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Das Schattenbuch. Ein phantastischer Roman aus der Eifel [Taschenbuch]

Michael Siefener
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

30. November 2005
Der ehemalige Priester Arved Winter erhält von der Trierer Antiquarin Lioba Heiligmann ein Buch mit drei grotesken Erzählungen geschenkt, die ihn sehr beeindrucken. Als er herausfindet, dass der Name des Autors ein Pseudonym ist, versucht er es aufzuschlüsseln, um etwas mehr über den Verfasser zu erfahren. Lioba Heiligmann unterstützt ihn bei dieser Suche, die sie in abgelegene Gebiete der Eifel und zu seltsamen Personen führt, deren Lebenswege sich irgendwann einmal mit denen des rätselhaften Autors gekreuzt haben.

Doch je tiefer sie in das Geheimnis um den Autor und seine bizarren Geschichten eindringen, desto deutlicher spüren sie, dass das Schattenbuch" - so lautet der Titel des Werkes - auf verhängnisvolle Weise in ihr Leben eingreift. So werden aus den Jägern plötzlich Gejagte, die sich einer schrecklichen Bedrohung aus der Vergangenheit stellen müssen ...


Produktinformation

  • Taschenbuch: 281 Seiten
  • Verlag: Kbv (30. November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937001697
  • ISBN-13: 978-3937001692
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 906.751 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Michael Siefener, geboren 1961, promovierter Jurist, wandte sich 1992 von seinem Beruf ab und lebt seither als freier Schriftsteller und Übersetzer im Rheinland. Veröffentlichung zahlreicher Romane und Kurzgeschichtensammlungen, hauptsächlich im Genre der phantastischen Literatur.

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Kundenrezensionen

3.5 von 5 Sternen
3.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Turbohammermegahorrorsupergeil !!!!! 2. März 2006
Format:Taschenbuch
Der aktuelle Roman von Michael Siefener ist nicht nur sehr spannend, sondern zudem stilistisch sehr ansprechend. Er verfängt sich nicht in blumigen Beschreibungen, wirkt aber dennoch keinesfalls trocken oder nüchtern. Ein ideal gewähltes Maß zwischen Spannung und Unterhaltung also.

Die Persönlichkeit der Titelfigur Arved Winter, dem ehemaligen Priester, geht dem Leser schnell in Fleisch und Blut über, und bereits in „Hexennacht“ wurde deutlich, dass Winter kein Abenteurer ist, sondern ungewollt in Geschehnisse hinein rutscht und auch an seine persönlichen Grenzen stößt. Im Gegenteil, er wird als etwas korpulent beschrieben und hat nicht „Gene“ eines Helden. Mehr noch, auch wenn er sich in Lioba verliebt, so stellt der End-Dreißiger sich sogar recht schulbubenhaft und unsicher an.

Der Trierer und Eifeler wird feststellen, dass Siefener die Gegenden wie seine Westentasche kennt.

Die kurzweilige und in sich logisch aufgebaute Geschichte ist indes temporeich und gleichermaßen gruselig. Vor allem gefällt der „rote Faden“, den der Autor in seinem Roman rund 280 Seiten nie verliert.

Der Untertitel „ein phantastischer Roman“ trifft zu, denn Siefener weiß den Leser in die Irre zu führen, ihn vor Rätsel zu stellen, ihm Spannung von der ersten bis zur letzten Seite zu erhalten und sich in die Person des Arved Winter hineinzufühlen.

Michael Siefener ist es gelungen, den ohnehin schon fesselnden Roman „Hexennacht“ nochmals zu überflügeln.

Jean-Louis Glineur

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die eigene Geschichte - das Schattenbuch 8. April 2006
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Michael Siefener entwickelt seine Eifelgeschichten als phantastisches Gewand für tiefgehende Fragen: im Schattenbuch geht es um Schuld, die wir im Leben auf uns laden und um unser Umgehen damit. Seine Figuren werden durch Geschichten aus einem geheimnisvollen Buch darauf gestoßen, sich mit Episoden aus ihrer Vergangenheit zu beschäftigen und gleichzeitig ihre Zukunft zu gestalten. Dabei erfahren sie Schrecken und Läuterung und auch die Liebe.
Natürlich ist eine der wichtigsten Gestalten die Eifel selbst, mit ihrer Schönheit, ihren liebenswerten Bewohnern und mit ihren dunklen, unheimlichen Naturorten.

Ein Buch, das man mit Spannung liest und das dazu verführt, über seine eigene GEschichte nachzudenken. Was stände im eigenen Schattenbuch.

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1.0 von 5 Sternen Ein Buch besser für den Schatten ... 3. März 2008
Von MiMo
Format:Taschenbuch
Irgendwie war ich beim Kauf bereits mit einer unguten Ahnung erfüllt, wie ein geheimnisvoller Schatten der mich stutzig hätte machen sollen. Aber ich wollte ihn wohl nicht beachten, hörte nicht auf meine Intuition ' und habe das Buch doch bestellt. Ich hätte es besser nicht getan ...

Selten habe ich so ein schlechtes Buch gelesen. Die Figuren im allgemeinen blaß und leblos, die Titelfigur zudem äußerst unsympathisch und im Grunde recht langweilig. Ich will jetzt nicht den gesamten Roman durch den Kakao ziehen. Die Idee der Geschichte ich nicht verkehrt - allerdings ist alles etwas zu langatmig erzählt. Beschreibungen von Gegenständen, Räumlichkeiten und Landschaften sind zu gedehnt. Die Dialoge wirken hölzern und die Sätze sind oft zu lang. Richtig Spannung kommt selten auf und im Grunde ist vieles vorhersehbar. Und dann noch das Ende - platter geht's wirklich nicht mehr. Im Grunde ist dieser Abschluß ein Spiegel des Ganzen.

Aus der eigentlich annehmbaren Idee hätte man mehr machen müssen. Einfach schlecht geschrieben.
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