmig an den Ausgangspunkt zurück; aussichtsreiche Gespräche enden, ohne dass K. Aufklärung erhalten hätte. Die Sehnsüchte K.s und der Dorfbewohner kreisen um das Schloss, werden jedoch immer wieder enttäuscht. Besonders die Frauengestalten heben dies hervor: Über Generationen hinweg werden sie von den »Beamten« verführt, missbraucht und fallen gelassen, ohne diesen Teufelskreis je durchbrechen zu können. Selbst die Naturgesetze folgen dieser in den Abgrund weisenden Spirale: Im Verlauf der 25 Romankapitel scheint sich der Wechsel zwischen Tag und Nacht zu beschleunigen und immer eher zwingen Müdigkeit und Entkräftung K. in einen todesähnlichen Schlaf. Ins Zentrum dieses Bannkreises, der K. und die Dorfbewohner gefangen hält, setzt der Autor das unerreichbare Schloss bzw. das Phantom des übermächtigen Klamm. Schloss und Beamte sichern ihre absolute Machtposition, indem sie vorgeben, das Ziel aller menschlichen Sehnsüchte zu sein, sich zugleich aber jedem Verlangen nach deren Erfüllung entziehen.
Wirkung: Wie Der Prozess hat Das Schloss eine Vielzahl psychologischer, soziologischer bzw. theologischer Deutungsversuche nach sich gezogen. Die bleibende Faszination, die der Roman bis heute ausübt, resultiert aus dem Verzicht des Autors, einen eindeutigen Sinngehalt anzubieten. Die »offene« Struktur, die schon Der Prozess aufwies, beeinflusste die moderne Dichtung maßgeblich und trug mit dazu bei, dass Das Schloss weit über die Grenzen der Literatur hinaus Aufmerksamkeit fand. T. S.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kafkaeske Klangwelt 11. Juli 2007
Format:Audio CD
Hier wird von grandiosen Sprechern wie Gerd Westphal als Josef K., dem herumirrenden Protagonisten, ein großartiges Stück Literatur von Kafka in Szene gesetzt. Diese Inszenierung passt sich durch ihre Gesamtkomposition gekonnt an die absurde Welt, in der der Landvermesser Josef K. sich bewegt, an. Seien es 'die Gehilfen', die ständig wie wahnsinnig lachen, sei es eine Lautkulisse, die in den richtigen Momenten ruhig ist und dann plötzlich ins aggressive umschwingt ' alle Mittel helfen dem Hörer, sich in diese typisch kafkaeske Gegend rund um das Schloß hineinzufinden.
Egal, ob man sich dieses Hörspiel anhört, um mit Kafka vertraut zu werden und sich ihm anzunähern, oder ob man das Schloß hören möchte, um einer interessanten Interpretation des Romans zu lauschen, um das Gelesene zu vertiefen ' beide Seiten tun gut daran, sich diese Doppel-CD zu Ohren zu führen.
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33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Man muß dieses Buch selber lesen. Ich bin gerade dabei es zu lesen und ich kann mit keiner der obenstehenden Interpretationen etwas anfangen, zum Teil ist das, was oben steht auch wirklich falsch, K. wurde NICHT als Landvermesser gerufen und hat dann festgestellt, daß man ihn nicht braucht. Er selbst hat sich zum Landvermesser gemacht, als er sich als solchen ausgibt. Ich finde, dieses Buch ist fast wie eine Droge, man wird davon total verschickt. Man kann nicht davon lassen, obwohl man den Inhalt kaum mehr ertragen kann. Ich hab noch nichts sonst von Kafka gelesen außer ein paar Ausschnitten aus Kurzgeschichten und seinem Tagebuch und ich bin sehr, sehr, sehr beeindruckt, ich finde es erstaunlich, daß Kafka dieses Weltbild so gut in Worte fassen kann. Ich würde es als den Kampf eines Menschen, der versucht im Leben Fuß zu fassen, interpretieren, mit dem "Schloss" als das Lebensziel (was man nicht erreichen kann) und "Klamm" als Gott. Aber man muss dieses Buch selber lesen, es ist ein sehr subjektiv zu lesendes Buch.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lebenskampf als Lebensinhalt 25. April 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das Schloss, oft auch als "Kafkas Faust" bezeichnet, darf wohl als eines der bedeutendsten Werke der moderneren deutschen Literatur aufgefasst werden. In dem surrealen Roman tritt als Hauptperson der Landvermesser K. auf, der nach seiner Ankunft im Dorf rasch bemerkt, dass eigentlich "das Schloss" die Fäden in der Hand hält. Er nimmt den Kampf mit dem Schloss auf - und verliert ihn Stück für Stück. Schlussendlich muss er sich der Tatsache bewusst werden, dass er seinen Lebenskampf verloren hat, da ihn seine Lebenskräfte im entscheidenden Augenblick im Stich gelassen haben. Auffallend ist auch der Schluss des Buches: in epischer Form endet das Buch dort, wo es noch einmal richtig spannend wird - anregend, selber weiterzudenken. Deutlich tritt in diesem Werk die Sprachgewalt des Autors hervor; wer sich einmal die Mühe macht, z.B. den Sekretär Klamm auf seine UmKLAMMerung hin zu untersuchen, merkt bald, dass Kafka ein Sprachkünstler gewesen ist, der seinesgleichen sucht. Als Anstoss zur Interpretation ist wohl zu erwähnen, dass Kafka oft unter dem Aspekt des Vater-Sohn-Konflikts sowie der Darstellung der göttlichen Gnade betrachtet wird. Es scheint mir dies jedoch etwas eingeengt; der Leser sollte zuerst die Surrealität des Werkes verstehen lernen, bevor er dieses konkretisiert. Ich rate daher, das Buch aus der Sicht K.'s zu untersuchen: Wie verändert er sich? Es gereicht zu grosser Erleichterung, das Werk auf diese Art und Weise verstehen zu lernen. Alles in allem ist das Werk gerade wegen seiner Komplexität wohl eines der grössten in der deutschen Literatur, wenn nicht das genialst überhaupt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist alles ganz anders 15. Oktober 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Kafka gibt im Schloß ganz heiter seine philosophische Weltsicht wieder; naja, jedenfalls so heiter, wie die Sache es zuläßt. Er folgt damit dem allgemeinen Gesetz aller Kunst, daß sie das Häßliche, Widerwärtige nur komisch behandeln kann. Wenn man erst verstanden hat, wie der Roman zu lesen ist, wird man nicht nur beim Lesen lachen müssen, sondern heiterer und bewußter weiterleben: Große Kunst eben. Letzter Versuch zu lachen. Die Entschlüsselung von Franz Kafkas Schloß
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Muss man mal gehört oder gelesen haben! 4. Dezember 2009
Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Audio CD
Das Dorf taucht unvermittelt aus dem Nebel auf. Es wirkt verlassen, kein Mensch ist zu sehen. Die lange, fast gerade Hauptstraße scheint endlos lang und verschwindet in der Ferne im Grau des späten Nachmittags. "K." betritt eine Wirtschaft, die nur durch ein Schild kenntlich und ansonsten nicht von den anderen niedrigen Bauernhäusern zu unterscheiden ist. Im Inneren sitzen zu K.?s Überraschung viele Gestalten. Der Rauch nimmt ihm die Sicht und wie blind gleicht er eher einem Betrunkenen, denn einem müden Wanderer.
Kaum hat er sich in der Ecke auf einem Strohsack niedergelegt - keine Kammer ist für ihn frei - betritt ein amtlich aussehender Mann die Schankstube und will ihn hinauswerfen. Niemand, so die Auskunft, dürfe sich hier aufhalten, nicht mal im Dorf seien Fremde willkommen und ohne Erlaubnis des Schlosses müsse er sofort wieder gehen.
K. behauptet der vom Schloss bestellte Landvermesser zu sein und rührt sich nicht von der Stelle. Die Amtsperson telefoniert und bekommt - nach anfänglicher Ablehnung - den Auftrag, K. in der Stube übernachten zu lassen.
Am nächsten Tag bemüht sich K. zum Schloss zu gelangen. Doch kein Weg führt dorthin und niemand will ihn zum Schloss führen. Niemand, so die Auskunft, dürfe ins Schloss, der nicht ausdrücklich dazu aufgefordert wurde. K.?s Bemühen scheitern immer wieder. Einzig Frieda, eine Schankgehilfin des Herrenhauses - dem Gasthof, in dem die Angestellten des Schlosses übernachten, wenn sie im Dorf zu tun haben - scheint ihn nicht wieder loswerden zu wollen. Frieda ist die Geliebte von Herrn Klamm, einem Beamten des Schlosses, der brieflich mit K. in Verbindung tritt und ihm den Auftrag gibt, sich zur Verfügung zu halten.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen alles ok
тавар хароший можно брать, рекомендую по-пацански и в натуре. еще тут нада восемь слов не знаю чё еще приписать блин
Vor 1 Monat von nutzer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gefaellt mir sehr!
Ausgezeichnet! Kafka ist einer von meinen beliebten Schriftstellern. " Das Schloss " ist einfach ein Roman, der jeder kennen sollte.
Vor 2 Monaten von Katarzyna Kuczma veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Kafka: Das Schloß
Es hat schon seine Berechtigung, dass Kafka zu den großen deutschen Schriftstellern gehört. Nicht einfach zu lesen, es lohnt sich.
Vor 3 Monaten von Gudrun Wenning veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Inhalt super - eBook nicht optimal
Über den Inhalt will ich hier nichts sagen, sondern leidiglich über die Qualität des eBooks:
Klar es handelt sich hier um einen "geschenkten Gaul",... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von FilmfanBamberg veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Borniertheit des Verlages
Es ist keine besondere verlegerische Leistung, einen Klassiker der Weltliteratur herauszubringen. Der Verlag hätte im Jahre 2007 aber wenigstens die Mühe auf sich nehmen... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von gunter28 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Das Schloß
Das Schloss ist eines der drei unvollendeten Romane von Franz Kafka.
Ob es einen realistischen Hintergrund hat oder ob F. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von ipegermany veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Verstörend!
Der vermeintliche Landvermesser K. trifft in einem Dorf ein, um dort eine Anstellung und eine Wohnung zu suchen. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Thomas Stahl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ausgezeichnet
ausgezeichnet: dieses einzige Wort soll genügen!Ich weigere mich, einen längeren, unnützlichen Kommentar zu geben. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Bérard Jean veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Macht oder Freiheit (2)
Der Gegensatz von Macht und Freiheit kennzeichnet auch diesen, von Kafka nicht mehr vollendeten Roman. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2010 von Hartmut Zimmer
1.0 von 5 Sternen Der Druck ist zu klein
(Dies wird aus dem Englischen übersetzt.) Du wirst blind Lektüre dieses Buches. Es ist nicht größer als eine Handfläche. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2010 von A. Kim
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