Der Autor zeichnet detailliert die Zeit nach dem 30-jährigen Krieg und die damit verbundene Schwächung kaiserlicher Zentralgewalt zugunsten partikularer Fürstenmacht im Reich.
Dabei widmet er sich neben Preußen und Österreich auch den kleineren Territorien Mitteldeutschlands.
Schlaglichtartig beleuchtet er zudem auch nord- und osteuropäische Mächte und deren Bedeutung für das Reich. Unvermeidlich und notwendig finden auch die deutsch-französischen Beztiehungen ihren Platz.
Es liegt mit diesem Werk keine Nachmittagslektüre vor, jedoch auch kein Nachschlagewerk, sondern eine anspruchsvolle, gut lesbare Darstellung eines komplexen historisch-politischen Sachverhalts, nach meiner Meinung mit leichten Symphatien für die protestantische Seite.