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Das Schein-Geld-System: Wie der Staat unser Geld zerstört Taschenbuch – 1. Dezember 2005


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Resch-Verlag; Auflage: 2., unveränd. Aufl. (1. Dezember 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3930039729
  • ISBN-13: 978-3930039722
  • Originaltitel: What has the Government Done to our Money?
  • Größe und/oder Gewicht: 12,2 x 1,8 x 19,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

44 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Treb Melsa TOP 1000 REZENSENT am 1. Oktober 2009
Format: Taschenbuch
Die 1. Auflage dieses Buches von Murray Rothbard (1926 bis 1995) erschien 1963 in Englisch. Der Autor selbst schrieb die Geschichte des Scheingeldes dann noch bis 1973 fort.
Der deutsche Übersetzer Guido Hülsmann besorgte im Nachwort die Fortschreibung der Geschichte, die für die Europäische Union schließlich in der Euro-Zone mündet.
Murray Newton Rothbard und sein deutscher Übersetzer Guido Hülsmann sind beide Vertreter der "österreichischen Schule der Nationalökonomie" und schildern die Geschichte des Geldes auf dem theoretischen Fundament, welches Ludwig von Mises mit seiner "Theorie des Geldes und der Umlaufmittel" gelegt hat. D. h. Interpretation der Geldgeschichte auf Basis einer ausgezeichneten Geldtheorie.
Rothbard analysiert wie ein freies Geldwesen am Markt funktionieren würde und wie der Staat durch seine Eingriffe ins Geldwesen die Krisen, das Chaos und die Konflikte erst verursacht. Rothbards Grundthese ist dabei, dass der Staat das Geldmonopol an sich gerissen habe, um damit vorsätzlich die Bürger mittels Inflationierung zu enteignen, also um zu betrügen und zu fälschen. Um diese These zu erklären, führt uns Rothbard durch eine Reise der us-amerikanischen Geldgeschichte. Auf dieser Tour zeigt uns Rothbard, dass der Staat sein Geldmonopol stets genutzt hat, um die Währung zu inflationieren und Schulden zu machen. Für Rothbard ist dies alles schleichender Sozialismus und führt in die Knechtschaft.
Rothbard ist ein Verfechter von "echtem Geld", bei ihm Geld auf Edelmetallbasis (Gold/Silber). Das Geld soll dem Markt zurückgegeben werden und die Politik soll sich aus dem Thema Geld heraushalten.
Prof. Dr.
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frank Reibold am 6. Mai 2008
Format: Taschenbuch
In diesem Buch geht es um die Geschichte des Geldes und wie der Staat dieses seiner Gewalt unterworfen hat.

In Anlehnung an Menger und Mises erläutert der Autor, wie Geld als Tauschmittel entstanden ist. Das beliebteste Tauschmittel (bei uns Silber oder Gold) wurde zum Standard und damit zu Geld. Später haben Goldschmiede Gold gelagert und den Kunden dafür Quittungen ausgestellt. Mit diesen Quittungen konnte man einfacher bezahlen, weil man nicht immer Unmengen von Gold zum Markt schleppen musste. Aus diesen Quittungen entstanden im Laufe der Zeit die Banknoten. Falls eine Bank mehr Geldnoten ausgab, als sie an Gold besaß, lief sie Gefahr, dass die Leute das merkten und die Bank schließen musste.

Der Staat verlangt ständig nach mehr Geld. Da die Leute Steuern nicht in unbegrenzter Höhe ertragen, suchte der Staat nach neuen Einnahmemöglichkeiten:

- der Staat beschaffte sich das Münzmonopol und konnte damit deren Edelmetallgehalt verschlechtern, um den Unterschiedsbetrag in die eigene Tasche zu stecken
- eine staatliche Zentralbank kann insolventen Banken neue Reserven verschaffen und so verhindern, dass Banken schließen
- der Staat kann das ungedeckte Papiergeld seiner Zentralbank zum alleinigen Zahlungsmittel erklären und damit seine Schulden zahlen
- durch Inflation kann man Schuldnern (und damit dem Staat) helfen
- man kann den Banken erlauben, mehr Geld zu erzeugen, als deren Reserven erlauben

Diese Maßnahmen haben dazu geführt, dass das Bankwesen Geld aus dem Nichts erzeugen kann. Da hinter dieser Geldschöpfung keine Reserven stehen, sind Banken nach Ansicht des Autors bereits zum Zeitpunkt ihrer Gründung insolvent.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. F. Hoischen am 2. März 2009
Format: Taschenbuch
Ein ganz hervorragendes Buch! Wer wirklich verstehen will, wie der ganze Planet mit letztlich wertlosem Papiergeld geflutet und versklavt wird, wie das heutige Geldsystem den Mächtigen weltweit die Möglichkeit eröffnet, die Bürger auf kaltem Wege zu enteignen und abhängig zu machen, der muss das Buch einfach lesen. Das Papiergeldsystem ist der Kern des heute weltweit grassierenden Sozialismus, der unter dem verniedlichenden, aber falschen Namen "Marktwirtschaft" den Bürgern verkauft wird, obwohl echte Marktwirtschaft mit den heutigen Zuständen so gut wie nichts zu tun hat. Das Buch ist auch für den Laien verständlich geschrieben und bietet sich deshalb für jeden an, der am Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge interessiert ist.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von rider650 am 2. Februar 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Alle vergangenen Entwicklungen in Bezug auf Geld werden in diesem Buch schlüssig erklärt. Es werden keine komplizierten Begriffe und "Systeme" erfunden, wie konkurrierende Geldtheorien es nötig haben, weil Rothbards Theorie der Wahrheit entspricht, und diese nicht verschleiern will, wie diverse andere Theorien es tun. Das Original wurde Mitte der 70er geschrieben, und erklärt doch die Entwicklungen bis zum heutigen Tag schlüssig. Man erkennt beim Lesen, daß einfach die Realität beschrieben wird, und das in Worten, die auch für NichtBWLer und Nichtvolkswirte gut verständlich sind. Diese Buch sollte in der heutigen Zeit des Niedergagngs des Dollars und des Euros jeder lesen, damit jeder versteht, was passiert, und welche Alternativen es gibt.
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