Eine schöne Story, die beinahe ebenso schön in einen Film umgesetzt wurde. Sean Connery überzeugt als Verleger Barley, der eigentlich einen ruhigen Ausklang seines Verlegerlebens in einer Wohnung in Lissabon mit Blick auf den Hafen angedacht hat, aber dann doch bereit ist, sich zur Entgegennahme wichtiger Dokuemnte von dem russischen Physikers Dante (Klaus-Maria Brandauer) vom Geheimdienst einspannen zu lassen. Für Dante vermittelt eine Russin, gespielt von Michelle Pfeifer. Sie verkörpert die Rolle ganz hervorragend. Leider ist in der deutschen Fassung der von Brandauer gespielte russische Akzent mit österreichischem Einschlag nicht gelungen. Das passt einfach nicht. Man hätte ihn besser mit akzentfreiem Deutsch sprechen lassen sollen. Noch dazu kommen die übliche Gesten von Brandauer, dem man auch hier wieder anmerkt, dass er Theater-, aber nicht Filmschauspieler ist.
Die schön eingebaute Liebesgeschichte zwischen Michelle Pfeifer und Sean Connerey läßt einen diese Kleinigkeiten jedoch fasst wieder vergessen.