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Das Reich Sienn 01: Yarligs Erbe
 
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Das Reich Sienn 01: Yarligs Erbe [Gebundene Ausgabe]

Jean-Luc Istin , Nicolas Pona , François Gomes
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 44 Seiten
  • Verlag: Splitter; Auflage: 1., Aufl. (15. Februar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868690948
  • ISBN-13: 978-3868690941
  • Originaltitel: La Terre de Sienn
  • Größe und/oder Gewicht: 32,2 x 23 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 529.291 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Drei sehr unterschiedliche Helden begeben sich auf die Suche nach den Gebeinen des sagenumwobenen Zauberers Yarlig.

Denn dem Besitzer der heiligen Reliquie winken auch dessen magische Kräfte. Während der Zwerg (und Ex-König) Sadwin auf Rache sinnt und sein Reich zurückgewinnen will, giert Laam, die Halbelfe, vor allem nach Reichtum. Frozen der Oger und letzter Überlebender seiner Rasse hingegen hofft auf Antworten...

Ein mit viel Humor gespickter Fantasy-Comic vor einer atemberaubend in Szene gesetzten Kulisse, aus der Feder von Druiden-Autor Istin. "

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen One is ugly, no one seems to be the good, but that is not bad, 5. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Reich Sienn 01: Yarligs Erbe (Gebundene Ausgabe)
Sadwin ist ein ehemaliger Zwergenkönig und auf der Suche nach den Gebeinen eines mächtigen Zauberers, um seine Heimat wieder zurückfordern zu können. Dabei geht er über Leichen und zeigt auch keine Skrupel jemanden zu foltern, wie der Zauberer Aarlog ein paar Seiten später feststellen muss.

Laam, eine geldgierige Halbelfe, zieht mit Oger Frozen durch die Lande und verkauft diesen an abgegläubische Bauern(damit diese ihn verbrennen), um ihn dann wieder zu befreien. Sie scheint auch eine ausgeprägte sadistische Ader zu haben, wie Frozen das eine oder andere mal an eigenen Leib erfährt.

Er selbst ist der letzte seiner Art und neigt zu suizidalen Gedanken, da ihn nichts in dieser Welt mehr hält, aber vor allem Laam scheint ihn nicht seinen Wunsch nachkommen lassen zu wollen.

Dieses illustre Trio(oder Quartett, zählt man den Zauberer Aarlog später indirekt mit) werden sich wohl in den kommenden zwei Bänden, der auf eine Trilogie ausgelegten Serie, auf die Suche nach den Knochen des Zauberers machen. Ich schreibe werden, da zu Beginn nur Sadwin sich direkt af die Suche macht und es in diesem Band hauptsächlich darum geht, die Hauptfiguren und deren Welt vorzustellen. Die oben beschriebenen Charakteresierungen passen wohl gut für einen ersten Eindruck, allerdings deuten hier und da andeutungsweise kleine Gesten der Figuren Laam und Sadwin an, dass sich unter ihren brutalen Gebaren mehr verbirgt als im ersten Band gezeigt wird.

Ansonsten setzt sich die Welt aus einer Mischung aus Fantasy- und Westernelementen(es gibt neben klassischen mittelalterlichen Waffen und Rüstungen, auch Schießpulver) zusammen und die Paralellen zu Sergio Leones Klassiker "Zwei gloreiche Halunken"(Englisch: The Good, the Bad, the Ugly) sind wohl keineswegs zufällig, vor allem wenn man sich den Schluss des Bandes genauer ansieht. Zeichnerisch erinnert das Reich Sienn auch an den frankobelgischen Klassiker "Lanfeust von Troy"(dessen Haupthelden wir sogar auf einem Bild zu sehen bekommen), das heißt dass die Figuren unter anderem auch ein bisschen cartoonhaft wirken, wodurch der Gewaltfaktor innerhalb des Bandes ein wenig abgeschwächt wird(was allerdings nicht heißen soll, dass es weniger brutal zur Sache geht).

Yarligs Erbe bedient sich eindeutig dieser zwei großen Vorbilder und deutet die Handlung der Serie nur im groben an. Trotzdem ist es recht kurzweilig zu lesen, da die Figuren trotz gewalttätiger Ausrutscher interessant sind und man irgendwie wissen will wie es weitergeht. Wenn man Lanfeust von Troy mag, gehen die Zeichnungen auch in Ordnung und wer den Humor der Serie oder Quentin Tarantinos mag, kommt wohl ebenfalls auf seine Kosten. Für alle anderen bleibt der Comic ein kurzweiliger Spaß, der Action, Zitate und starke Charaktermomente verspricht und dies hoffentlich auch in den beiden Folgebänden einhält.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Brillante Bilder, maue Story!, 23. Juni 2010
Von 
S. Erlemann "Media-Mania.de" (Good old Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Reich Sienn 01: Yarligs Erbe (Gebundene Ausgabe)
Laam hat nur ein Ziel, möglichst schnell reich zu werden. Dafür geht die Halbelfe über Leichen. Mit Hilfe des letzten Ogers betrügt sie ein Dorf im Reich Sienn nach dem anderen. Ihr Trick ist ganz einfach. Sie reitet mit dem Oger in einem riesigen Käfig hinter sich her ziehend, in ein Dorf, verkauft den abergläubischen Einwohnern den Oger, damit sie ihn verbrennen - denn das bringt unermessliches Glück, reiche Ernten und gesunde Kinder - und flieht kurz vor dem Fest. Frozen, der letzte Oger, findet dieses Verhalten zwar abscheulich, ist aber dem berauschenden Getränk verfallen, dass ihm die Halbelfe besorgt.

Aus einem ganz anderen Holz ist der Zwerg Sadwin geschnitzt. Er wurde vor langer Zeit seines Volkes und seines Königreiches beraubt und sucht seitdem nach den Gebeinen des mächtigsten Zauberers, den das Königreich Sienn je hervorgebracht hat. Sie verheißen unermessliche Macht. Doch die Spuren sind seit langem verwischt und die wenigen Menschen, die den Namen "Yarlig der Zauberer" und seine Taten nicht allein dem Reich der Legenden zuschreiben, leben weit verstreut und geben ihr Wissen nicht freiwillig preis. Sadwin aber fackelt nicht lange. Er schlägt Köpfe und Gliedmaßen ab, erpresst und tötet, wer sich ihm in den Weg stellt. Sein Ziel ist Rache und Genugtuung.

Bärbeißige Zwerge, eine hübsche, spitzohrige Elfe, ein riesiger, meist freundlicher Oger, fiese Zauberer, eine Menge böser Gestalten, grandiose Ansichten einer fremdartigen Welt, Action satt und ein Geheimnis, das wie ein dräuendes Unheil über dem Geschehen liegt, sich jedoch kaum offenbart - Zutaten, die einen Bestseller anzudeuten scheinen. Und dann auch noch der Name Jean-Luc Istin, der Comicveteranen wie Neulingen ein Begriff ist, seit er mit der Serie "Druiden", die bei Splitter erschienen ist und sich im Herbst 2010 dem Ende zuneigt. Perfekt.

Und doch, nach den ersten Seiten stellt sich Ernüchterung ein. Zwar begeistern die Bilder, fesseln die Ereignisse, reißen der Oger und vor allem der Zwerg Sadwin den Leser mit, doch wohin steuert dieses Abenteuer? Was treibt die Helden an? Wer ist der Böse in der Geschichte? Welche Macht gilt es zu überwinden? Wer ist Endgegner oder Widerpart der drei so unterschiedlichen Protagonisten?

Noch schlimmer als die ungeklärten Fragen - immerhin kann das erste Album dieser Trilogie als Einleitung verstanden werden, die eben noch keine Antworten preisgibt - sind die völlig voneinander getrennten Handlungsstränge. Diese Geschichte besteht eigentlich aus deren zwei, die keine Berührungspunkte haben, allenfalls in der Zukunft erahnen lassen, wo sie sich berühren könnten. Schlimmer noch, die Elfe und der Oger scheinen durch eine andere Welt zu ziehen, als der Zwerg. Die Menschen sind anders, die Orte sind verschieden, die Verhaltensweisen passen nicht zusammen. Dräut dem Zwerg Unheil wo er auch ist, trifft er Mächtige, Böse und Handlanger, Verräter und Selbstsüchtige, Deppen und Huren, begegnen Oger und Elfe nur Bauern, harmlosen, gutgläubigen Menschen und entvölkerten Landstrichen. Das beide nicht unweit voneinander durch das Reich Sienn reisen, scheint kaum glaubhaft.

Hinzu kommt eine Erzählweise, die Jean-Luc Istin nicht zur Ehre gereicht. Zu viele Erklärungen, die man gar nicht lesen will, zu wenige Informationen, nach denen man giert. Über Zwerg, Elfe und Oger erfährt man so gut wie nichts, über dämliche Zauberer zu viel.

Wären nicht die wunderschönen Landschaftsbilder von Nicolas Pona, seine lebendig gewordene fremde Flora und Fauna, seine Charakterstudien von Zwerg, Elfe und Oger, die zahllose stimmigen Details in seinen Illustrationen, man würde das Album zornesrot in die Ecke werfen und darauf herum stampfen.

So aber erfreut man sich an den Bildern, träumt von magischen Duellen, heroischen Taten, geheimnisvollen Abenteuern - im zweiten Teil dieser Serie.

Grandios ist die Idee, am Ende dieses Bandes eine "Galerie der Freunde von Sienn" anzuhängen, die die Helden der Geschichte auf Dutzende verschiedene Arten illustrieren - und zwar nicht von Pona, sondern befreundeten Zeichnern, die eine ganz eigene Sichtweise auf Oger, Zwerg und Elfe entwerfen. So unterschiedliche Illustratoren wie Paul Bordeleau, Philippe Fenech, Achile, Jacques Lamontagne, Nicolas Demare, Christophe Alliel, Antoine Brivet, Marc Simonetti, Gwendal Lemercie, Sandro Masin oder Hervé Duphot sind in diesem Anhang vertreten und eröffnen einen sehr interessanten Blick auf die unendlichen Möglichkeiten, die sich einem guten Illustratoren eröffnen, wenn er ein Szenario umsetzen soll.

Stefan Erlemann
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Detailverliebter Einstieg in Das Reich Sienn, 26. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Reich Sienn 01: Yarligs Erbe (Gebundene Ausgabe)
Die Texte stammen aus der Feder von Jean-Luc Istin und Nicolas Pona. Istin dürfte Comicfans durch Die Druiden bekannt sein. Farbgewaltig und mit großem Detailreichtum kommen die von François Gomez gestalteten Panels in "Yarligs Erbe" daher. Von Purismus keine Spur - im Gegenteil - keine Seite, auf der nicht neben dem Hauptgeschehen die Umgebung mit kleinen Details ausgeschmückt ist. Fantastische Wesen tummeln sich in jedem Eckchen und hauchen dieser neuen Welt Leben ein. Diese Vielfalt macht den ersten Band zu einem wahren Augenschmaus und lädt zum Verweilen auf den Seiten ein.

Inhaltlich kann die Story mit den Bildern nicht ganz mithalten. So bietet sie zwar solide Fantasy-Unterhaltung mit Band eins der Trilogie, jedoch noch keine umwälzenden neuen Ideen. Der gefallene Zwergenkönig Sadwin wird des Zwergenliebhabers Herz nichtsdestotrotz höher schlagen lassen. Sein Charakter ist mit der genau passenden Arroganz und Härte gezeichnet, die solch ein ehemaliger Herrscher des "kleinen Volkes" mitbringen sollte. Wer ihm gefährlich wird oder nicht nach seiner Pfeife tanzt verliert im wahrsten Sinne des Wortes schnell und gezielt seinen Kopf.

Das Gespann aus Halbelfe und Oger kann noch nicht wirklich überzeugen, die einzigen Gefühle, die sich gegenüber den beiden im ersten Band einstellen, sind Gleichgültigkeit gegenüber der Halbelfe und Mitleid gegenüber dem Oger. Es bleibt zu hoffen, dass von ihnen noch mehr zu erwarten ist. Noch bleibt ihre Rolle in der Gesamtstory für den Leser ungewiss. Spricht doch der Klappentext davon, alle drei wären auf der Suche nach Yarligs Gebeinen, verrät er hiermit mehr als im ersten Band wirklich erzählt wird.

Auf den letzten zehn Seiten findet sich eine "Galerie der Freunde Sienns", es handelt sich dabei um Zeichnungen von diversen Comickünstlern, die Variationen der Protagonisten zeigen und ein somit ein schönes Extra bieten. Hintergründe zur Galerie gibt es leider nicht - keinerlei Informationen, wie es zu den vielen verschiedenen Arbeiten gekommen ist, es bleibt daher nur, sie als Hommage an die Reihe zu sehen. Qualitativ ist dieser Band aus dem Splitter-Verlag wieder einmal gewohnt hochwertig produziert, ein schönes Stück für die Comic-Sammlung.

Zusammengenommen kann dieser Start einer neuen Fantasy-Reihe aber allen empfohlen werden, die besonders gerne in liebevoll gezeichneten, farbenfreudigen Fantasywelten versinken. Die Story hat dann ja noch im zweiten Band Zeit anzuziehen. Für Zwergenfreunde ist "Yarligs Erbe" allerdings auch jetzt schon ein wahres Schmankerl. Und wer den Oger in sein Herz geschlossen hat, möchte auch ganz sicher sein weiteres Schicksal verfolgen.
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