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Das Rätsel Nordwestpassage,
 
 
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Das Rätsel Nordwestpassage, [Gebundene Ausgabe]

Kurt Lütgen
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Loewes (1981)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785518633
  • ISBN-13: 978-3785518632
  • ASIN: B0024D7E0U
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.400.768 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Pappbilderbuch
Das Rätsel der Nordwestpassage: Praktisch 400 Jahre lang haben Seefahrer aus aller Welt versucht es Kolumbus und Da Gama nachzumachen in ihren Entdeckungen. Es ging vor allem darum, die von den Spaniern und Portugiesen kontrollierten Gebiete über den Norden Amerikas zu umfahren um nach Indien zu kommen. Lütgen erzählt in diesem Buch das Schicksal von etlichen dieser Seefahrern die den Versuch wagten, im nördlichen Eismeer eine Durchfahrt nach Asien zu finden. Alle scheiterten bis zur ersten Befahrung durch Amundsen erst Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts und viele mussten den Versuch mit ihrem Leben bezahlen.

Cartier, Davis, Hudson, Parry, Franklin trugen allerdings mit ihren Reisen dazu bei, den Norden des Kontinents zu erforschen und unsere Kenntnise zu verbessern. Hoch interessant!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ludwigwitzani TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Vom 15. bis ins 20. Jahrhundert faszinierte die Möglichkeit, von Europa aus Asien über die nordwestliche Route, also über den Norden des amerikanischen Kontinentes, zu erreichen die Menschen immer aufs Neue - und immer aufs neue scheiterten auch die findigsten Entdecker an den unvorhersehbaren Schwierigkeiten des großen Nordens. Im Zuge der Suche nach der Nordwestpassage paddelten die Franzosen den St. Lorenzstrom mit chinesischen Gewändern hoch, um die Ostasiaten an den Großen Seen auch stilecht begrüßen zu können, auf der Suche nach der Nordwestpassage überwinterten die Engländer jahrelang im Eis und erfanden dabei eine Winterakademie, damit die Mannschaft dabei nicht wahnsinnig wurde, es gab Heldenmut und Kannibalismus, doch am Ende jahrhundertelang niemals ein Durchkommen. Die mangelnde Belastbarkeit der Menschen, die Heimtücke der Indianer, das unberechenbare Klima, die Drift des Packeises und die mörderische Geographie verhinderten mehr als einmal den Durchbruch in letzter Minute. Expedition um Expedition wurde in das Eis geschickt, Menschen starben oder verschwanden, und erst ganz langsam ergab sich ein vages Mosaik der möglichen Durchgänge. Man kartographisierte Buchten, die nicht weiter führten, Halbinsel, die den Weg versperrten, fand den magnetischen Nordpol auf der Boohtia Halbinsel und studierte die Packeisdriften in warmen und kalten Sommern. Als John Franklin seine verhängnisvolle Expedition im Jahre 1845 begann, war eigentlich alles klar: entweder musste der Weg durch den Lancaster Sound, die Melville Straße und den Peel Sound über die King William Insel nach Westen führen - oder man versuchte, die Packeismassen der Banksinsel zu umrunden um die Amundsen See zu erreichen. So weit so gut, Franklin aber verschwand trotzdem mit seiner gesamten Mannschaft im Eis. Erst William Mac Cluren erblickte 1851 vom Pazifik kommen, nach einer Umrundung der Banksinsel mit dem freien Wasser der Melville Straße den Zugang zum Atlantik. Die Nordwestpassage war entdeckt, doch wie sich nun zeigte, war sie für die Schifffahrt absolut wertlos. Weitere Routen wurden in der Folgezeit entdeckt, doch nun befuhr sie niemand mehr, da der Panamakanal den nördlichen Umweg überflüssig werden ließ. Als erster wirklich in einem einzigen Rutsch durchgefahren ist der Norweger Roald Amundsen zwischen 1903 bis 1906, eine beachtliche Leistung, bei der es aber nichts mehr zu entdecken gab außer der eigenen Getriebenheit. Knapp vierzig Jahre später brauchte ein kanadisches Polizeischiff gerademal sieben Monate, der Öltanker Manhattan schaffte es 1969 in fünf Wochen, und heute können Touristen die Nordwestpassage auf russischen Eisbrechern befahren. So verhält es sich mit der Nordwestpassage wie mit den meisten Träumen, sie lösen sich auf im Augenblick ihrer Erfüllung, und man erkennt, dass ihr Wert allein in der Sehnsucht lag, die sie entfachten. Ein wenig von dieser Sehnsucht aber ist in dem vorliegenden Buch eingefangen, das in erstaunlicher Detailtreue fast ein halbes Jahrtausend Seefahrt und Abenteuer beschreibt. Dass es ein Jugendbuch sein soll, mag auch sein, aber es ist in Wahrheit viel mehr als das - es ist ein Abenteuerbuch für große und kleine Jungs, die sich das Fernweh nach Abenteuer, Gefahr und Geheimnis bewahrt haben. Wer sich dann auch noch die Mühe macht, und die vier ausgezeichnet geschriebenen Kapitel des Buches mit einem Atlas von Nordkanada in der Hand zu lesen (denn die vier Karten des Buches sind wirklich zu klein), wird umfassend und unterhaltsam informiert. Alles in allem das ideale Buch für kalte Winterabende
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ja und nein ... 6. Juni 2004
Von Kai
Format:Taschenbuch
Moin.

Ein Historikbuch im Romangewande - keine schlechte Idee. Der Schreibstil ist recht angenehm und man lernt viel über den geschichtlichen Hintergrund.
Dennoch fand ich das Buch ein wenig langweilig. Es kam einfach keine Spannung auf. Die (wechselnden) Hauptfiguren besitzen keine Tiefe, die Handlung ist nicht lebendig. Alles bleibt ein wenig "oberflächlich".
Schade, man hätte mehr daraus machen können, denn der Ansatz ist wirklich gut. Vielleicht ist das Buch ehr für ältere Personen geeignet - ich habe mich damals mit 12 Jahren durch die Lektüre gekämpft und - zugegebenermaßen - mittendrin abgebrochen.
"Adrenalin-Chunky's" kommen jedenfalls nicht auf ihre Kosten ...
Wer sich jedoch triste Fakten ein wenig (!) bunter zu Gemüte führen möchte oder einfach nur eine gute Bettlektüre sucht, kann beruhigt zugreifen.

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