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Das Rote Buch [Gebundene Ausgabe]

Sonu Shamdasani , C. G. Jung , Christian Hermes
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

7. Oktober 2009
Als geheimnisvolles »Rotes Buch« ging es in die Literatur über C. G. Jung ein. Niemand bekam es zu Gesicht, da sein Urheber selbst verfügt hatte, es nicht zu veröffentlichen. Diesem Wunsch wurde entsprochen. Doch fast fünfzig Jahre nach dem Tod Jungs ist die Zeit gekommen, um dieses eindrucksvolle Werk der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Über viele Jahre hielt der große Schweizer Tiefenpsychologe C. G. Jung (1875–1961) seine Träume, Visionen und Fantasien in einem Tagebuch fest: großformatig, kunstvoll und farbenprächtig – C. G. Jungs handgeschriebenes und -gemaltes einzigartiges Vermächtnis. Interview mit Ulrich Hoerni von der Stiftung der Werke von C.G.Jung zur Veröffentlichung des Roten Buches Was ist das Rote Buch? Das Rote Buch ist ein in rotes Leder gebundenes Buch (Format ca. 30 x 40 x 10.5 cm), in welchem C. G. Jung ein langes Experiment mit sich selbst dokumentierte, welches später als Auseinanderset­zung mit dem Unbewussten bekannt wurde. Der Inhalt besteht zum Teil aus Texten, d.h. Imaginatio­nen (= Wachphantasien) und Reflexionen darüber, zum Teil aus von Jung gemalten Bildern. Die Texte wurden mehrfach überarbeitet und schließlich kalligraphisch in das eigentliche Buch übertragen, in der Art einer illuminierten mittelalterlichen Handschrift. Das Rote Buch ist ein unvollendetes Werk. Warum wird das Rote Buch erst jetzt veröffentlicht? Obschon Jung selbst den Schritt vielleicht erwog, publizierte er das Rote Buch weder separat, noch in seinen Gesammelten Werken. Hauptgrund war vermutlich, dass es keinen wissenschaftlichen, sondern autobiographischen Charakter trug. Im Hinblick auf das Werk Erinnerungen, Träume und Gedanken von C. G. Jung gestattete Jung der Herausgeberin Aniela Jaffé nur die Verwendung von Auszügen aus dem Roten Buch. Die Erben Jungs respektierten diese explizit oder implizit geäußerten Wünsche. Nach Beendigung der Publikation der Gesammelten Werke ermöglichte eine zunehmend psycholo-giehistorische Betrachtungsweise der Erbengemeinschaft C. G. Jung einen neuen Zugang zum Roten Buch und damit im Jahr 2000 – nicht ohne Diskussion – dessen Freigabe zur Publikation. Was ist das Besondere an dem Roten Buch? Im Gegensatz zu den zumeist wissenschaftlichen Werken, in welchen sich Jung an den Regeln der sachlich-distanzierten, objektiven Betrachtungsweise orientiert, dokumentiert das Rote Buch subjekti­ve Imaginationen, persönliche Eindrücke und namentlich auch Emotionen. Die Sprache des Roten Buches ist nicht die (wissenschaftliche) Sprache vom Anfang des 20. Jahrhunderts, sondern orientiert sich an historischen, dichterischen, philosophischen und religiösen Vorbildern. Auch das äußere Erscheinungsbild des Roten Buches unterscheidet sich von allen anderen Werken Jungs. Wie lange hat C. G. Jung daran gearbeitet? Nach eigenen Angaben arbeitete Jung 16 Jahre lang am Roten Buch. Fortlaufende Imaginationen sind von 1913 bis 1928 datiert, das letzte fertiggestellte Bild ebenfalls von 1928. Für die Publikation von Erinnerungen, Träume und Gedanken versuchte Jung zwischen 1957 und 1961, den Text des Roten Buches auf Grund des alten Entwurfs fertig zu schreiben, brach seine Bemühungen jedoch ab. Welche Bedeutung hat es für sein Werk? Jung kommentierte seine Auseinandersetzung mit dem Unbewussten (d.h. der Jahre 1913-1928) um 1958 in der Formulierung von Aniela Jaffé wie folgt: „Meine gesamte spätere Tätigkeit bestand darin, das auszuarbeiten, was in jenen Jahren aus dem Unbewussten aufgebrochen war und mich zunächst überflutete. Es war der Urstoff für ein Lebenswerk.“ Das Rote Buch ist das Dokument dazu. © U.Hoerni / Stiftung der Werke von C.G.Jung

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 404 Seiten
  • Verlag: Patmos Verlag; Auflage: N.-A. (7. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3491421322
  • ISBN-13: 978-3491421325
  • Größe und/oder Gewicht: 40,6 x 31 x 5,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 124.930 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Geschenk vom "Geist der Tiefe" 22. April 2012
Von Michael H
Format:Gebundene Ausgabe
Als junger Mensch lernte ich das katathyme Bilderleben kennen und machte weite Reisen in das Unbewusste. Heute nach 30 Jahren und der Lektüre des roten Buches weiß ich endlich, das die dort besuchten Orte kein Produkt meiner Phantasie waren, sondern '"objektive"', sozusagen reale Orte. Wie hätte Jung ansonsten (in vielen Teilen) genau das gleiche schauen können.
Seine Interpretation davon bleiben seine eigenen. Ich kann sie nur zu einem Teil nachempfinden. Aber das Gefühl "mein Sein" bestätigt zu finden ist überwältigend.

Wie hier auch von dem Rezensenten Herrn Itten, wird die Veröffentlichung von Jungs '"geheimen' Tagebuch" oft angegriffen. Dabei richtet es sich in jedem Satz direkt an den Leser. Ein 'Tagebuch' sieht ganz anders aus.
Als Jung sich gegen eine Veröffentlichung wehrte, kannte er sehr wohl 'den Geist der Zeit', der ihn und sein Buch vielleicht zerrissen hätte. Dieser Geist hat sich gewandelt und wenn er heute auch nicht weniger zwingend ist als zu Jungs Zeiten, so erlaubt er doch die Veröffentlichung dieses Buches. Das beweist die breite und wohlwollende Annahme die es erfahren hat.

Es ist sehr richtig zu sagen 'wir brauchen unsere eigenen tiefenpsychologischen Erfahrungsschätze', aber wir brauchen auch etwas wie dieses rote Buch, das uns hilft diese Erfahrungen annehmen zu können, die Bedeutung dieser Erfahrungen zu erkennen und echten Nutzen daraus zu ziehen. Dabei hilft uns die heutige, akademische Psychologie wahrlich nicht. Jungs 'Geiste der Tiefe' steht sie immer noch hilflos psychologisierend und ins Individuelle verweisend gegenüber.

Ich danke allen, die diese Veröffentlichung möglich gemacht haben, von ganzem Herzen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine 'ästhetisierende Elaboration' - 26. Februar 2012
Von amazonmuc
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
C.G. Jung bezeichnete sein unvollendetes Werk, eine zwar notwendige, aber ärgerliche 'ästhetisierende Elaboration' . Das trifft den Kern der Sache. Der Preis ist ärgerlich und Das 'Rote Buch' verbindet Schönheit mit einer Aura von Kunst und Geheimnis. Ich empfehle es jedem, der sich mit C.G. Jung auseinandersetzt, denn es ist ein zentrales Werk der Spiritualitätsgeschichte und enthält letztlich die Wurzeln der Werke C.G. Jungs. Es ist auch wunderschön.

Das vorliegende Buch besteht aus drei Teilen:

- Das eigentliche 'Rote Buch' ' Liber Novus ' einem eingescannten kalligraphischen Text mit Imaginatio­nen und Reflexionen sowie von ihm gemalten Bildern, welcher wie eine illuminierte mittelalterliche Handschrift wirkt.
- Einer Einleitung von Sonu Shamdasani.
- Die Manuskripte des Liber Novus (Liber Primus, Liber Secundus sowie Anhänge) -in normaler Buchschrift- führen durch viele Symbole und Archetypen.

Der Herausgeber, Sonu Shamdasani, ein Wissenschaftshistoriker, bringt in der Einleitung die vorliegenden Texte von C. G. Jung in einen kultur- und wissenschaftshistorischen Kontext und schafft eine Verbindung zu Leben und Werk des Tiefenpsychologen.

Liber Primus: Der Weg des kommenden; Die Wiederfindung der Seele; Seele und Gott; Die Wüste; Höllenfahrt in die Zukunft; Zerspaltung des Geistes; Heldenmord; Gottes Empfängnis; Mysterium; Belehrung, Lösung.

Liber Secundus: Die Bilder des Irrenden, Das Schloss im Walde; Einer der Niedrigen, Das Achoret; Dies; Der Tod; Die Reste frühere Tempel; Die Inkantationen; Die Hölle und der Opfermord; Die göttliche Narrheit; Drei Prophezeiungen; der Weg des Kreuzes, Der Zauberer (exzellent!).
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79 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aus dem Dschungel des Unbewussten. 22. Dezember 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Es begann am 12. Dezember 1913, in C.G Jungs Studierzimmer im stattlichen Haus an der Seestrasse in Küsnacht, Schweiz. Das psychologisch wissenschaftliche Experiment seiner Konfrontation mit dem Unbewussten nahm Jung in seinen Bann. In seinen Lebensaufzeichnungen Erinnerungen, Träume, Gedanken (1961) sagte er rückblickend, es war ein Experiment, das mit mir angestellt wurde. Hier wurzelt sein psychotherapeutisches Lebensmotto: "Wir leben und werden gelebt". Hauptsache: nie gegen das Unbewusste. In dieser Adventszeit setzte sich der Arzt, Psychiater und Pfarrsohn (1875-1961), an sein Schreibtisch,"...dann ließ ich mich fallen". Was daraus geworden ist, können wir nun in diesen intimen und privaten Aufzeichnungen lesen und anschauen. Wir nehmen teil an Carl Gustav Jungs Untersuchungen der Prozesse des kollektiven Unbewussten. Es handelt sich hier um eine umfangreich verspielte Phänomenologie, jenseits der damaligen akademischen Psychologie. Jungs eigene im Entstehen begriffene Psychologie beschäftigt sich mit inneren Vorgängen, in Form von Träumen, Imaginationen, Visionen und zweite Gesichter, welche sich auf dem reichhaltigen Gebiet der menschlichen Erfahrung machen lassen. Diese inneren Erfahrungen waren für ihn Quell des Individuationsprozesses der Seele. Ich bedacht nicht, dass meine Seele nicht der Gegenstand meines Urteilens und Wissens sein kann; vielmehr ist mein Urteilen und Wissen Gegenstand meiner Seele. Als Arzt und Seelenheilkünstler machte Jung sich zum Meister und Diener der Seele und ihrer Wandlung in seinem Selbst. Lesen Sie weiter... ›
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5.0 von 5 Sternen unfassbar wunderbar
ich habe das Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen und mir blieb die Luft weg. Im wahrsten Sinne schwerer Stoff, ein Tagebuch, ein Kunstbuch, ein Stück... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Februar 2012 von Maria Klara Posch
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Abgesehen von der ausgezeichneten Umsetzung - das Buch alleine ist hervorragend gelungen - ist der Inhalt ein wahrer Schatz. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Februar 2012 von Thomas Frischbier
5.0 von 5 Sternen wofür
sollte ich wieviel " Sterne" geben..

Dieses 'Buch' ist ein Monstrum
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Es ist ja auch kein 'Buch''

Es ist ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2012 von Margarethe Muraskowsky
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"Das Rote Buch" von C. G. Jung ist kein normales Buch, vielmehr - wie auch Jungs "Septem Sermones ad Mortuos" ("Sieben Reden an die Toten") - ein mittelalterliches, gnostisches... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. November 2011 von Mozartkugel
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Gut-wrenching pure truth. You've got to be brave. If you read this book without fear, without running away and with a genuine heart, you will never be the same. Lesen Sie weiter...
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Zitat vom Verlag: "Als geheimnisvolles »Rotes Buch« ging es in die Literatur über C. G. Jung ein. Lesen Sie weiter...
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Vielleicht gleich zum Anfang: Dies ist keine Rezension, sondern nur der Ausdruck des Eindruckes, den das Rote Buch auf Anhieb auf mich gemacht hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2009 von Dnsqn
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