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Das Salz-Zucker-Fett-Komplott: Wie die Lebensmittelkonzerne uns süchtig machen Broschiert – 31. März 2014


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Produktinformation

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  • Broschiert: 624 Seiten
  • Verlag: Ludwig Buchverlag (31. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345328058X
  • ISBN-13: 978-3453280588
  • Originaltitel: Salt, Sugar, Fat
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 4,6 x 20,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 112.483 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Der US-Journalist deckt auf, wie die Lebensmittelhersteller uns Verbraucher mit ungesundem Essen ködern. Ernüchternd! (Gong)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michael Moss ist New-York-Times-Journalist. Für seine Reportage über eine Frau, die lebensgefährlich an einem E.coli-verseuchten Hamburger erkrankte, gewann er 2010 den Pulitzer-Preis. Zuvor schrieb er u.a. für The Wall Street Journal und New York Newsday und unterrichtete an der renommierten Columbia Journalism School. Sein Buch Das Salz-Zucker-Fett-Komplott stand wochenlang auf Platz 1 der NYT-Bestsellerliste. Mit seiner Frau und ihren beiden gemeinsamen Söhnen lebt er in Brooklyn.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ralf Raths am 23. Juli 2014
Format: Broschiert
Das wichtigste zuerst: Michael Moss‘ Buch ist ein unaufgeregtes, differenziert argumentierendes Buch. Das ist deshalb wichtig, weil der deutsche Verlag sich bemüht, dem Buch mit dem Zusatz „Komplott“ und einer beknackten Inhaltsangabe ein reißerisch-sensationalistisches Image zu geben.

Dabei ist das gar nicht nötig. Das Buch ist eine gut lesbare Studie darüber, welche Funktion die drei titelgebenden Stoffe in der Lebensmittelindustrie in den letzten 150 Jahren gespielt haben. Obwohl das Buch sich primär auf die (noch krasseren) amerikanischen Verhältnisse bezieht, ist es auch für deutsche Leser hochspannend. Zum einen sind die biologischen Mechanismen (spezifisch-sensorische Sättigung, Glückspunkt, Unempfindlichkeit gegen Fettsättigung) ohnehin gleich, zum anderen sind die globalen Akteure auch hier wohlbekannt und ihre Vermarktungsstrategien ebenfalls beidseitig des Ozeans wohlbekannt.

Das Buch ist sauber strukturiert, indem es sich kapitelweise an wichtigen Firmen, Personen oder Produkten entlang hangelt, um bestimmte Mechanismen zu erklären und verdeutlichen. Dabei strotzt das Buch vor spannenden Geschichten aus den Bereichen Marketing, Lebensmitteltechnik und Verbraucherschutz. Auch wenn das Buch gelegentlich ein wenig zu Wiederholungen neigt, bleibt das Buch über 500 Seiten unausgesetzt faszinierend.

Wichtig ist dabei, dass das Buch nicht verdammt und anklagt, sondern die Lebensmittelindustrie als schlicht profitorientierte Veranstaltungen darstellt, die zweckrational handeln und nicht bösartig.
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38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sonnenscheintrotzalledem am 5. April 2014
Format: Kindle Edition
Ist es verwunderlich, dass zu dem Zeitpunkt, als die Tabakindustrie dreistellige Milliardensummen als Entschädigung für das Morden mit der Droge Tabak zahlen musste, die Tabakbarone dazu übergingen, die größten Lebensmittelkonzerne aufzukaufen, um ihr bösartiges Werk fortzusetzen? So kaufte z.B. der größte Tabakkonzern der Welt, Philip Morris, die beiden größten Lebensmittelfirmen, General Food und Kraft, auf. Nicht mehr Nikotin sollte den Konsumenten zerstören, sondern Zucker, Fett und Salz.
Nach dem Motto: Erst machen wir den Verbraucher süchtig und dann weisen wir ihn darauf hin, dass wir auch gesunde Produkte anbieten, wird sogar der verfettete Siechende (Sucht kommt von Siechtum) noch verhöhnt. Und die Gesellschaft als Ganzes darf den von der Nahrungsmafia angerichteten Schaden bezahlen.
Die Gewinne fließen auf die Konten der Aktionäre von
Philip Morris und Reynolds und anderen. Den Kollateralschaden in Form von Zivilisationskrankheiten bezahlt die Gesellschaft.
Das ist das Prinzip "Freie Marktwirtschaft".
Zucker wird als billiger Füllstoff in fast alle Produkte gemischt, Fette sollen den übermäßigen Konsum stimulieren und Salze sollen den Geschmack verstärken - neben den künstlichen Geschmacksverstärkern, die den Verlust des Eigengeschmacks von ehemaligen Grundnahrungsmitteln nach ihrer industriellen Verarbeitung kompensieren sollen. Es ist zum K...

Michael Moss hat ein dickes Aufklärungsbuch geschrieben: "Die Tatsache, dass Essen ein Industrieprodukt geworden ist, stellt ein grundsätzliches Problem dar. Die industrielle Verarbeitung hat dem Essen Nährstoffe entzogen.
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hope am 29. April 2014
Format: Broschiert
Michael Moss hat hier ein Buch veröffentlicht, das schockiert und sprachlos macht.
Für mich ist es nicht nachvollziehbar wie gleichgültig die Konzerne mit der Gesundheit der Menschheit umgeht, nur um ihre Taschen mit Geld voll zustopfen.
Die größten Lebensmittelkonzerne wie Kraft und General Food wurden von dem größten Tabakkonzern Philipp Morris aufgekauft. Klar, in der Tabakindustrie geht der Umsatz ja etwas zurück, da könnte ja ein Brötchen weniger morgens auf dem Teller liegen.
Um die Kunden an sich zu binden wird vor keinem Mittel zurück geschreckt. Da werden schon kleine Kinder zu Versuchsreihen missbraucht um zu sehen, wo ihr "Glückspunkt" liegt. Bedeutet: wie viel Zuckergehalt muss ein Lebensmittel enthalten, damit Kinder darauf anspringen.
Ja und es geht noch weiter......
Zucker wird in jeglicher Art als Füllmenge beigemischt, dazu kommt das Salz, welches uns den Geschmack vorgaukeln soll und die lieben Fette.
Wer jetzt glaubt einfach nur Fett unterliegt auch hier einem folgenschweren Irrtum. Dieses Fett wird gehärtet und daraus entstehen dann die gefährlichen Trans-Fettsäuren die unserer Gesundheit auf das schlimmste schaden können.
Da der Trend zur Fettleibigkeit in unserer Gesellschaft immer offensichtlicher wird, ist auch hier die Lebensmittelindustrie nicht verlegen und bietet dem Konsumenten eine tolle Alternative.
Angepriesen mit Aufdrucken wie "-20% Fett" suggestiert dem Konsumenten, das er sich bei diesem Produkt ja wohl gesund ernährt. Doch wer steht im Laden und schaut sich bei jedem Produkt genau die Nährwertangaben an? Ja es stimmt, 20% weniger Fett.
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