Die beiden Autoren haben meines Erachtens eine gelungene Biographie eines der großen Schachmeister seiner Zeit, dessen Spielweise noch heute als Inspiration gilt, so sagte Aljechin "Die Idee der Schachkunst ist undenkbar ohne Emmanuel Lasker" und niemand weniger als einer der großen Schachspieler der Vergangenen Jahre und Jahrzehnte Garry Kasparov gilt als großer Bewunderer Laskers.
Laskers Leben wird hier nicht nur als Schachspieler, der einiges zur Schachtheorie beigetragen hat, sondern ebenso als Mathematiker & Philosoph, als Ehemann und vor allem als Privatmensch beschrieben und von den Anfängen bis zu seinem Tode Verfolgt.
Lehrreich sind auch einige kommentierte "berühmte" Partien und Partie Ausschnitte mit Hintergrundgeschichten und natürlich die historischen Ereignisse die sein Leben begleitet haben (NSDAP-Zeit) und die Entscheidungen die er daraufhin traf.
Am Rande noch zu erwähnen einer der Autoren der Schachhistoriker Isaak Linder hatte das Vergnügen oder die Ehre 1935 in Moskau als Schüler bei einer Simultanvorstellung dem Exschachweltmeister entgegen zu treten.
Fazit für Schachspieler mit Interesse an Geschichte ist dieses Buch bestimmt sehr interessant... aber nicht nur für sie.