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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen16
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am 19. August 2003
Die Handlung spielt in der Sierra Nevada um 1860. Der Routenplaner Daglish soll prüfen, ob an einer kleinen Stadt die Eisenbahn vorbei führen kann. Mr. Dillon der die Stadt kontrolliert will natürlich alles dafür tun, damit sich Daglish für die Stadt entscheidet. Doch das ist nicht das einzige was auf Mr. Dillon zu kommt, er wird bald von seiner Vergangenheit eingeholt.
Alles in allem ist dies ein eher trauriger und nachdenklicher Film. Diese Athmosphäre wird durch die großartigen und beeindruckenden Landschaftsaufnahmen noch verstärkt. Der Film handelt von Liebe, Verrat und Vergebung. Ebenfalls bestechend ist das herausragende Darstellerensemble um Peter Mullan. Es mag vielleicht eins, zwei Szenen die etwas Überflüssig erscheinen. Insgesamt gesehen ist der Film, aber sehr gelungen.
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am 5. Juli 2007
Des Goldes wegen wurde Kingdom come aus dem eisigen Boden Nordkaliforniens gestampft. Es wird beherrscht von dem in die Jahre gekommenen Daniel Dillion. Ihm gehören Hotel, Bordell und die Kneipe mit Spielbank. Bahnvermesser tauchen auf und wenn die Eisenbahn an Kingdom come vorbeiführt, bedeutet das den Aufstieg zu einer Stadt und weiterer Wohlstand. Natürlich setzt Dillion alles daran, die Vermesser bei Laune zu halten und sie von einer Bahntrasse an seiner Stadt vorbei zu überzeugen.

Mit den Vermesser kamen zwei weitere Fremde in die Stadt, eine Frau mit ihrer Tochter. Es ist Dillion's ehemalige Frau und es ist auch seine Tochter. Er hat sie vor fast zwei Jahrzehnten für einen Claim an einen Fremden verkauft. Die unvermeidliche Aussprache erfolgt und Dillion pflegt seine todkranke Frau in ihren letzten Tagen. Bei seiner Tochter hat er weniger Erfolg. Sie kann das Verhalten des Vater nicht verstehen.

Die Entscheidung fällt und die Eisenbahn nimmt einen anderen Weg. Damit ist der Niedergang von Kingdom come beschlossen. Die Bewohner verlassen Dillions Königsreich und siedeln sich in der Nähe der Bahn neu an.

Der Film erzählt eine tragische Geschichte. Die einzelnen Charakteren werden fein herausgearbeitet und wirken für sich. Dillion ist der Dreh- und Angelpunkt. Ein gelungener Film der nachwirkt.
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am 22. März 2010
Dieser Anti-Western zeigt mal eine ganz andere Seite einer neuen Welt, wie sie in dieser Form im Kino selten zu sehen ist. "The Claim" beginnt langsam, aber gewinnt während der Handlung mehr und mehr an Drama. Optisch ist der Film ein Meisterwerk, denn es gelingt Kameramann Alwin Kuchler das historische Feeling und den Look jener Zeit perfekt einzufangen. Regisseur Michael Winterbottom treibt seine Schauspieler zu bewundernswerten Leistungen. Vor allem ist es schön mal wieder Wes Bentley (American Beauty) agieren zu sehen. Leider haben alle Charaktere viel zu wenig "Screentime". Ein Schwachpunkt des Films, denn als Zuschauer wünscht man sich oft mehr Erklärungen zum Hintergrund der Personen. Außerdem scheint die Handlung manchmal etwas holprig, bzw. sprunghaft. Fazit: Tolle Story, tolle Bilder .. aber die Dramaturgie leidet manchmal etwas.
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"The Claim" is a grand movie starring Wes Bentley (of "American Beauty" fame), Sarah Polley, Peter Mullen, Nastassja Kinski, and Milla Jovovich ... all of which did a great job bringing their characters to life ... which couldn't have been easy since a lot of emphasis in this story is not on the things that are said and done, but on the things that aren't!!! Although I personally like this movie very much I daresay that it isn't for everyone --- it's quiet and dark, at times downright depressing, and not much "happens", but if you appreciate great acting and directing, a character-driven and honest story, and breathtaking cinematography, then you'll enjoy this one!!!
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am 19. August 2007
Hört man den Namen Winterbottom, hat man unwillkürlich das Bild eines versnobten Engländers vor Augen, der ohne seinen Fünfuhrtee verloren ist, erst recht in der Wildnis. An den Wilden Westen denkt dabei wohl niemand. Das kann sich, nachdem man "Das Reich und die Herrlichkeit" gesehen hat, leicht ändern. Dem englischen Filmemacher Michael Winterbottom ist damit nämlich ein Western gelungen, von dem viele US-Regisseure nur träumen können. Ein Western, in dem nicht primär die Colts und Winchesters rauchen, sondern die Innenleben der Charaktere brodeln.

Ort der Handlung ist die verschneite Bergstadt Kingdom Come im Norden Kaliforniens. Dort regiert der durch Gold zu Reichtum und Macht gekommene irische Einwanderer Daniel Dillon wie ein Monarch. Sein Wille ist Gesetz für die 1.200 Einwohner. Man schreibt das Jahr 1867, von Küste zu Küste ist die Zeit des Schienenbaus angebrochen. Der junge Eisenbahn-Prospektor Donald Dalglish kommt im Namen der Central Pacific Railroad nach Kingdom Come. Er muss überprüfen, ob die Stadt ans Netz angeschlossen werden soll. Zwischen Dillon und dem Eindringling entwickelt sich ein Machtkampf. Der alte Patriarch hat zudem noch andere Sorgen. Frau Elena und Tochter Hope, die er Jahre zuvor gegen Gold verkauft hatte, sind zurückgekehrt. Dillon trachtet nach Vergebung und Wiedergutmachung. Zur weiteren Komplikation der Lage verliebt sich Dalglish ausgerechnet in Hope und beginnt ganz nebenbei eine Affäre mit Dillons Ex-Geliebter Lucia.

Gedreht wurde der für den Berliner Goldenen Bären nominierte Film im winterlichen kanadischen Alberta. Daher hat der Western kein staubiges Texas-Flair, sondern eine Alaska-Atmosphäre à la Jack London. Die Schauspieler/-innen sind bis auf Nastassja Kinski (Elena) und Milla Jovovich (Lucia) kaum bekannt. Geschadet hat es dem Film nicht; die No-names spielen gut. Ins Ohr geht der Soundtrack von Michael Nyman. "The Claim", wie "Das Reich und die Herrlichkeit" im Original heißt, ist ein Geheimtipp, vor allem, wenn man Milla Jovovich auf Portugiesisch singen hören möchte. Eine Ukrainerin, die portugiesisch singt? Noch so eine schwer vorstellbare Sache. Aber gut!
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am 28. März 2009
Ein bildgewaltiges Epos aus der Pionierzeit Amerikas. Der Machtverfall des Patriarchen einer Stadt und sein familiärer Niedergang werden eindrucksvoll erzählt. Als Rahmen, der die Geschichte zusammenhält und auch für eine gewisse Spannung sorgt, dient ein schändlicher Deal, der viele Jahre zurückliegt. Dem deutschen Titel, der aus dem Vater Unser stammt, steht im Original The Claim gegenüber, also der Besitzanspruch auf ein Stück Land. Und genau das war das auslösende Übel für das Familiendrama.
Alle Schauspieler liefern eine überzeugende Leistung ab, besonders Peter Mullen, dem der Spagat zwischen Brutalität und Zartgefühl gelingt, der um Wiedergutmachung bemüht ist, aber auch alles versucht, um seine Macht zu erhalten.
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Jenseits von Mainstream und Blockbustern ist "Das Reich und die Herrlichkeit" ein absolut sehenswerter Film. Auch ein Western? Dass - im Original - "The Claim" auch ein Western ist, ist eher von untergeordneter Bedeutung. In knapp unter 2 Stunden erzählt Michael Winterbottom eben nicht nur die Geschichte von prosperierender Eisenbahn und deren Bedeutung bei der Erschließung der Vereinigten Staaten. Emotionaler Mittelpunkt ist die Geschichte einer Familie, deren Zerissenheit den Film beherrscht. In eingestreuten kurzen Rückblicken zeigt Winterbottom wie Dillon (Peter Mullan), der Patriarch von "Kingdom Come", einst Frau und Tochter für einen Claim verkaufte. Mittlerweile zu überragendem Wohlstand gekommen holt ihn die Vergangenheit ein, als Frau (Nastassja Kinski als Elena) und Tochter (Sarah Polley als Hope) in Dillons "Stadt", einer Ansammlung von etlichen Häusern in tiefverschneiter karger Berglandschaft, auftauchen. Sein schlechtes Gewissen ist durch superbes Spiel von Peter Mullan förmlich greifbar. Dillons Versuch, durch - erneute - Heirat mit Elena Vergangenes ungeschehen zu machen, scheitert. Katalysator hierbei ist Wes Bentley als Bahningenieur Dalglish, dessen Aufgabe es ist, zu untersuchen, ob die Bahn auch durch Kingdom Come gebaut werden kann. Als das aussichtslos ist, muss Dalglish dieses wahrheitsgemäß seinem Vorgesetzten berichten und eine Alternativroute vorschlagen, was Kingdom Comes Aussichten auf weiteren Wohlstand durch den Eisenbahnbau zunichte macht. Der Saloon und die Prostituierten (überaus stark: Milla Jovovich als Lucia!) ziehen ab und folgen den Bahnarbeitern. Dadurch löst sich in Folge auch die Stadt auf. Eine Neu-Ansiedlung gelingt unten im Tal, wo nun die Eisenbahn entlang geführt wird. Dillon steht nicht nur vor dem Scherbenhaufen seines ehemaligen Wohlstands sondern auch vor dem erneuten Ende seiner Familie. Ein Gleichnis für Schuld und Sühne? Vergebung wurde Dillon zuvor m.E. durch Elena zuteil, die einer erneuten Heirat zustimmte. Hope hingegen entscheidet sich für Dalglish und nicht für den Vater, der sie und ihre Mutter einst verkauft, ja, verraten hat. Winterbottom balanciert hier gut tariert tragisches Schicksal mit hoffnungsvoller Perspektive aus. Und die Kameraperspektiven, der Einsatz des Lichtes und die musikalische Dramaturgie sind vom Feinsten. Gespenstisch apokalyptisch: Das davon galoppierende, brennende Pferd nach dem Nitroglycerin-Unfall... Ein starkes Stück Kinokultur!
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am 25. April 2003
Abgesehen mal vom seltsamen deutschen Titel und einigen wirklich unnötigen Szenen vor allem zu Beginn des Films kann man "the Claim" nur loben. Perfekte Besetzung, atemberaubend schöne Landschaftsaufnahmen (generell: spitze fotografiert!), tolle Story, Musik von Kult-Komponist Michael Nyman (findet leider viel zu wenig Verwendung...einzig das Hauptthema wird immer und immer wieder runtergespult....) usw. Zur DVD: Ton in Dolby Digital, klares, farbenprächtiges Bild, leider keine nennenswerten Specials. Alles in allem könnte das ganze noch besser sein - trotzdem: auf jeden Fall sehenswert!
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am 20. Juli 2014
Man kann hier durchaus seine eingeschlafenen Füße beneiden. Der Film entwickelt sich sehr sehr langsam, und nach etwa 76 Minuten fällt ein Schuss, was etwas Action bedeutet.

Latürnich muss es nicht immer fliegendes Blei sein, aber eine - in den Anfängen - fesselnde Charakterstudie liegt auch nicht vor. Vielleicht handelt der Film von einer großen Liebe, von Verzeihen und Scheitern, aber ein Zeit- und Sittengemälde liegt gleichfalls nicht vor.

Ein Punkt für den Soundtrack, welcher in angenehmer Weise wechselnd mal sehr gut zur entsprechenden Szene passt und dann das andere Mal wiederum nicht.
Noch einen Punkt vergebe ich für den Bewusstseinswandel, den der Film ermöglicht. Der vermeintlich "Moralische" erweist sich in unangenehmer Weise während des Films als weniger moralisch, während der angelegt "Böse" unvorbereitet schnellläufig Charakter zeigt und zu Mut und seinem Kind (zurück) findet.

Jede weitere Erklärung, die neugierig machen könnte, entspricht nicht den Tatsachen und wird nicht in der Art und Weise belohnt, dass man zufrieden zurückgelassen wird. Das ist dann aber auch kein geschickter Kunstkniff, sondern pures Versagen des Dramaturgen.
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am 1. September 2014
Eine schöne Landschaft macht noch keinen guten Film. Der Film zeichnet sich durch eine schwache Handlung und überwiegend blasse schauspielerische Leistungen aus.
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