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Das Schlangenschwert: Roman (Beltz & Gelberg)
 
 
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Das Schlangenschwert: Roman (Beltz & Gelberg) [Gebundene Ausgabe]

Sergej Lukianenko , Init.Büro für Gestaltung , Ines Worms
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 640 Seiten
  • Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: Deutsche Erstausgabe (16. Juli 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 340780993X
  • ISBN-13: 978-3407809933
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Originaltitel: Tanzi na Snegu
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,8 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 404.330 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sergej Lukianenko
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Eines Tages entscheiden sich die Eltern des 13-jährigen Tikkirej, von ihrem Verfassungsrecht zu sterben Gebrauch zu machen. Tikkirej lebt auf dem Wüstenplaneten Karijer, und seine Mutter, eine Minenarbeiterin, ist, ebenso wie zuvor bereits der Vater, arbeitslos geworden. Nun kann sich die Familie das Leben unter der Kuppel von Karijer nicht mehr leisten, und die Verbannung ins radioaktiv verseuchte Äußere wäre ohnehin der sichere Tod. Mit ihrem Verzicht aufs Leben können die Eltern zumindest ihre Sozialanteile auf ihren Sohn übertragen, sodass dieser eine Ausbildung machen kann, die ihm das Überleben sichert.

Aber Tikkirej denkt gar nicht daran, unter der sicheren, aber trostlosen Kuppel von Karijer sein Dasein zu fristen. Viel lieber heuert er auf einem Raumtransporter an -- als „Modul“ eines mit Menschenmaterial arbeitenden und über Hirne vernetzten Bordcomputers. Auf diesem Wege kommt er nach Neu-Kuweit, wo es ihm endlich gefällt und er im undurchdringlichen Stasj einen treuen Gefährten findet. Als die Freunde nach einem Angriff der Inej Neu-Kuweit verlassen müssen, wird Tikkirej auf Avalon in die Geheimnisse der Sternenritter eingeweiht. Hierzu gehört auch das Schlangenschwert, eine halb lebendige Waffe, die mit den Gedanken ihres Trägers verschmilzt. Und dann wird Tikkirej als Spion nach Neu-Kuweit zurückgeschickt. Ein Abenteuer auf Leben und Tod nimmt seinen Lauf...

Am Anfang hat Tikkirej nur Verachtung für den erzwungenen Freitod seiner Eltern übrig, den er für feige hält. Aber nach und nach bekommt er ein anderes, verständnisvolleres Bild von ihnen. Überhaupt lebt Das Schlangenschwert des russischen Kultautors Sergej Lukianenko nicht zuletzt von den Wandlungen und philosophischen Gesprächen seines Ich-Erzählers, die den Roman über das Niveau eines reinen Science-Fiction- oder Fantasy-Spektakels hinausheben. Als solches wäre das in sich absolut schlüssig gestaltete Schlangenschwert schon ein kleines Meisterwerk des Genres. So aber ist es auch noch eine Art Bildungsroman für Jugendliche. Vom Verlag empfohlen für Leser ab 13 Jahren. -- Thomas Köster

Kurzbeschreibung

Seine Wächter der Nacht-Serie hat sich millionenfach verkauft. Mit »Das Schlangenschwert« zeigt der russische Kultautor Sergej Lukianenko, wie packend er auch für Jugendliche schreiben kann.

Nach dem Freitod seiner Eltern heuert der 13-jährige Tikki auf einem Raumtransporter an und kann so seinem verstrahlten Heimatplaneten entkommen. Auf Neu-Kuweit scheint alles besser - doch dann wird Tikki unversehens in den Staatsstreich der undurchsichtigen Inna Snow verwickelt: Durch Manipulation der menschlichen Gehirne will sie die Macht an sich reißen. Inna Snows Gegenspieler sind die Phagen, die Mitglieder eines modernen, der Idee des galaktischen Imperiums verpflichteten Ritterordens. Ihr Kennzeichen ist das Schlangenschwert, eine mächtige, lebendige Waffe, die sich ihren Träger selbst aussucht und sich für immer mit ihm verbindet. Eine solche Schlange schließt sich auch Tikki an. Das ist der Anlass für die Phagen, Tikki als Kundschafter gegen Inna Snow einzusetzen. Doch Tikki kommen schnell Zweifel: Wird er nur als Köder benutzt? Wer steht eigentlich auf welcher Seite? Und sind die manipulierten Menschen nicht vielleicht glücklicher? Fesselnd bis zur letzten Seite - und ein starkes Plädoyer für das Recht auf Selbstbestimmung. »Sie kennen Sergej Lukianenko nicht? Dann sollten Sie ihn kennen lernen! Er ist einer der populärsten Autoren der Gegenwart. Und einer der besten!« New York Times


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gut gelungen 6. Juni 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Das Schlangenschwert ist ein Zukunftsdrama des russischen Autors Sergej Lukianenko, der durch seine Wächter-Romane auch in Deutschland bekannt geworden ist. Das Buch ist zwar als Jugendbuch erschienen, kann aber auch von Erwachsenen gelesen werden, da es einen ernsten Hintergrund und einen hohen Anspruch an seinen Leser hat. Dies ist nicht nur ein Weltraumabenteuer, sondern die Geschichte eines Jungen, der versucht zu entscheiden, was gut und was böse ist. Er ist auf der Suche nach seinem Glück, hat dabei aber auch immer das Wohlergehen aller anderen Menschen im Kopf. So fühlt er sich von seinen Emotionen oft hin und her gerissen. Er sieht auf der einen Seite die Phagen von Avalon, die er für ehrenwerte Kämpfer hält, erlebt aber andererseits auch deren Feinde, die Inej, hautnah und ist sich plötzlich gar nicht mehr so sicher, was nun richtig und was falsch ist. Denn die Inej haben einen Weg gefunden, in Frieden und Wohlstand zu leben. Das fordert jedoch den hohen Preis der Selbstständigkeit: Den Bewohnern Inejs fehlt ein freier Wille.

Die Geschichte liest sich besonders eindringlich, weil sie in der Ich-Form geschrieben ist. So fühlt man von der ersten Seite an mit Tikki. Die Tragik des Todes seiner Eltern beginnt im Prolog und zieht sich durch das ganze Buch. Als sein Freund Lion der Schlafkrankheit verfällt, gibt Tikki nicht auf und unternimmt alles, um ihn zu retten. All das sind sehr bewegende Momente und genau deswegen gelingt es Lukianenko, seine Leser auch wirklich zu erreichen. Dadurch, dass wir immer Tikkis Gedankengänge vor Augen haben, ist es leicht nachzuvollziehen, wieso er in jeder einzelnen der Gesellschaften auch etwas Sinnvolles sehen kann. Der Verlust des freien Willens erinnert ein wenig an den Roman 1984, doch obwohl die Idee nicht neu ist, wurde sie hier sehr modern umgesetzt. Es ist eine Abenteuergeschichte, die man aktiv miterlebt und so selbst zu einem Teil der jeweiligen Gruppe wird. In einer einfachen Sprache, die oft mit sehr kurzen Sätzen auskommt, erzählt der Autor eine alte Geschichte in neuem Gewand. Somit ist Das Schlangenschwert ein sehr gelungenes Science-Fiction-Abenteuer für Leser jeden Alters.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geheime Science Fiction 11. Juli 2009
Format:Taschenbuch
Insgesamt macht die Story einen netten Eindruck und ist gutes Lesefutter für Zwischendurch, wenn auch nichts tiefgründiges. Was mich eher geärgert hat, ist, dass mit diesem Titel und dem Klappentext Fantasy suggeriert wird, und dann ist pure Science Fiction drin - vom Cover ganz zu schweigen, das aber auch gar nichts mit der Geschichte zu tun hat. Der Originaltitel lautet übersetzt übrigens "Tanz auf dem Schnee", ein wesentlich treffenderer Titel, der sich dem Leser aber erst am Ende erschließen dürfte. So wird einem hier vom Verlag wirklich etwas falsches vorgespielt.
Warum trotzdem 3 Sterne? Weil sich der Band locker runterliest, viele interessante und überraschende Wendungen hat. Leider werden viele Ideen (die mich bisweilen an den Wüstenplanet erinnert haben) leichtfertig vergeben, indem meines Erachtens nicht genug auf die sich anbahnenden Konflikte oder moralische Dilemmata eingegangen wird - etwa auf die Notwendigkeit, beim Raumflug auf menschliche Gehirne zurückgreifen zu müssen. Auch am Ende wirds etwas schmalzig. Wahrscheinlich ist die Zielgruppe einfach zu jung. Spannend war's allemal.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gutes Jugendbuch 26. Mai 2009
Format:Taschenbuch
Entgegen dem Klappentext spielt das Schlangenschwert oder seine Bindung zum 13 jährigen 'Tikki' Tikkirej eigentlich keine zentrale Rolle. Nach dem Selbstmord seiner Eltern flieht Tikki von seinem trostlosen Heimatplaneten, schliddert in eine intergalaktische Spionagegeschichte, und spielt eine unerwartet wichtige Rolle in einem Spiel, dass er nie ganz übersieht.

Die Geschichte ist spannend,aus Tikkis Perspektive geschrieben, und die Charaktere sind glaubwürdig angelegt. Leider geht Lukianenko zum Ende hin etwas die Luft aus. Ansonsten aber ein guter Jugendroman.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Naja
Der Titel, der Autor, das Genre ... alles sprach mich an. Bis ca. zur Mitte hat 'das Schlangenschwert' meine Erwartungen voll erfüllt. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von Sheldon veröffentlicht
Enttäuschend
Inhalt:
Der 13-jährige Tikkirej lebt zusammen mit seinen Eltern auf dem Planeten Karijer, dessen Oberfläche radioaktiv verseucht ist. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Steffi veröffentlicht
Lukianenko at his best
Ich habe das Buch (fast) in einem Zug durchgelesen. Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen. Es hanedelt sich nicht um ein Kinderbuch.
Vor 8 Monaten von Sigmund Brielmaier veröffentlicht
lieb & nett
ein liebes und nettes buch. eine angenehme story, aber insgesamt ist es doch ein jugendbuch geworden und alles andere als man sich durch "Wächter der Nacht" & Co erwartet... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von badehaube veröffentlicht
Gute Ideen, jedoch äußerst mangelhafte schriftstellerische...
MIt dem Roman "Das Schlangenschwert" hat Sergej Lukianenko einen Roman geschrieben, der mich auf der einen Seite zum Lachen, auf der anderen wiederum zum Weinen gebracht hat. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Philipp K. veröffentlicht
Schönes Jugendbuch mit ernstem Hintergrund
Vom Stil her, erinnert 'Das Schlangenschwert' eher an ein Jugendbuch. Die Dialoge und auch die Charaktere ansich sind sehr einfach gehalten und vorallem für jüngeres... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von I. Peters veröffentlicht
Besser gut geklaut als schlecht erfunden ;-)
Also: Ich bin sicher nicht die primäre Zielgruppe dieses Jugend-Sci-Fi-Romans.

Trotzdem hat mir die Geschichte Spaß gemacht, weil sie vielschichtig und... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Pixie veröffentlicht
Spannendes Buch
Dies ist eine wunderschön geschriebene Geschichte, mit viel Gesellschaftskritik zu einem altenbekannten Thema. Es ist leicht zu lesen, trotz der 640 Seiten. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von oberon veröffentlicht
Spannende leichte Kost mit sozialkritischen Fragen für...
Der Junge T. will weg von seinem häßlichen Heimatplaneten. Auf seiner Reise kommt er auf weitere fremde Planeten, die zwar schöner aber auch komplizierter sind, und... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Telemachos veröffentlicht
Interessante Geschichte, sympatischer Held
Den Titel fand ich unpassend, denn was immer Tikki da bekommt, ein Schwert ist es nicht. Eine besondere Rolle spielt es eigentlich auch nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Wulf-Dieter Vogl veröffentlicht
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