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Das Schießen - Nur der Stärkste überlebt!
 
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Das Schießen - Nur der Stärkste überlebt!

Jack Nicholson , Millie Perkins , Monte Hellman    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Jack Nicholson, Millie Perkins, Warren Oates
  • Regisseur(e): Monte Hellman
  • Komponist: Richard Markowitz
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: SchröderMedia HandelsgmbH & Co KG
  • Erscheinungstermin: 26. August 2010
  • Produktionsjahr: 1966
  • Spieldauer: 78 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003SWFNIQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 51.979 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Willett Gashade ist ein ehemaliger Kopfgeldjäger, der in seine Heimat zurückkehrt und nach seinem Bruder sucht. Bei seiner Ankunft muss er feststellen, dass dieser verschwunden ist. Gashade triftt dagegen Coley, einen Cowboy, der Zeuge des Mordes an seinem besten Freund geworden ist. Als eine schöne aber mysteriöse Frau auftaucht, stimmt Gashade zu, sie in die Wüste von Utah zu geleiten. Auf dem Weg werden sie von dem gnadenlosen Kopfgeldjäger Billy Spear verfolgt.

Video.de

Monte Hellman erfindet den Western neu: Mit einem kryptischen Märchen, das zum Underground-Meisterwerk des Existenzialismus wurde und Hellman einen bedeutenden Platz in der Geschichte des Genres sicherte. Jack Nicholson und Warren Oates, die in beinahe allen frühen Filmen von Hellman mitspielten, füllen ihre Rollen kongenial aus, wurden damit zu Legenden und "Das Schießen" zu einem unvergessenen Klassiker.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Monte Hellman ist ein recht in Vergessenheit geratener amerikanischer Filmregisseur, der in den 60er und frühen 70er Jahren mit "Das Schiessen" und "Asphaltrennen" zwei interessante Kultfilme drehte, danach in der Bedeutungslosigkeit verschwand und erst 1992 wieder ins Gespräch kam als Mentor von Quentin Tarantino und Produzent von dessen Erstlingswerk "Reservoir Dogs".
Durch die Zusammenarbeit von Regisseur Hellman mit dem damaligen Nachwuchsstar Jack Nicholson in seinem 1964 gedrehten Film "The Terror" wurden die beiden enge Freunde und dies führte dazu, dass Nicholson in den beiden Hellman Western "Ritt im Wirbelwind" und "Das Schiessen" mitwirkte.
In Amerika floppten die Hellman Filme, in Europa wurden sie von der Kritik positiv gefeiert. Beide Filme wurden in Cannes als existentialistische Meisterwerke gewürdigt.
Dabei geht es in "Das Schiessen" vor allem um einen Ritt, einen Auftrag, der sich später als Jagd heraussetellen wird:
Der Cowboy Willett Gashade (Warren Oates), der früher auch seine Brötchen als Kopfgeldjäger verdiente, kehrt eines nachts in seine Goldmine zurück, die er mit seinem Bruder Coin und seinen Freunden beiden Freunden Coley Boyard (Will Hutchins) und Leland Drum (B.J. Merholz) betreibt. Doch es knallen Kugeln um seine Ohren. Er erfährt vom veränstigten Coley, der ihn für einen Fremden hielt, und deshalb panisch geschossen hat vom Tod Lelands. Dieser von einem Unbekannten im Lager erschossen. Coley war im Zelt und beobachtete das letzte Gespräch, das Leland mit dem ominösen Fremden führte, der nicht zu sehen war. Erfahren konnte er nur, dass Leland und Coin bei einem Ausflug in die Stadt Winslow einen über den Durst getrunken haben und volltrunken auf dem Weg nach Hause aus Versehen im Übermut ein Mann und ein Kind zu Tote geritten haben.
Coin ist auf der Flucht vor dem Rächer.
In der Einöde trifft bald eine mysteriöse Frau, (Millie Perkins) ein, die ein großes Interesse daran zu haben scheint, nach Kingsley zu gelangen.
Eine Strecke, wo auch Coin vermutet wird. Sie bietet den beiden Cowboys 1000 Dollar für die Begleitung an. Willet vermutet in der fremden Frau, die immer kurz angebunden ist, die Mutter und Frau der Toten. Der Ritt führt bald durch die Wüste, ein Profikiller (Jack Nicholson) gesellt sich hinzu und bald geht es um ganz existenzielle Fragen, um Leben und Tod...
Ein klasse Western - vorausgesetzt man kann sich auf die spröde und kryptische Handlung einlassen. Im Grunde passiert nicht viel. Es wird jemand gejagt und die Jäger - alle aus unterschiedlichen Gründen dabei - verbergen ihre Gesinnung. Der Zuschauer kann auch ein bisschen spekulieren, dabei lernt er die charakterlichen Profile der vier Protagonisten immer besser durch ihre Handlungsweisen und Gespräche kennen. Nebenschaupätze gibt es nicht. Hellman ist ganz nah bei seinen interessanten Figuren und schafft Platz für Tiefe, Atmosphäre und Meditation.
Total unbekannt und trotzdem ein echtes Meisterwerk des Genres.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Frank F. TOP 500 REZENSENT
In der 60ern experimentierte man in den USA bereits auf dem Western-Sektor. Im Gegensatz zur Glorifizierung und dem amerikanischen Patriotismus, der in den Filmen von John Ford gern angewendet wurde, zeigte -Das Schießen- das krasse Gegenteil.

Monte Hellmans Western, ist das was man jederzeit als Anti-Western bezeichnen kann. Eine zum Zweck zusammengekommene 4-köpfige Gemeinschaft ist auf unterschiedliche Art und Weise im Begriff ein Ziel zu verfolgen. Alle Beteiligten scheitern an Böswilligkeit, eigener Ignoranz und Menschenverachtung. Jeder Einzelne auf seine Weise. Als Ambiente zu diesem Drama, wird eine undurchdringliche, depressiv wirkende Wüstenlandschaft präsentiert. Die Kameraarbeit von Gregory Sandor trägt sehr stark zu diesem Gesamteindruck bei.

Jeder der vier Hauptdarsteller verkörpert den ihm vorgegebenen Charakter absolut überzeugend. Angefangen bei Naivität bis hin zu Lakonismus. Hellman setzt hierbei geschickt auf die krassen Gegensätzlichkeiten.

Die Story ist einfach gestrickt. Die Beweggründe spielen sich eher im Kopf der Zuschauer ab. Eine Sache die bei -Das Schießen- auch unverzichtbar ist. Der Zuschauer ist gefordert mit den Personen des Films eins zu werden. Sich in deren Egos zu vertiefen. Nur auf diese Weise gelingt es, die Brillanz dieses Films authentisch mitzuerleben

-Das Schießen- ist einer der Filme, die leider niemals den Bekanntheitsgrad erhalten haben, den sie eigentlich verdient haben. Perfektes psychedelisches Kino im Westerngewand.

Zur Umsetzung: Das Bild und der Ton sind in jeder Hinsicht als gut zu bezeichnen.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Wüstenritt 12. September 2010
Coley Boyard (Will Hutchins) und sein Kumpel Willett Gashade (Warren Oates) müssen auf ihrer verlassenen Mine feststellen, dass Coleys Bruder Coin aus Rache ermordet wurde. Dieser hatte im Suff einen Mann und dessen Kind über den Haufen geritten. Es dauert nicht lange, bis eine junge Frau (Millie Perkins) auftaucht, die den beiden Geld bietet, wenn sie sie in eine Stadt bringen. Unterwegs stösst der arrogante Revolverheld Billy Spear (Jack Nicholson) hinzu, der die junge Frau offenbar schon gut kennt. Die Reise durch die öde Gegend wird für die vier zur Tortur, sei es wegen der persönlichen Abneigungen oder wegen der Hitze.
Ähnlich wie bei "Duell in der Wüste" hat Regisseur Monte Hellman mit weitgehend gleicher Mannschaft, viel Landschaft und wenig Kulissen einen kurzen, aber einprägsamen Western gefilmt. THE SHOOTING aus dem Jahr 1966 dauert auf DVD nur 78 Minuten, aber braucht sich vor renommierten Werken nicht zu verstecken. Bemerkenswerk ist die für die Zeit auffallend starke Frauenrolle.
Die DVD in technischer Hinsicht: gutes 16:9-Bild, der Ton ist anfangs teilweise nicht so gut verständlich. Es gibt nur die deutsche und englische Tonspur des Films. Es fehlt auch das Verleiher-Logo ("Contionental Distributing"). Untertitel und Extras gibt es keine.
Die Bilanz zu der DVD: selbst ein nicht so bekannter Film wie dieser hätte eine bessere Aufbereitung auf DVD verdient. Nichts weiter als der Film in 2 Sprachen, das ist ganz einfach zu wenig: bei aller Sympathie für den Film liegt da nicht mehr drin als 2 von 5 Ersatz-Mulis und ein Rechtsreibekurs für die Grabinschrift.
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