Aus der Amazon.de-Redaktion
Aber Tikkirej denkt gar nicht daran, unter der sicheren, aber trostlosen Kuppel von Karijer sein Dasein zu fristen. Viel lieber heuert er auf einem Raumtransporter an -- als Modul eines mit Menschenmaterial arbeitenden und über Hirne vernetzten Bordcomputers. Auf diesem Wege kommt er nach Neu-Kuweit, wo es ihm endlich gefällt und er im undurchdringlichen Stasj einen treuen Gefährten findet. Als die Freunde nach einem Angriff der Inej Neu-Kuweit verlassen müssen, wird Tikkirej auf Avalon in die Geheimnisse der Sternenritter eingeweiht. Hierzu gehört auch das Schlangenschwert, eine halb lebendige Waffe, die mit den Gedanken ihres Trägers verschmilzt. Und dann wird Tikkirej als Spion nach Neu-Kuweit zurückgeschickt. Ein Abenteuer auf Leben und Tod nimmt seinen Lauf...
Am Anfang hat Tikkirej nur Verachtung für den erzwungenen Freitod seiner Eltern übrig, den er für feige hält. Aber nach und nach bekommt er ein anderes, verständnisvolleres Bild von ihnen. Überhaupt lebt Das Schlangenschwert des russischen Kultautors Sergej Lukianenko nicht zuletzt von den Wandlungen und philosophischen Gesprächen seines Ich-Erzählers, die den Roman über das Niveau eines reinen Science-Fiction- oder Fantasy-Spektakels hinausheben. Als solches wäre das in sich absolut schlüssig gestaltete Schlangenschwert schon ein kleines Meisterwerk des Genres. So aber ist es auch noch eine Art Bildungsroman für Jugendliche. Vom Verlag empfohlen für Leser ab 13 Jahren. -- Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Pressestimmen
Kurzbeschreibung
Nach dem Freitod seiner Eltern heuert der 13-jährige Tikki auf einem Raumtransporter an und kann so seinem verstrahlten Heimatplaneten entkommen. Auf Neu-Kuweit scheint alles besser - doch dann wird Tikki unversehens in den Staatsstreich der undurchsichtigen Inna Snow verwickelt: Durch Manipulation der menschlichen Gehirne will sie die Macht an sich reißen. Inna Snows Gegenspieler sind die Phagen, die Mitglieder eines modernen, der Idee des galaktischen Imperiums verpflichteten Ritterordens. Ihr Kennzeichen ist das Schlangenschwert, eine mächtige, lebendige Waffe, die sich ihren Träger selbst aussucht und sich für immer mit ihm verbindet. Eine solche Schlange schließt sich auch Tikki an. Das ist der Anlass für die Phagen, Tikki als Kundschafter gegen Inna Snow einzusetzen. Doch Tikki kommen schnell Zweifel: Wird er nur als Köder benutzt? Wer steht eigentlich auf welcher Seite? Und sind die manipulierten Menschen nicht vielleicht glücklicher? Fesselnd bis zur letzten Seite - und ein starkes Plädoyer für das Recht auf Selbstbestimmung. »Sie kennen Sergej Lukianenko nicht? Dann sollten Sie ihn kennen lernen! Er ist einer der populärsten Autoren der Gegenwart. Und einer der besten!« New York Times -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Klappentext
Stern
»Lukianenko ist einer der populärsten Autoren der Gegenwart - und einer der besten!«
New York Times
»Düster und kraftvoll - der Russe Sergej Lukianenko ist der neue Star der phantastischen Literatur!«
Frankfurter Rundschau