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Das Regenorchester: Roman Gebundene Ausgabe – 6. August 2008


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 232 Seiten
  • Verlag: Aufbau Verlag; Auflage: 1 (6. August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351032374
  • ISBN-13: 978-3351032371
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 552.104 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von suusl am 30. August 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Seine Frau hat ihn betrogen, dann verlassen, und nun sitzt der Schweizer Schriftsteller allein in Irland und weiß nicht, was aus seinem Leben werden soll. Als der Mittvierziger die über 60-jährige Irin Niamh trifft, bekommen seine Tage wieder einen Sinn. Denn Niamh erzählt ihm, dem Fremden, ihr Leben. Sie schildert ihre Kindheit in Irland, das Verlassen ihrer Heimat, das neue Leben in England und später in Deutschland. Niamh hat, wie auch der Chronist ihrer Geschichte, eine glückliche Liebe erlebt, die unglücklich endete. Als Niamh schwerkrank wird, ist längst klar, wer sie auf ihrem letzten Weg begleiten wird. Aus dem Schriftsteller und der alten Frau sind Freunde geworden, die Abschied nehmen müssen. - Dieses Buch lässt den Leser weinen, lachen, riechen, schmecken, sehen und hören, weil der Autor es so meisterlich versteht, Leben zu erzählen. Der schwarze Tee, der so stark gebraut ist, dass man die Bitterkeit fühlt, die rettungslose Trauer, die einem ins Herz sticht und die wunderbar melancholischen Momente, wenn ein beinahe 20 Jahre jüngerer Mann eine sterbenskranke Frau durch ihren Garten trägt - lesen und eintauchen. Ein Genuss, versprochen!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cl.borries am 30. August 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Hansjörg Schertenlein Das Regenorchester Aufbau Verlag
ISBN 3351032374

Etwas mühsam beginnt die Geschichte, in der ein erst kürzlich von seiner Frau verlassener Autor heftig um sein inneres Gleichgewicht ringt.
Er ist Schweizer und lebt seit einigen Jahren in Irland. Hier hin hatte es ihn mit seiner Frau verschlagen in der Hoffnung, die Ehe retten zu können. Nun hat sie ihn doch verlassen, und er weiß so recht nichts mit sich anzufangen. Beobachtungen in der freien Natur, ein morgendlicher Lauf in der frischen Luft, --er irrt von einem Anlauf zum nächsten, um seine Gedanken zu sammeln. Dabei trifft er die seltsame Irin Niamh, die ihm ihre Geschichte erzählen will, eine Liebesgeschichte.
Sie ist um die sechzig Jahre alt und bewohnt ein kleines verwunschen gelegenes Haus, in das sie ihn zum Gespräch und Tee bittet.
Man kann sich gut in die Lage des Protagonisten versetzen: in die etwas lustlosen und halbherzigen Versuche, aus der Leere und dem Zustand des Verlassenseins herauszufinden, die seine Kräfte binden und ihn lähmen. Da kommt Niamh gerade recht, um ihn aus seiner Lethargie zu befreien! Ob sie zusammen finden werden?

Mit einer leisen Melancholie, die auch schon seinen Roman < Der Antiquar > auszeichnet, beginnt hansjörg schertenleib seine Erzählung aus irland, in der es um Liebe geht, um Abschied, Trauer und Neubeginn. Das Land mit seiner wilden Landschaft, dem Schnee und dem tropfenden Regen, dessen Töne die melancholisch pessimistischen Gedanken des Icherzählers begleiten, bietet den richtigen Rahmen für die Gemütslage von Sean.
In vielen gemeinsamen Stunden beim Tee berichtet Niamh über sich, ihre Familie und ihr Land.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Galarina am 23. August 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Knapp drei Wochen, nachdem ihn seine Frau verlassen hat, mitten in einer Phase tiefster Selbstzweifel und erheblichen Selbstmitleids, lernt ein in Irland lebender Schweizer Schriftsteller die 64-jährige Irin Niamh kennen. Niamh macht ihn zur Chronistin ihres Lebens und je mehr der Schriftsteller vom Leben der Irin in Irland und England erfährt, umso mehr gelingt es ihm seine eigene Trauer und die Zweifel aufgrund des Betrugs seiner Frau hinter sich zu lassen. Niamh erzählt ihm von ihrer vielköpfigen Familie, von ihrer deutschen Freundin, von der Liebe ihres Lebens und der Enttäuschung ihres Lebens. Bald wird er zu Niamhs Vertrauten und teilt ihre Geheimnisse und die schwerste Zeit ihres Lebens; eine Zeit, die ihm sehr viel abverlangt, gleichzeitig aber zum Neubeginn in seinem Leben wird.

Die Geschichte von Niamh und Sean, wie ihn Niamh nennt, ist eine Geschichte über das Leben, über Liebe, Enttäuschungen, Vergebung, vor allem Vergebung sich selbst gegenüber, und das, was den Menschen ausmacht. Hansjörg Schertenleib erzählt diese Geschichte mit wohl gesetzten Worten. Worte, die schlicht aber nie nüchtern wirken und die trotz ihrer Schlichtheit tiefe Emotionen ausdrücken können. Niamh und Sean sind zwei Menschen, die schwere Enttäuschungen in ihrem Leben hinnehmen mussten, einsam sind und dennoch einen Weg finden, nicht in Bitterkeit zu verfallen. Wer den Film "Harold und Maude" kennt, wird sich zwangsläufig an diesen erinnern. Hansjörg Schertenleib lässt insbesondere bei den Worten von Niamh immer wieder Humor anklingen, der nicht nur typisch irisch ist.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von HeikeG HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 23. August 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Liebe und Enttäuschung, Leben und Tod, Vergangenheit und Erinnerung, Zufriedenheit und Trauer sowie Alter und Heimat sind die zentralen Themen in Hansjörg Schertenleibs neuem Roman, der mit einem wunderbar zartbesaiteten und feingeistigen Duktus aufwartet.

"Glücklich sein heißt, ohne Schrecken seiner selbst innewerden können." Dieser Satz des Philosophen Walter Benjamin könnte als Leitmotiv über dem neuen Roman Hansjörg Schertenleibs stehen. Seine zwei Protagonisten können dies auf unterschiedliche Art und Weise. Niamh McGinty, die 64-jährige schwer kranke Irin, hat ihn sich auf wundervolle Weise verinnerlicht und Sean, der Schriftsteller aus der Schweiz, der jetzt in Irland lebt - Schertenleibs alter ego? -, kämpft noch darum.

Zwei Wochen und vier Tage, nachdem ihn seine Frau verlassen hat, begegnen sich die beiden auf der Straße. Seans seelische Wunde schwärt noch, er wird von Selbstzweifeln geplagt und fürchtet sich vor dem Alleinsein, als die älter wirkende Frau mit den grauen Splittern in den blauen Augen, dem zerzausten Haarflaum auf dem Kopf und beinahe akzentfreiem Deutsch ihn spontan anspricht. Eine lange Geschichte will sie ihm erzählen, eine Liebesgeschichte.

In den folgenden Wochen werden sich die zwei fremden Menschen näher kommen, sehr nahe. Niamh wird Sean von ihrer Kindheit in den 40er, 50er Jahren, von ihrer vielköpfigen irischen Familie, ihrer Zeit in Oxford und London, wo sie sich bei einer gutbürgerlichen Familie als Hausmädchen verdingt, sich in dessen Sohn verliebt, ihn aber wieder verliert und von ihrer deutschen Freundin Nella erzählen.
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