Produktinformation
|
Moviemans Kommentar zur DVD: Der Ton ist mit kleineren Abstrichen durchaus in Ordnung, das Bild verliert sich jedoch in alles umfassender Schwärze. Die Extras haben Werbecharakter. Sechs Kapitel sind für einen fast zwei Stunden langen Film etwas wenig.
Bild: Kaum zu glauben, wie diese DVD den Film präsentiert. "Das Relikt" spielt praktisch nur bei Nacht oder in den dunklen Räumen des Museums, wo es die handelnden Figuren noch nicht einmal für nötig befinden, Licht zu machen, wenn sie sich unterhalten. Das Ergebnis ist ein enorm dunkler Film, bei dem kaum etwas zu erkennen ist. Die Schwarzwerte sind exzellent, fast alles verliert sich im absolut Dunkel der Vorlage. In kaum einer Szene kann man erkennen, was passiert, an Details ist hier gar nicht erst zu denken (z.B. 00:04:34, Hafen, oder 00:27:13; Sizemores Gesicht). Rauschen ist kaum vorhanden, was wohl am ehesten dem Einsatz von Rauschfiltern zuzuschreiben ist. Genau die haben sich aber auch nicht gerade als für die Schärfe förderlich erwiesen, da selbst die wenigen bei hellem Licht spielenden Szenen sehr weich geraten sind und stehende Rauschmuster auch immer wieder auffallen (01:01:41).
Ton: Der Ton ist recht gut gelungen - gänzlich anders als das Bild. Während zwischen der deutschen 5.1- und der DTS-Spur praktisch kein Unterschied zu hören ist, fällt zumindest ein Unterschied zwischen Deutsch und Englisch auf. Die deutsche Tonspur ist etwas vitaler und wirkt insgesamt voller, auch wenn sich hin und wieder leichte Störgeräusche einschleichen. Die englische Tonspur wirkt mitunter etwas dumpf.
Extras: Neben dem Trailer gibt es einige Texttafeln mit Informationen zum Film und den Darstellern. Löwenanteil des Bonusmaterials bilden kurze Interviews mit dem Regisseur und den Darstellern, die jedoch über Allgemeinplätze nicht hinauskommen. --movieman.de
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Zu guter Letzt sollte noch die größte Schwäche der Vorauflage, die Bildqualität, angesprochen werden. Das Bild ist nun anamorph in 1:2,35 gemastert. Die extreme Körnigkeit konnte ausgemerzt werden, das Bild wirkt nun insgesamt weicher, wenngleich gelegentlich etwas verwaschen bei dunkleren Farben. Wenn hier aber von anderen Rezensenten behauptet wird, das Bild habe sich keineswegs verbessert und der Kauf der Neuauflage lohne nicht, dann ist dies schlichtweg glatter Unfug!
"Das Relikt" ist einer der besseren Suspense-Movies der späten Neunziger und hat im dritten Anlauf endlich eine adäquate DVD-Umsetzung erfahren.
|
|
|