Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Das RAF Phantom: Wozu Politik und Wirtschaft Terroristen brauchen
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Das RAF Phantom: Wozu Politik und Wirtschaft Terroristen brauchen [Broschiert]

Gerhard Wisnewski , Wolfgang Landgraeber , Ekkehard Sieker
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Hinweise und Aktionen

  • Valentinstags-Special: Zusätzlich zu Ihrem Amazon-Einkauf jetzt das Album Classical Music from Romantic Movies für nur 1 EUR herunterladen. Alle Infos zur Aktion.


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Broschiert: 482 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur; Auflage: Aktualis. und erw. N.-A. (1. Januar 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426800101
  • ISBN-13: 978-3426800102
  • Größe und/oder Gewicht: 18,1 x 11,6 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 288.737 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Gerhard Wisnewski
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Gerhard Wisnewski auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Seit 1985 mordet die "dritte Generation" der RAF. Politiker, Wirtschaftsbosse und Industrielle gehören zu ihren Opfern. Doch gehen die präzisen Morde wirklich auf das Konto der linken Terrorgruppe? Die Polizei kann keinerlei Beweise, Festnahmen oder Täter vorweisen. Wer steckt hinter der RAF? Wem nützt die RAF? Waren Opfer wie Herrhausen und Rohwedder vielleicht politisch und wirtschaftlich Andersdenkende, die für die herrschenden Machtstrukturen unbequem waren? Die Autoren sind diesen Fragen in akribischen Recherchen und Gesprächen mit Angehörigen von realen Opfern und vermeintlichen Tätern nachgegangen. Sie zeigen, daß die RAF nicht mehr ist als eine unbewiesene Behauptung der Sicherheitsbehörden - ein Phantom, klug inszeniert als Staatsfeind Nr. 1.

Der Autor über sein Buch

Wichtigste Quelle zum Verständnis der "RAF"
Noch immer ist "Das RAF-Phantom" die wichtigste Quelle zum Verständnis der "RAF" in einer bei diesem Thema gleichgeschalteten Medienwelt. Wer die "RAF" für eine durchgehend authentische Erscheinung der Linken hält, ist über wesentliche Tatsachen der "RAF"-Geschichte nicht richtig informiert. Ohne die Rolle der Geheimdienste ist der Terrorismus nicht zu verstehen.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 
(25)
(7)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

 

Kundenrezensionen

9 Rezensionen
5 Sterne:
 (6)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
4.0 von 5 Sternen (9 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, über das sich jeder Gedanken machen sollte..., 9. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Das RAF Phantom: Wozu Politik und Wirtschaft Terroristen brauchen (Broschiert)
Das RAF-Phantom ist ohne Zweifel ein sehr kontrovers diskutiertes Buch, dessen Inhalt immer wieder als reine Verschwörungstheorie oder Spekulation kritisiert wurde. Es wird stets angeführt, das Buch sei einseitig und meinungslastig geschrieben und überhaupt schon vielfach widerlegt worden. Diese Behauptungen werden jedoch auch durch ständiges Wiederholen nicht richtiger. Ich persönlich habe mir die Mühe gemacht, zahlreiche kritische Rezensionen, die man aber in vielen Fällen nur als polemische Verrisse bezeichnen kann, zu lesen. Tatsächlich wurde über dieses Buch nur in den wenigsten Fällen sachlich und inhaltlich fundiert diskutiert. Für die Linke ist dieses Buch unbequem, da es kurz nach der Wiedervereinigung, die für linke Kreise einen massiven ideologischen Bruch bedeutete, auch noch den Mythos RAF dekonstruierte. Der politische Bankrott sollte nicht noch mit der bitteren Erkenntnis gekrönt werden, dass die für ihren Kampf gegen den angeblich postfaschistischen Staat BRD einsitzenden Terroristen letztlich Handlanger eben jenes Staates waren. Für die Rechte hingegen sind die Verbrechen der RAF willkommene Totschlagargumente gegen die Linke im politischen Diskurs. Die RAF war eben schon damals absurder Weise ein nicht mehr wegzudenkender Teil der bundesdeutschen Geschichte. Für Historiker, Schriftsteller, Regisseure und die linke Kulturszene ist die RAF eine derartig ergiebige Quelle für immer neue Geistesblitze, dass dieses Buch einfach schon deshalb haltlos sein muss, weil nicht wahr sein kann, was nicht wahr sein darf. Hier ist es dann auch viel leichter, mit dem Totschlagargument der Verschwörungstheorie daherzukommen, anstatt eine ernsthafte Diskussion zu führen. Insofern wurden nur einige im Buch aufgeworfene Detailfragen in gewisser Weise relativiert, auch zum Mord an Detlev Karsten Rohwedder gibt es mittlerweile eine schlüssige Alternativtheorie. Festzuhalten bleibt jedoch, dass die wenigsten kritischen Fragen zu den Taten der sog. 3.Generation der RAF wirklich beantwortet sind. Dabei wäre es durchaus interessant, viele Anhaltspunkte dieses Buches weiter zu verfolgen. Die jüngsten Enthüllungen des Historikers Daniele Ganser über das geheime Gladio-Netzwerk der NATO in Europa verleihen diesem Buch sicher neue Aktualität. Möglicherweise sind die Autoren bei ihren Recherchen noch gar nicht weit genug gegangen. Das Verwirrspiel um den nun schon Ewigkeiten zurückliegenden Mord an dem damaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback und die mögliche Mittäterschaft der ehemaligen Terroristin Verena Becker, die möglicherweise schon zu ihrer Zeit im Terroruntergrund Kontakte zum Verfassungsschutz hatte, legt schließlich sogar nahe, dass staatliche Organe schon zur Zeit der 2.Generation der RAF bei diversen Terroranschlägen mitgespielt haben. Die Journalistin Regine Igel hat am Beispiel der Roten Brigaden in Italien dokumentiert, wie einst der linksextreme Terrorismus im Rahmen einer Strategie der Spannung gezielt instrumentalisiert wurde, um die in Italien zu dieser Zeit sehr starke kommunistische Partei in Verruf zu bringen und das Land für einen möglichen Putsch von Rechts freizubomben. In diesem Zusammenhang wurde auch immer wieder die Vermutung aufgeworfen, auch in BRD habe es vergleichbare Zustände gegeben. Genauere Untersuchungen gibt es jedoch bis heute nicht, obwohl es zahlreiche Beispiele für denkwürdige Verwicklungen des BRD-Verfassungsschutzes in die linksextreme und terroristische Szene während der 70-er gibt, etwa den bis heute ungeklärten Mord an Ulrich Schmücker.

Das RAF-Phantom stellt also in gewisser Weise eine Pionierarbeit dar. Es ist entgegen aller Vorurteile sehr sachlich, seriös und mit großem Rechercheaufwand geschrieben. Freilich gibt es auch einige spekulative Elemente, was die Einschätzung der damaligen politischen Lage nach der Wiedervereinigung betrifft. Es ist den Autoren jedoch nicht einmal annähernd gelungen, so einseitig und unsachlich zu argumentieren wie die Kritiker dieses Buches, die oftmals nur mit totaler Arroganz und Borniertheit zu Werke gehen. Die Morde an Herrhausen und Rohwedder sind auch heute nicht geklärt, fest steht nur, dass zu jener Zeit mit der Abwicklung der DDR eines der größten Wirtschaftsverbrechen aller Zeiten über die Bühne ging. Nach dem Ende des Kalten Krieges begann auch ein neuer Wettstreit um Macht und Einfluss in der ganzen Welt. Zugleich sollen angeblich einige gesellschaftlich und politisch völlig isolierten Linksextremisten, die irgendwann aus heiterem Himmel in den terroristischen Untergrund abtauchten, einen damals schon massiv aufgerüsteten Staat herausgefordert und mehrere als hoch gefährdet geltende und deshalb streng bewachte Spitzenfunktionäre aus Wirtschaft und Politik mit sensationeller Treffsicherheit und ohne das Hinterlassen aussagekräftiger Spuren ermordet haben. Alle dabei auftretenden Widersprüche werden von den Autoren in mühevoller Kleinarbeit aufgearbeitet. Das Resultat gibt zumindest zu einigen haarsträubenden Vermutungen Anlass und es tun sich dem Leser wahre Abgründe auf. Es waren demnach ganz andere Kräfte am Werk. Einige Namen, die in diesem Buch auftauchen, begegnen einem wieder in der CDU-Spendenaffäre. So ist dieses Buch auch ein aufschlussreiches Sittengemälde der Eliten der BRD. Ob sich die der 3.Generation der RAF zugerechneten Morde noch aufklären lassen, bleibt abzuwarten. Journalistische Mittel werden dafür freilich nicht ausreichen. Bis zu einem wirklich umfassenden Gegenbeweis bleibt dieses Buch jedoch ohne Zweifel lesenswert und sollte in jedem Fall von all jenen gelesen werden, die Informationen zur RAF jenseits des Mainstreams suchen, der einem ja lieber aufgestylte Kinofilme über die RAF serviert und auch ansonsten nur Bekanntes in einer Endlosschleife immer wieder neu aufarbeitet. Wie man letztlich unseriöse Verschwörungstheorien und fundierte Gegendarstellungen voneinander abgrenzt, ist und bleibt eine rein subjektive Ermessenssache. Nicht jeder Ermittler, der einen Kriminalfall neu aufrollt, ist ein paranoider Verschwörungssucher. Im Fall des Anschlags auf das Münchener Oktoberfest 1980 ist mittlerweile ja auch von angesehenen Journalisten und Politikern neue Aufklärungsarbeit eingefordert worden. Hier ist das Äußern von Zweifeln an der offiziellen Version mittlerweile opportun.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


41 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Abgründe Deutschlands, 31. Januar 2004
Von 
Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das RAF Phantom: Wozu Politik und Wirtschaft Terroristen brauchen (Broschiert)
Verschwörungstheorien überschwemmen die Welt, und tatsächlich wird viel Quatsch produziert, der sich mit angeblichen Enthüllungen gut verkaufen will, doch diese hier wird im Ausland schon seit längerem und mittlerweile auch von einheimischen Experten als der wahrscheinlich Richtige angesehen: die 3.Generation der RAF ab 1984 gab es nicht. Vielmehr wurde der Name für Anschläge durch diverse Geheimdienste missbraucht und die deutsche Bevölkerung gezielt fehlinformiert. Das betrifft u.a. die spektakulären Attentate auf Rohwedder und Herrhausen (!).

Gerhardt Wisnewski und seine Kollegen sind den konkreten Beweisen sehr systematisch und sorgfältig nachgegangen und können es in diesem bereits 1992 erschienenen Buch bestätigen. Schon ab der 2.Generation wird die Beweislage in einigen Fällen sehr dürftig und und entfällt schließlich bis auf den beliebig kopierbaren Bekennerbrief ganz. In einigen Fällen gab es sogar Protestbriefe der "richtigen" RAF, die sich über den Missbrauch des RAF-Logos durch den VS beschwerte.

In der 2.Hälfte gehen die Autoren auf mögliche Urheber ein. Mindestens bei einem „RAF"-Sprengstoffanschlag auf das Celler Gefängnis (Celler Loch) kam die Organisation durch den VS, GSG-9 und deutsche Behörden selbst peinlich ans Licht. Eine richtige Posse - die systematische Irreführung der Bevölkerung muss man einfach gelesen haben. Gerade Alfred Herrhausen, der mit seinem Vorschlag zur Milliarden-Entschuldung der Dritten Welt eher linke Ziele verfolgte, hatte seine Feinde auf ganz anderer Seite. Nicht nur die technische Perfektion des Attentats per Hohlmantel-Geschoss, die in dieser Präzision selbst für ausgebildete Sprengmeister eine Höchstleistung darstellt, ist absolut professionelle Arbeit. Das Attentat per Scharfschütze auf Treuhandchef Rohwedder ist ähnlich widersprüchlich.

Wisnewskis Vermutung passt auch zu der Entführung des italienischen Präsidenten Aldo Moro 1978, die frappierende Ähnlichkeit zur Schleyer-Entführung aufweist (siehe u.a. Blondiau, "Der Tod auf Bestellung" und Kellmann, „Der Staat lässt morden"). Der 'italienischen RAF', den Roten Brigaden, können Verbindungen und Unterstützung durch die Politik so gut wie sicher nachgewiesen werden. Auf jeden Fall eignet sich Terror, am besten selbst inszenierter, hervorragend, um die Kontrolle über den Staat zu halten und immer rigidere "schützende" Überwachungsmaßnahmen zu installieren. Dem Vorwurf "Verschwörungstheorie" hält Wisnewski entgegen, dass die offizielle Version der RAF auch nur eine Verschwörungstheorie ist. Ein sehr offenbarendes Buch.

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wer einmal lügt ..., 25. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Das RAF Phantom: Wozu Politik und Wirtschaft Terroristen brauchen (Broschiert)
Warum sollte das Sprichwort "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht" nicht auch für staatliche Stellen gelten? 1978 sprengte der Verfassungsschutz ein Loch in die Mauer des Celler Gefängnisses - und inszenierte eine RAF-Befreiungsaktion. Das stellte sich freilich erst Jahre später heraus und werde erst zugegeben, als alles Leugnen nicht mehr half. Wisnewskis Auflistung von Ungereimtheiten lässt vermuten, dass auch D - ähnlich wie in I - in gewisser Weise "Staatsterror" betrieben wurde. Das Buch ist inhaltlich sehr spannend, schildert das Geschehen nicht isoliert, sondern beleuchtet auch jeweils gesellschaftliche Stimmungen und Strömungen. Insofern: hervorrangend. Abstriche sind beim Schreibstil zu machen, der gelegentlich etwas einschläfernd ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen







Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar