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Das Schlangenmaul Broschiert – 21. Juli 2009


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Produktinformation

  • Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 2 (21. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257239238
  • ISBN-13: 978-3257239232
  • Größe und/oder Gewicht: 11,3 x 2,2 x 18,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 132.821 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Draufgängerisches, schnörkelloses Erzählen präzise beschleunigt, ohne ein Gramm Fett.« (Die Zeit)

»Tatsächlich hatte Fauser den meisten deutschen Thriller-Autoren etwas voraus: er kannte unsere politische Wirklichkeit und er konnte schreiben. Fauser hatte Stil, im Leben und in seiner Literatur. Fauser hatte den Mythos. Er war der Champ.« (Ulf Miehe, Stern)

»Das Schlangenmaul ist nicht nur ein Krimi in bester Tradition eines Chandler oder Spillane, es ist auch ein Sittenroman des alten Westberlin. Noch in fünzig Jahren wird man ihn lesen können, wenn man etwas über diese untergegangene Stadt wissen will. Ist Fauser also mehr als eine Wiederentdeckung? Ein Klassiker? Für den deutschen Krimi allemal.« (Thomas Steiner, Badische Zeitung (01/2007)) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Verlag über das Buch

»Darum geht es in Schlangenmaul: (...) um die Bestie Stadt, in der keine gute Tat unbestraft bleibt; um die richtigen zynischen Metaphern; um heruntergebrannte Träume von Ehre und Gerechtigkeit; um die Fetzen eines Jazztracks, die der Wind durch regennasse, nächtliche Straßen weht ....So wurde der Roman auch eine Abrechnung mit Berlin in einer bestimmten historischen Situation. Die Stadt war abgenutzt vom Kalten Krieg und schmutzig durch das protektionierte Plündern der politischen Schieberkaste, korrupter als manche Bananenrepublik. Politiker mit Westen so rein wie Schneematsch auf der Kantstrasse saugten sie aus und klauten soviel Geld, dass ihnen die Verstecke für den Schotter auszugen drohten. Zivilisatorischer Niedergang hatte Jörg immer interessiert; genau das ist auch ein Thema eines Noir-Romans.« Martin Compart -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Henning Kolf am 6. Februar 2004
Format: Broschiert
Harder, der Protagonist, ist Ex-Reporter, derzeit ohne Anstellung und hat schon bessere Zeiten gesehen. Nunmehr bietet er sich als "Bergungsexperte" an, womit er Detektiv meint, sich aber mangels Lizenz nicht so bezeichnen darf. Er bekommt einen Auftrag, eine verschwundene Tochter aufzutreiben. Dieser Auftrag führt ihn nach Berlin, wo er es mit dubiosen Politikern, dem Rotlichtmilieu und einer fragwürdigen Sekte zu tun bekommt.
Fauser war nie der große Plotter, auch sein wohl bekanntestes Buch, "Der Schneemann", wirkt nicht nur nicht durchkonstruiert, sondern manchmal wild drauf los geschrieben. Anders als dieses gleitet das "Schlangenmaul" kolportagenhaft manchmal (aber wirklich nur manchmal) zu stark in Richtung dessen ab, was man früher als "Räuberpistole" zu bezeichnen pflegte. Andererseits macht dieses Wilddrauflosschreiben den Reiz der Bücher Fausers aus - Rasanz und Kurzweiligkeit.
Hinzu kommt auch beim "Schlangenmaul", dass Fauser es wie kaum ein anderer deutscher Krimiautor versteht, teils schnoddrig, teils lakonisch, teils ironisch, teils sehr ernsthaft dem Leser gesellschaftliche Realitäten, Politikfilz und Szenekulturen (hier aus dem Berlin der 80er Jahre) vorzuführen.
Wenn man es mag, wie Fauser mit Sprache umzugehen versteht und mit absoluter Leichtigkeit Atmosphäre schafft, macht einem dieses Buch - immerhin fast 20 Jahre alt - auch heute noch großen Spass. Dies ist bei Literatur, die im Zeitpunkt ihrer Erstellung durchaus "gesellschaftskritisch" gemeint war, durchweg die Ausnahme.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang Haberl am 2. Juli 2014
Format: Broschiert
Jörg Fausers 1985 veröffentlichter Roman „Das Schlangenmaul“ präsentiert dem Leser ein Deutschland Mitte der achtziger Jahre, das von Käuflichkeit, Karriere und Geldgeilheit entstellt ist. Von Jörg Fauser konnte man auch nichts anderes erwarten als eine weitere Ausarbeitung seines Theorems, dass im Yuppie-Deutschland des Dauerkanzlers Helmut Kohl jedes Ideal und jedes ehrliche Gefühl zum Kalkül und zur Ware verkommen ist. Bestechliche, karrieregeile Politiker und Polizisten, Alkoholiker, lauernde Steuerbeamte, rachesüchtige, hinterfotzige Ehefrauen, Prostituierte in der Sado-Maso-Hölle, brutale Kriminelle, ein geschäftstüchtiger Ausverkauf alter Hippie-Utopien, eine von Steuergeldern subventionierte Bla-Bla-Kultur ohne Substanz bilden die Kulissen einer düsteren bundesrepublikanischen Landschaft, die so hässlich wie wahr ist. Der Bogen der Schauplätze spannt sich diesmal von Hannover nach Berlin. Die platte norddeutsche Tiefebene, das ehemalige Preußen, das seit Bismarck Deutschland kulturell, sprachlich und jetzt auch politisch dominiert, unterkühlt und unsympathisch wie Heinz Harders ( hart, härter!) Auftraggeberin, die flachsblonde Nora Schäfer-Scheunemann. Doch kein verfrühter Siegestaumel, bitte. Natürlich bekommt auch das reiche und umtriebige Süddeutschland sein Fett weg. Der Lude und Ganovenboss Mike Malzan (ein krimineller Backenzahn, der alles zermahlt!) spricht mit gepflegt bayrischem Akzent, bevor er lästige Prostituierte ermordet, Wohnungen abfackelt und von einer Königskobra ermordet wird. Den wahrscheinlich einzigen positiven Ton, den „Das Schlangenmaul“ setzt, hört man ganz zum Schluss des Romans, als Heinz Harder trotz hoher Steuerschulden den 20000-DM-Scheck zerreißt. Das schmutzige Geld von Nora Schäfer-Scheunemann will er nicht. Geld stinkt eben doch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frank Hertel am 24. November 2014
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Jörg Fauser hat in Deutschland ja so eine Art Geheimstatus. Man muss ihn kennen, sagen die Kenner. Und deshalb habe ich nun auch noch das "Schlangemaul" gelesen. Das Buch könnte auch "Das Großmaul" heißen, denn mehr als um Schlangen geht es um den wahnsinnig super-coolen Ermittler Heinrich Harder. Seine Coolness beruht auf den 30 Gitanes, die er täglich raucht und auf dem riesigen Wodka- Bier- und - ja, Wodka und Bier, das war's. Der säuft und raucht. Wahnsinnig super. Wenn man der Figur diese beiden Drogen entziehen würde und wenn man die Puffbesuche streicht, dann bleibt nicht mehr viel übrig von Heinrich Harder und auch nicht von Jörg Fauser. Ich verstehe jetzt, warum Reich-Ranitzky nichts von Fauser hielt. Er baut viel zu sehr auf Laster. Er gibt mit seinem Drogenkonsum an. Ansonsten "coole" 80er-Jahre-Sprüche. Die Story selbst ist echt unglaubwürdig. Harder ermittelt in den höchsten und gefährlichsten Kreisen. Stiefelt aber einfach rein und nimmt sich, was er braucht. Wo gibt es das? Trotzdem drei Punkte. Denn schlecht, wirklich schlecht ist das Buch nicht. Aber diesen ganz großen Super-Fauser-Autoren, wie er oft verherrlicht wird, kann ich nun schon nach dem dritten Fauser-Buch, das ich gelesen habe, absolut nicht erkennen. Für mich klingt das alles ziemlich pubertär und aufschneiderisch.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gerhard Mersmann TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 27. Februar 2010
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Wenn es Biotope für einen deutschen Underground in der alten Bundesrepublik gab, dann waren diese allenfalls in Frankfurt, aber eigentlich am besten in Westberlin zu finden. Die irrwitzige politische wie geographische Inselsituation mit ihrer eigenen Lebensphilosophie hatte in den siebziger und achtziger Jahre viele angelockt, die in der eher konservativ gesetzten und bürgerlich definierten Republik nicht zurecht kamen. Outcasts, Dropouts, Zocker, Schieber und Luden konnten sich in Berlin besser entfalten als anderswo. Mit ihnen korrespondierten politische Figuren, die aus den intransparenten Wiederaufbaustrukturen mit ihren Schwarzmärkten und Kellerdeals erwachsen waren. Eine Folie, die niemand anderes zu einem Undergroundroman so gekonnt und sprachlich pittoresk nutzen konnte wie Jörg Fauser. Das Schlangenmaul erschien erstmals 1985 und ist bis heute eine lohnende Lektüre für alle, die das Genre mögen.

Die Handlung ist so abstrus wie das soziale Feld, auf der sie sich bewegt. Da ist zum einen der heruntergekommene Gossenjournalist Harder, der selbst in der Regenbogen- und Sensationspresse seinen Platz verloren hat und mit einem Inserat, in dem er sich als Bergungsspezialist für besonders heikle Fälle anbietet, wieder zum Zuge kommt. Er bekommt einen Auftrag von der Gattin eines auf Entzug befindlichen Politikers aus Hannover, die sich um den Verbleib ihrer Tochter sorgt, die spurlos verschwunden ist. Die Mutter selbst hatte während der durchtränkten Karriere ihres Mannes ein Verhältnis mit einer schillernden Figur der Berliner Unterwelt.
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