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Mit dem vorliegenden Band startet Heyne eine mehrbändige Elric-Ausgabe. Das Schattentor und Band zwei, Der bleiche Lord, enthalten die klassischen sechs Romane, die eine zusammenhängende Geschichte bilden. Darin erfahren wir, wie Elric als 428. Herrscher den Thron von Imrryr besteigt. Als Albino kann er sich nur mit magischen Drogen am Leben halten. Dennoch wird er zu einer entscheidenden Figur im ewigen Kampf zwischen Chaos und Ordnung. Auf seinen gefahrvollen Reisen lernt er viel über sein eigenes Schicksal und begegnet auch den anderen Inkarnationen des "Ewigen Helden": Erekosé, Corum und Dorian Falkenmond. In Band drei, Am Hof der Perle, sind die beiden Romane "Die Festung der Perle" und "Die Rache der Rose" enthalten, in denen die Leser in die Frühzeit der Elric-Saga und auf die Suche nach einer geheimnisvollen Perle geführt werden. Band vier schließlich, Tochter der Traumdiebe, bildet den Auftakt einer neuen Elric-Trilogie.
Die Romane um Elric von Melniboné sind keine stilistischen Meisterwerke, man merkt ihnen immer wieder an, in welcher Eile sie geschrieben wurden. Andererseits wurde bei Moorcock aus der Not eine Tugend, er befördert seine Leser ohne viel Federlesens in die Handlung hinein. Zwar lässt er Elric gelegentlich Zeit für melancholische Reflektionen, aber im Vordergund steht der Plot, das Tempo, die Action. Und entsprechend liest sich Das Schattentor auch heute noch erfreulich frisch und unverbraucht: ein Klassiker ohne Verfallsdatum. --Hannes Riffel
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Anfang des weißen Wolfes,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Schattentor (Taschenbuch)
In dem Buch liegen die ersten drei Bände der "klassischen" Elric - Saga vor. Sie sind der Beginn der Geschichte die irgendwann mit dem Untergang der Welt enden wird. Das faszinierende ist nicht nur die Hauptfigur, ein Antiheld auf mehreren Ebenen, der weder stark noch idealistisch ist, sondern auch die Welt die Moorcock erschafft. Hier ist ein Autor der einmal nicht in die typischen Erzählstrukturen der Fantasy verfällt, sondern etwas völlig eigenes aufbaut. Seine Völker, insbesondere dass von Elric, sind faszinierend, seine Kosmologie unheimlich und erstaunend und sein Held eine wechselvolle Persönlichkeit die man entweder lieben oder hassen muss. Gleichgültigkeit ist gegenüber Elric unmöglich. Die Mystik die er mit der Handlung aufbaut, ist einzigartig und trotzt des Alters der Bücher immernoch erfrischend anders.Wer hier die Reise beginnt kann eigentlich kaum anders als sie fortzusetzen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Beginn einer neuen Fantasyära,
Rezension bezieht sich auf: Das Schattentor (Taschenbuch)
"Das Schattentor" umfasst die ersten drei Bände des Elric-Zyklus: Elric von Melniboné, Die See des Schicksals & Der Zauber des Weißen Wolfes.Mit den Büchern um Elric - und überhaupt um den Ewigen Helden - hat Moorcock dem Fantasygenre ein neues Gesicht gegeben. Seine Art des Erzählens und die Art der Geschichten sind wohl einzigartig. Sein Stil ist es, Philosophie und Mythologie zu verschmelzen und zusätzlich ziemlich abgefahrene, manchmal absurde Stories aufzubauen. Mit Elric wurde der Beginn dessen geschaffen, was nun der Zyklus des Ewigen Helden ist. Rein von der Geschichte her meine ich, wie oben schon erwähnt, hinken die anderen Bücher aber nicht hinterher. Vielmehr finde ich, merkt man an manchen Abläufen, dass Mr. Moorcock hier eben noch ein paar Jährchen jünger - also Anfang bis Mitte 20 - war. Speziell meine ich damit die extrem vielen Kämpfe. Trotz allem tut es den 5 Sternen keinen Abbruch, da Moorcocks geniales philosophisches Konzept von Ordnung, Chaos, dem Multiversum usw. voll durchkommt. Als ich das Buch mit 19 Jahren das erste mal gelesen habe, war es für mich ein Durchbruch im Fantasybereich und neben dem HdR stellungsgleich, wenn auch natürlich eine ganz andere Klasse. Dennoch seien Fantasyfans der "altmodischen" Art gewarnt, denn Moorcocks Bücher sind wohl nicht jedermanns Sache. Sie verlangen sehr viel Phantasie, abstraktes Denken und die Fähigkeit trotz vieler Action und Kämpfe das Tiefsinnige zu erkennen. Ich habe schon von einigen gehört, die dem nichts abgewinnen können, also vielleicht erst einmal reinlesen oder ausleihen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Erster Teil von Moorcocks "Elric-Saga",
Rezension bezieht sich auf: Das Schattentor (Taschenbuch)
"Das Schattentor" ist das erste Buch, das ich von Michael Moorcock gelesen habe. Meiner Meinung nach ein sehr mitreißender Fantasyroman. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und nach den ersten 50 Seiten kommt man in den Fluss der Geschichte. Besonders die Hauptperson "Elric" wirkt plastisch und doch unheimlich. Trotz allem gibt es auch Mängel: Es fehlen ausgedehnte Naturbeschreibungen, die einen nicht zu kleinen Teil der Atmosphäre einer Fantasygeschichte ausmachen sollten. Außerdem ist die Handlung sehr sprunghaft. Das hat den Grund, dass der Band eine Zusammenfassung von drei Büchern ist. Alles in allem kann ich diesen Roman jedoch allen Fantasyfans nur empfehlen.
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