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Das Reich und die Herrlichkeit - The Claim 2000

Die ersten Goldfunde lockten ab 1840 mehr als eine Halbe Million Immigranten in die nordkalifornische Sierra Nevada. Einst durch einen Goldfund zu unermeßlichen Reichtum gekommen, herrscht Daniel Dillon über die von ihm gegründete Stadt Kingdom Come. Vom Saloon über das Bordell bis hin zum Herzen der jungen Schönheit Lucia gehört ihm alles.

Darsteller:
Peter Mullan, Wes Bentley
Laufzeit:
1 Stunde, 55 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Western
Regie Michael Winterbottom
Hauptdarsteller Peter Mullan, Wes Bentley
Nebendarsteller Milla Jovovich, Nastassja Kinski, Sarah Polley
Studio TMG
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD Verifizierter Kauf
Die Handlung spielt in der Sierra Nevada um 1860. Der Routenplaner Daglish soll prüfen, ob an einer kleinen Stadt die Eisenbahn vorbei führen kann. Mr. Dillon der die Stadt kontrolliert will natürlich alles dafür tun, damit sich Daglish für die Stadt entscheidet. Doch das ist nicht das einzige was auf Mr. Dillon zu kommt, er wird bald von seiner Vergangenheit eingeholt.
Alles in allem ist dies ein eher trauriger und nachdenklicher Film. Diese Athmosphäre wird durch die großartigen und beeindruckenden Landschaftsaufnahmen noch verstärkt. Der Film handelt von Liebe, Verrat und Vergebung. Ebenfalls bestechend ist das herausragende Darstellerensemble um Peter Mullan. Es mag vielleicht eins, zwei Szenen die etwas Überflüssig erscheinen. Insgesamt gesehen ist der Film, aber sehr gelungen.
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Format: DVD
Des Goldes wegen wurde Kingdom come aus dem eisigen Boden Nordkaliforniens gestampft. Es wird beherrscht von dem in die Jahre gekommenen Daniel Dillion. Ihm gehören Hotel, Bordell und die Kneipe mit Spielbank. Bahnvermesser tauchen auf und wenn die Eisenbahn an Kingdom come vorbeiführt, bedeutet das den Aufstieg zu einer Stadt und weiterer Wohlstand. Natürlich setzt Dillion alles daran, die Vermesser bei Laune zu halten und sie von einer Bahntrasse an seiner Stadt vorbei zu überzeugen.

Mit den Vermesser kamen zwei weitere Fremde in die Stadt, eine Frau mit ihrer Tochter. Es ist Dillion's ehemalige Frau und es ist auch seine Tochter. Er hat sie vor fast zwei Jahrzehnten für einen Claim an einen Fremden verkauft. Die unvermeidliche Aussprache erfolgt und Dillion pflegt seine todkranke Frau in ihren letzten Tagen. Bei seiner Tochter hat er weniger Erfolg. Sie kann das Verhalten des Vater nicht verstehen.

Die Entscheidung fällt und die Eisenbahn nimmt einen anderen Weg. Damit ist der Niedergang von Kingdom come beschlossen. Die Bewohner verlassen Dillions Königsreich und siedeln sich in der Nähe der Bahn neu an.

Der Film erzählt eine tragische Geschichte. Die einzelnen Charakteren werden fein herausgearbeitet und wirken für sich. Dillion ist der Dreh- und Angelpunkt. Ein gelungener Film der nachwirkt.
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Format: DVD
Dieser Anti-Western zeigt mal eine ganz andere Seite einer neuen Welt, wie sie in dieser Form im Kino selten zu sehen ist. "The Claim" beginnt langsam, aber gewinnt während der Handlung mehr und mehr an Drama. Optisch ist der Film ein Meisterwerk, denn es gelingt Kameramann Alwin Kuchler das historische Feeling und den Look jener Zeit perfekt einzufangen. Regisseur Michael Winterbottom treibt seine Schauspieler zu bewundernswerten Leistungen. Vor allem ist es schön mal wieder Wes Bentley (American Beauty) agieren zu sehen. Leider haben alle Charaktere viel zu wenig "Screentime". Ein Schwachpunkt des Films, denn als Zuschauer wünscht man sich oft mehr Erklärungen zum Hintergrund der Personen. Außerdem scheint die Handlung manchmal etwas holprig, bzw. sprunghaft. Fazit: Tolle Story, tolle Bilder .. aber die Dramaturgie leidet manchmal etwas.
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Von Bookworm VINE-PRODUKTTESTER am 1. Mai 2003
Format: DVD
"The Claim" is a grand movie starring Wes Bentley (of "American Beauty" fame), Sarah Polley, Peter Mullen, Nastassja Kinski, and Milla Jovovich ... all of which did a great job bringing their characters to life ... which couldn't have been easy since a lot of emphasis in this story is not on the things that are said and done, but on the things that aren't!!! Although I personally like this movie very much I daresay that it isn't for everyone --- it's quiet and dark, at times downright depressing, and not much "happens", but if you appreciate great acting and directing, a character-driven and honest story, and breathtaking cinematography, then you'll enjoy this one!!!
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Format: DVD
Hört man den Namen Winterbottom, hat man unwillkürlich das Bild eines versnobten Engländers vor Augen, der ohne seinen Fünfuhrtee verloren ist, erst recht in der Wildnis. An den Wilden Westen denkt dabei wohl niemand. Das kann sich, nachdem man "Das Reich und die Herrlichkeit" gesehen hat, leicht ändern. Dem englischen Filmemacher Michael Winterbottom ist damit nämlich ein Western gelungen, von dem viele US-Regisseure nur träumen können. Ein Western, in dem nicht primär die Colts und Winchesters rauchen, sondern die Innenleben der Charaktere brodeln.

Ort der Handlung ist die verschneite Bergstadt Kingdom Come im Norden Kaliforniens. Dort regiert der durch Gold zu Reichtum und Macht gekommene irische Einwanderer Daniel Dillon wie ein Monarch. Sein Wille ist Gesetz für die 1.200 Einwohner. Man schreibt das Jahr 1867, von Küste zu Küste ist die Zeit des Schienenbaus angebrochen. Der junge Eisenbahn-Prospektor Donald Dalglish kommt im Namen der Central Pacific Railroad nach Kingdom Come. Er muss überprüfen, ob die Stadt ans Netz angeschlossen werden soll. Zwischen Dillon und dem Eindringling entwickelt sich ein Machtkampf. Der alte Patriarch hat zudem noch andere Sorgen. Frau Elena und Tochter Hope, die er Jahre zuvor gegen Gold verkauft hatte, sind zurückgekehrt. Dillon trachtet nach Vergebung und Wiedergutmachung. Zur weiteren Komplikation der Lage verliebt sich Dalglish ausgerechnet in Hope und beginnt ganz nebenbei eine Affäre mit Dillons Ex-Geliebter Lucia.

Gedreht wurde der für den Berliner Goldenen Bären nominierte Film im winterlichen kanadischen Alberta. Daher hat der Western kein staubiges Texas-Flair, sondern eine Alaska-Atmosphäre à la Jack London.
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