Jetzt eintauschen
und EUR 0,25 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Das Recht auf Rückkehr [Gebundene Ausgabe]

Leon de Winter , Hanni Ehlers
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch EUR 12,90  

Kurzbeschreibung

25. August 2009
Als der vierjährige Bennie spurlos verschwindet, denkt sein Vater, Bram Mannheim, erst an einen Unfall, dann an ein Verbrechen. Dass das Verschwinden des Jungen mit Weltpolitik zu tun haben könnte, entdeckt er erst sechzehn Jahre später. Und er tut alles, um seinen Sohn wiederzubekommen.

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 549 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1 (25. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 325706733X
  • ISBN-13: 978-3257067330
  • Originaltitel: Het Recht op Terugkeer
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.030 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Fangen wir mit dem an, was Leon den Winter nicht kann: Science Fiction. Dazu braucht's die Vision von technischen Erneuerungen, gesellschaftlichen Veränderungen und, damit verbunden, Veränderungen der Individuen. Technik: Nop, hier ist die große Schwachstselle. De Winter lässt seine Protagonisten gezielt mit alten Handys, Uraltmacs und irgendwo auch mit einem alten iPod operieren. Gesellschaft: nicht schlecht gezeichnet, aber nicht als eine zukünftige, sondern als eine im Zusammenbruch begriffene. Israel ist eingedampft auf einen Rumpfstaat rund um Tel Aviv, hat seine Grenzen noch weiter hochgezogen als heute schon und eine mehr als prekäre Zukunft. Die Menschen in Israel fahren nach Feierabend für den Rettungsdienst und bringen die Opfer von Attentaten zum Zusammenflicken ins nächste Krankenhaus. Das unkitschig zu schildern, ist De Winter große Stärke. Die größte Stärke aber lässt er zu Beginn der gesamten Handlung erkennen, wo die Weichen für Bram Mannheims Lebenswende gestellt werden. Im Jahr 2004 wird er in Tel Aviv von Jugendlichen überfallen und entschließt sich zu einem beruflichen Auslandsaufenthalt. Was dann passiert, erinnert verdammt an Ian McEwans "Ein Kind zur Zeit", ist aber noch viel eindringlicher in Schmerz und Leid geschildert als beim Briten, denn hier geht ein Mensch durch die Hölle. Wie Leon De Winter pathologische Zwangshandlungen und Rachephantasien nicht explizit, sondern regelrecht aus dem Geschehen heraus schildert: das ist Perfektion. (jw) -- kulturnews.de

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts bleibt für die Ewigkeit 10. Dezember 2009
Von firdalion
Format:Gebundene Ausgabe
Leon de Winters neuestes Werk beginnt im Jahr 2024, die Hauptfigur ist Bram Mannheim, ehemaliger Professor für Geschichte. Israel ist ein Rumpfstaat und kämpft täglich um einen Rest von Existenz. Die Weltordnung hat sich geändert, warum und wie, wird eigentlich nicht geklärt, spielt aber auch keine Rolle. Ein paar Unentwegte und das Militär halten das Leben aufrecht, darunter Bram Mannheim, der beim Roten Kreuz arbeitet und eine Agentur betreibt, die das Schicksal verschwundener Kinder klären soll. In der Rückschau erzählt L. de Winter das Leben seiner Hauptfigur, bis er wieder in der Gegenwart, also 2024 angekommen ist. Alles beginnt, als Bram mit seiner Familie 2005 an eine nordamerikanische Uni geht, um dort zu lehren, und sein Sohn eines Tages (am 28.8.2008) spurllos verschwindet. Damit beginnt der Abstieg des Protagonisten: die Familie zerfällt, er vereinsamt und begibt sich als Landstreicher auf eine irrsinnige Suche nach seinem Sohn quer durch Amerika. Es dauert Jahre, bis er sich wieder fängt und zu einem halbwegs normalen Leben zurückfindet. Wie sich das entwickelt, soll natürlich nicht verraten werden.

All dies ist eingebettet in die große Weltpolitik und fundamentalen Fragen der Gesellschaft. Obwohl die Geschichte 15 Jahre vorverlegt wurde, ist es weder ein Sci-Fi-Werk noch eine düstere Zukunftsvision oder gar eine Abhandlung über den Nahost-Konflikt. Wie in allen anderen Werken von L. de Winter stehen die Hauptfiguren im Vordergrund, die sich mit der politischen und/oder historischen Entwicklung herumschlagen müssen. Sicher sind diese wichtig und bilden den Rahmen, in dem sich Bram Mannheim bewegen muss, aber Brams Verzweiflung, Scheitern, Hoffnung und Liebe waren mir beim Lesen wichtiger.

Ein großes und ernstes Werk eines tollen Autors.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Du meinst, die Formel für Gott?" (S 535) 26. August 2009
Von Esther TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Als Bram (Abraham) Mannheim, Jude und Hochschullehrer 2012 von Amerika nach Tel Aviv zurückkehrt, hat sich vieles verändert. Vor wenigen Jahren noch hat er hier glücklich gelebt, in einem Traumapartment gemeinsam mit seiner atemberaubend schönen und klugen, indischen Frau Rachel und seinem wenige Monate alten Sohn Bennie - in einer glamourösen und sehr mondänen Stadt. Die Jungfamilie entscheidet sich aus beruflichen Gründen, nach Amerika auszuwandern, wo sie ihr größter Albtraum heimsuchen wird.

2008 verschwindet Bennie in Brams Obhut spurlos. Alles wird zerbrechen!

Brams Vater Professor Hartog Mannheim, seines Zeichen Biochemiker, Nobelpreisträger, Zionist und trotz liebevollen Bemühungen ein unnahbarer Charakter, wird ihn zurück nach Tel Aviv holen. Schließlich gelangen wir im Jahr 2024 an, in welchem Israel zum "Tel Aviv mit Sandkasten" geschrumpft war, den Juden wurde der Zutritt zu Jerusalem verwehrt, der Weg nach Haifa war durch einen Kontrollposten gesichert - Durchgang lediglich mit vorherigem DNA Abgleich, um terroristischen Anschlägen zuvorzukommen. Die Jugend hat Israel verlassen, um in einer friedlicheren Welt "im Windschatten eines westlichen Landes" (S 51) zu leben, es mangelt an Ärzten, die Alten werden medizinisch ewig ans Leben geheftet, um das jüdische Volk aufrecht zu erhalten, Kinder sind so selten, dass Schulklassen nicht mehr gefüllt werden können - und von diesen wenigen verschwinden manche spurlos. Bram macht es sich zur Aufgabe, verschollene Kinder aufzuspüren. Das Selbstmordattentat am Kontrollposten zu Haifa wirft allerdings rätselhafte Fragen auf und bringt unmögliche, politische Tatsachen ans Licht - Tatsachen, die Bram nach 12 Jahre erneut nach seinem verschwundenen Sohn suchen lassen.

Der Roman befasst sich mit Utopien, die zum einen die Weltwirtschaft umkrempeln (Polen ist der wohlhabendste Staat der EU mit den besten Fußballklubs, in Thailand lässt es sich für Altenpfleger besser leben als in Tel Aviv, Putin kommt immer und immer wieder an die Macht und festig mit dieser eine riesige Russischen Föderation ...) und zum anderen weltpolitische- und Glaubendfragen aufwerfen, eine Vorstellung zu Papier bringen, die (von mir unkommentiert) für brisante Diskussionen sorgen werden.

De Winter schafft es, die Spannung in seinem Roman bis zum Ende derartig aufzubauen, dass er mit seinem Ende, das sehr wohl Hoffnung schenkt, aber dennoch ein trauriges ist, die riesengroße Lücke eines zu früh zu Ende gegangenen Romans zurück lässt. Sehr oft wirft er unfassbare Wendungen vor des Lesers Füße, ohne diese in den kommenden Seiten großartig zu kommentieren - nach und nach streut er jedoch wie zufällig die eine oder andere Erklärung zwischen die Zeilen - von Anfang bis Ende ein perfektes Konzept!

Ein trostloser, trauriger, vielleicht beängstigender und dennoch wunderbarer, äußerst kritischer und überaus mutiger Roman über eine globalisierte Welt, die ihren Menschen den Raum zum Leben und Glauben nimmt.
Für mich der bislang beste Roman des Autors - das lange Warten hat sich vielmals gelohnt!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leon de Winters bislang bester Roman 30. Juli 2010
Von manolito
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ausgehend von der schonungslosen Erkenntnis der Unlösbarkeit des Israel/Palästina-Konfliktes, entwirft de Winter ein Zukunftspanorama von unerbittlicher alttestamentarischer Ausweglosigkeit. Sprachlich und stilistisch erstklassig, gelingt es dem Autor den Leser bis zur letzten Seite in das schicksalhafte Verhängnis des Plots zu verstricken, als ob man selbst eine der Figuren des Romans ist.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Zustand sehr gut ist weit übertrieben
Ich habe das Buch gebraucht gekauft mit der Angabe: Zustand sehr gut! So etwas werde ich nicht wieder tun, denn der zerlesene Zustand des Buches war so unästhetisch, dass ich... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Werner Normann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannende Lektüre!
In der Tat ein düsteres Szenario, das Leon de Winter hier entwirft.
Insgesamt herrscht im Roman eine sehr radikale und ketzerische Stimmung, die beträchtlich auf die... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von J. Wojcik veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen tolles buch!
Ein tolles buch fuer alle, die leon de winters schreibstil moegen und sich fuer die juedische kultur interessieren. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von M. K. Klammer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Naher Osten ganz nah
Leon de Winter ist für mich einer der ganz Großen. In diesem Buch übertrifft er sich allerdings selbst. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Projekt Ich veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super!
Leon de Winter zeigt bei diesem Roman eindrücklich was er kann. Ein ausgeklügelte Geschichte, die sich über verschiedenen Zeitpunkte hinzieht, die miteinander... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. November 2010 von Florian Hammerle
5.0 von 5 Sternen Verstörend, tief berührend, Kontroversen entfachend
Das Recht auf Rückkehr
Leon de Winter ist einfach ein Zauberer. Das seit sechzig Jahren (oder seit Ewigkeiten? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2010 von Anna Maria Wesener
4.0 von 5 Sternen WORUM GEHT ES?
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Bram: Einst ein brillianter junger Historiker und Spezialist für die neuere Geschichte des Nahen Ostens, der einen Ruf nach Princeton... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. August 2010 von Tom Kadi
5.0 von 5 Sternen Grandios
Ein grandioser Roman über den Nahost-Konflikt in Gegenwart und Zukunft, über Heimat, Identität und Vater-Sohn-Liebe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. August 2010 von Friederike Zoellner
4.0 von 5 Sternen Wenn das eigene Kind spurlos verschwindet, verschwindet auch das...
Bram Mannheim, glücklicher Ehemann, hingebungsvoller Vater, erfolgreicher Professor in Princeton. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juni 2010 von Bücherelfe
4.0 von 5 Sternen Der verlorene Sohn
Tel Aviv, 2024. Bram betreibt gemeinsam mit einem Kollegen eine Agentur, die verschollene Kinder zu finden versucht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Februar 2010 von Valentine
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Was lest ihr denn wirklich so? 110 Vor 5 Minuten
Suche Liebesromane, die unter die Haut gehen (möglichst ohne Vampire) 3556 Vor 31 Minuten
Interessante Liebesromane mit erwachsenen Protas 1330 Vor 37 Minuten
E-Book-Autoren stellen ihre Romane vor 599 Vor 52 Minuten
Bücher, die man nicht mehr weglegen kann 159 Vor einer Stunde
Suche sozusagen alles! 154 Vor einer Stunde
Miese Rezensionen oft haltlos und diffamierend 149 Vor 12 Stunden
Die besten, spannendsten und auch noch informativen historischen Romane 116 Vor 2 Tagen
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar