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TOP 500 REZENSENTam 14. November 2013
Dieses Werk gehört zu der erfreulichen Klasse von Büchern, bei denen man am Eigenlob des Verlags und der Beschreibung des Autors gar nichts korrigieren muß, weil sie einfach stimmen. Der Aufbau ist in seiner Kombination aus chronologischem Verlauf und systematischen Kategorien mit attraktiver Bebilderung vollkommen überzeugend.

Die Literaturgeschichte beginnt im Frühmittelalter mit dem ältesten deutschen Buch, einem Wörterbuch mit dem lateinischen Namen Abrogans (=dheomoti=demütig), das um 765 entstand und in St.-Gallen aufbewahrt wird, und endet mit den Themen/Stoffen von Peter Handke, Botho Strauß und der deutschen Wende.

Der Schaffenskontext der Schriftsteller wird in gelungener Weise anschaulich gemacht: Vor der Doppelseite zu Franz Kafka ist z.B. eine über den Prager Literaturbetrieb plaziert. Man erfährt, daß die deutsche Minderheit - die Hälfte davon jüdisch - nur etwa 10 % der Prager Bevölkerung ausmachte, aber in den politischen und wirtschaftlichen Führungspositionen mit deutschen Schulen, Theater und Zeitungen eine starke kulturelle Präsenz zeigte. An der deutschen Universität hatte der Schriftsteller Max Bord Jura studiert, der sich ja um die Nachlaßverwaltung Franz Kafkas verdient gemacht hatte, bevor er 1939 nach Israel auswanderte.

"Prag läßt mich nicht los.", wird Franz Kafka zitiert. Eigentlich selbstverständlich, aber trotzdem anerkennenswert, daß der Verlag Buchtitel (z.B. das Schloß Das Schloß) oder Zitate nicht in die neue amtliche Rechtschreibung zwangsübersetzt hat. Da über 99% der deutschen Literatur und die in diesem Band beschriebene ja sowieso nicht der amtlichen Norm genügt, hätte der Verlag auch ganz von ihr Abstand nehmen können. Man merkt leider, daß der Autor Volker Meid sein Werk in der Hochzeit der größten orthographischen Verwirrung geschrieben hat, wo die meisten dachten, daß nun alles mögliche getrennt geschrieben werden müßte. Das haftet seinem Werk immer noch an, in dem der Autor den Eindruck vermittelt, daß er z.B. zwischen "weiter machen" und "weitermachen" nicht recht unterscheiden kann.

Das Personenregister und Stichwortverzeichnis sind hilfreich, aber vielleicht nicht perfekt. Man fndet zwar unter Prag die Seiten über Max Brod, Gustav Meyring und Franz Kafka, aber nicht den Abschnitt "Prager Vorhumanismus" zu Johannes von Tepl, der im Spätmittelalter um 1400 in Prag den "Ackermann" schrieb, das Streitgespräch zwischen Mensch und Tod, das zu den frühesten gedruckten Büchern gehört.

FAZIT
Sehr empfehlenswert.
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am 22. Februar 2015
Dieses Buch bietet sich sehr gut an, um einen umfassenden Überblick über die Geschichte der deutschen Literatur zu erhalten. Es ist sehr übersichtlich aufgebaut und mit vielen farbigen Bildern oder Erläuterungen versehen, sodass es sich hierbei nicht um ein langweiliges Fachbuch handelt. Ich kann es für alle, die sich für deutsche Literatur interessieren, oder für Literaturstudenten durchaus empfehlen. Der Preis ist zudem meiner Meinung nach auch angemessen.
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am 16. März 2014
In diesem Werk soll man keine Enzyklopädie suchen sondern es liefert kurze Artikel, welche zur Gymnasium-Bildung interessante Anregungen zum Recherchieren animieren. Der Teil über die neueste Literatur ist auch behandelt.
Sachlich, kurz und bündig.
Schade, dass es keine elektronische Version des Werkes gibt. Denn es ist so praktisch seine Bibliothek mit sich in der Tasche zu tragen.
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