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Das Rot des Apfels: Tage mit einem Maler
 
 
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Das Rot des Apfels: Tage mit einem Maler [Gebundene Ausgabe]

Martin Mosebach
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 143 Seiten
  • Verlag: Zu Klampen; Auflage: 1., Auflage (12. Juli 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866741588
  • ISBN-13: 978-3866741584
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13,2 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 441.584 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Es ist dieser Übergangspunkt zwischen der Wirklichkeit und den künstlerischen Formen und Materialien, den Martin Mosebach wie kein zweiter deutscher Schriftsteller in Sprache übersetzen kann....Das ist schon mehr als Fülle des Wohllauts, das ist Sprache von Martin Mosebach.« Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung, 30. Juli 2011

»Wer Mosebachs Bücher aufschlägt (...), der wird von der ausgeruht schönen Sprache, der Makellosigkeit seiner Beschreibungen und seinen Bilderfeuerwerken gleichsam emporgezogen. (...) Es ist bezeichnend, dass dieses persönlichste Buch Mosebachs nur indirekt von ihm selbst handelt, sondern vielmehr von einem väterlichen Freund: dem Münchner Maler Peter Schermuly. In den mehr als drei Jahrzehnten ihrer Bekanntschaft hat Schermuly (...) zahlreiche Bilder von Mosebach geschaffen. In seinem Buch kehrt der Dichter ihr Verhältnis um: Nun ist er es, der ein vielschichtiges Porträt des Freundes schafft.« Felicitas von Lovenberg, FAZ, 30. Juli 2011

»Und so ist dieses Buch über die 'Tage mit einem Maler' zu einem beeindruckend dichten literarischen Kammerstück geworden, das den Leser um viele Erkenntnisse über den Prozess der künstlerischen Arbeit reicher macht.« culturmag.de, 10. August 2011

»Das Buch enthält wertvolle Miniaturen zu einer zeitgenössischen Ästhetik, wie sie von einem ganz der Malerei hingegebenen Künstler entwickelt worden ist und die ohne die Gespräche nur aus den sehr wenig bekannten Bildern und auch nur in einigen Aspekten herausgelesen werden könnte.« Hans-Jürgen Heinrichs in: »Büchermarkt – Aus dem literarischen Leben«, Deutschlandfunk, 29. August 2011

»Die fachkundige Erörterung ... wendet sich keineswegs nur an kunstgeschichtliche Experten, Martin Mosebachs Buch ist auch dem interessierten Laien zugänglich, dem hier ein charmantes Experiment begegnet: ein künstlerisches Doppelporträt. Ein Autor beschreibt mit Worten einen Maler, der ihn auf der Leinwand beschrieben hat.« Ursula März, Deutschlandradio, 13. September 2011

»Mosebachs Monographie liest sich wie ein durchdringendes literarisches Porträt seines Malerfreunds, sagt aber ebenso viel über Martin Mosebach aus wie über Schermuly.« Ulrich Mutz, Saarländischer Rundfunk, BücherLese, 3. September 2011

»...äußerst fruchtbare Sedimente und eine eminent anregende Lektüre...« Ellen Kositza, Sezession, Oktober 2011

Kurzbeschreibung

Dieses Zeugnis einer großen, einer außergewöhnlichen Freundschaft ist ebenso ein Werk über Malerei wie eine Schule des Sehens und ein persönliches Bekenntnis.Den Schriftsteller Martin Mosebach und den Maler Peter Schermuly (1927-2007) verband über 35 Jahre eine enge, fast symbiotisch zu nennende Freundschaft. Der um eine Generation ältere, gelehrte, geistig und künstlerisch enorm produktive, mit den eigenen Ressourcen verschwenderisch verfahrende Maler hatte entscheidenden Anteil an der Entwicklung des damaligen Studenten der Jurisprudenz zum Schriftsteller. Schermulys künstlerische Laufbahn verlief eigenwillig. Nachdem er die Ausdrucksmöglichkeiten der abstrakten Kunst für sich erschöpft sah, wandte er sich der figürlichen Malerei zu, ohne jedoch zum Renegaten zu werden: Auch als figürlicher Maler hat er die in seiner abstrakten Phase gewonnenen Fertigkeiten, speziell im Umgang mit Farbe, verarbeitet und weiterentwickelt. Ebenso wenig kannte er abgeschlossene Kunstepochen, vielmehr trat er beständig in Interaktion mit der Kunst vergangener Jahrhunderte, entdeckte mit unverstelltem Blick Neues, Überraschendes, wo alles schon gesagt schien. Über die Jahre hat Peter Schermuly Martin Mosebach immer wieder gemalt, es entstanden Studien, aber auch fertige Bilder. Bei diesen Ateliersitzungen war das Gespräch über Malerei untrenntbar mit der kü nstlerischen Praxis verwoben. "Das Rot des Apfels" erzählt von diesen intensiven und hochgestimmten Modell-Sessionen, enthüllt die Korrespondenzen im jeweiligen künstlerischen Schaffen der Freunde, eröffnet den Lesern einen wahren Bilderkosmos. Als sicherlich persönlichstes Buch des Buchner-Preisträgers Martin Mosebach zieht es den Leser in einen fulminanten Austausch über das Malen und die Malerei hinein.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Rot des Apfels 12. August 2011
Von G.D.
Sehr geehrter Herr Mosebach,
wären Sie Bildhauer, hätten Sie ein fein modelliertes kunstvolles, keineswegs gekünsteltes Epitaph für den Freund und Maler Peter Schermuly geschaffen. Aus beständigem Stein, aber nur an einem Ort zu betrachten. Mit Ihrem Buch haben Sie etwas Ähnliches getan, das hoffentlich viele Leser erreicht und dazu beiträgt, auf das Werk von Peter Schermuly neugierig zu machen und ihm die verdiente Würdigung zu sichern, wie Sie zu Recht zuversichtlich erwarten.
Ich kannte Peter Schermuly ja kaum, jetzt etwas besser, kann ich mir aber vorstellen, er hätte x Einwände zum Buch gehabt. Sicher bin ich aber, er wäre sehr glücklich und stolz darauf gewesen.
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