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Das Rätsel der Menschwerdung Broschiert – Januar 1997

4.6 von 5 Sternen 25 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Josef H. Reichholf, 1945 in Aigen am Inn geboren, lehrt Evolutionsbiologie, Tiergeographie und Ökologie. 'Das Rätsel der Menschwerdung' ist in zahlreiche Sprachen übersetzt worden. Bei dtv bereits erschienen: 'Der tropische Regenwald', 'Der schöpferische Impuls', 'Comeback der Biber'.



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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 3. Februar 2001
Format: Taschenbuch
Reichholfs Darstellung über die Entstehung des Menschen im Wechselspiel mit seiner sich über die Jahrtausende ändernden Umwelt liest sich spannend wie ein Krimi. Der Autor setzt wenige Vorkenntnisse voraus und schafft es seine Argumente so klar zu formulieren, dass es auch dem Laien möglich wird, darüber nachzudenken. Dabei spannt sich der Bogen von den frühsten zur Gattung Mensch zählenden Primaten und ihren Lebensbedingungen bis zur Entwicklun des Homo sapiens sapiens und seinem Aufstieg. Es sind vor allem die beinahe an einen Kriminologen erinnernten Schlüsse aus den mageren aber hinreichenden Fakten die das Buch lesenwert machen. Außerdem: Wer hätte schon einen Zusammenhang zwischen der Tsetse-Fliege und der Evolution des Menschen vermutet, oder dass die Entwicklung unseres großen Gehirns nur durch die Umstellung auf einen umfangreichen Fleischkonsum möglich war.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Josef H. Reichholf, dem Naturwissenschaftler und hervorragenden Pädagogen - nicht viele Akademiker können ihr Wissen so vermitteln, dass auch Laien Freude und Lesegenuss bei ihren Werken empfinden -, kann für dieses spannende und hochinteressante Buch nicht genug gedankt werden. Auf seine unterhaltende Art und Weise nimmt er den Leser bzw. die Leserin mit auf die Reise, das Rätsel der Menschwerdung zu lösen. Warum ist Ostafrika das Ursprungsland der Menschheit geworden? Warum haben unsere Vorfahren sich für den aufrechten Gang entschieden, warum verloren sie ihre Behaarung, wie konnte das Gehirn so sehr an Kapazität zunehmen, warum sind unsere Vorfahren aus Afrika ausgezogen, was haben die verschiedenen Eis- und Warmzeiten für einen Einfluss auf die Entwicklung der Menschheit genommen... Das Buch versucht Antworten zu geben, die nicht nur plausibel und verständlich sind, sondern auch an Beispielen aus der Natur bestätigt werden können. Auch wenn in den letzten Jahren neue Erkenntnisse bezüglich ünserer Vorfahren gewonnen wurden, dieses Buch wird immer aktuell bleiben, denn an den Grundfragen hat sich nichts geändert und die sind hervorragend beantwortet worden.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Autoren, die versuchen wie ein Detektiv uralte Rätsel zu lösen und dabei analytisch logisch mit einem Schuß Phantasie vorgehen haben einen Bonus verdient und so schwankte ich zwischen 4 und 5 Sternen. Warum letztlich der Abzug: Es gibt da doch ein paar Sachen, die ein Watson oder Hastings verfasst haben könnte, aber nie und nimmer ein Sherlock Holmes oder ein Hercule Poirot.
Ein Beispiel: Reichholf unterstellt, das die Eiszeit eine trockene Veranstaltung war in der der Neandertaler und seine Beute weitgehend bei schönem Wetter über nur wenig schneebedeckte Tundren jagten und davonliefen. Das ist doch zu einfach! Wenn es keine Feuchtigkeit gab, wie gelangten die riesigen Eismassen als Gletscher auf die Berge? Da ist im Gegenteil eine riesige feuchtigkeitstransportierende Wettermaschine erforderlich, bei der feuchte warme Luft abgekühlt wird und dann Schnee auf die Alpen und andere Gebiete fallen läßt, so dass diese hunderte von Meter dicken Eispanzer entstehen, die unsere Voralpenlandschaft formten und Skandinavien tieferdrückten, wie er selber schreibt. Er unterstellt eine weitgehende feuerlose Gesellschaft, da es ja keine Bäume gibt (im Permafrostboden). Gleichzeitig läßt er die Neandertaler mit Tiefkühlkost über den Winter kommen, wenn die Horde das Wild nicht verfolgen kann. Nur: womit taut die Horde die Tiefkühlkost? Er unterstellt Pelzzelte mit Knochen gestützt auf Permafrostboden (ohne Feuer keine Nahrung und mit Feuer ein matschiger getauter Zeltboden). Er läßt das Mammut aussterben, weil es in dem nach Ende der Eiszeit massiert auftretendem nasskalten Übergangswetter nicht geschützt ist (Keine Talgdrüsen - ungefettetes Fell widersteht nur trockener Kälte!
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Von Ein Kunde am 9. August 2002
Format: Taschenbuch
Für mich so ziemlich das spannendste Sachbuch, das ich seit langem gelesen habe. Der Autor verliert sich nicht in Details und versucht einen großen Wurf, indem er die entscheidende Frage, wie es zur Menschwerdung kommen konnte, zu klären versucht. Wahrscheinlch werden seine Aussagen von seiten der Fachkollegen angreifbar sein (nehme ich als Laie zumindest an), weil sie eben wirklich einen großen Wurf versuchen und den Zusammenhang darstellen, statt vorsichtig nur ein Mikrobild zu zeichnen, bei dem die Gefahr von Fehlern geringer wäre. Für Unkundige auf diesem Gebiet aber allemal spannnender als eine Fachdiskussion.
Bemerkenswert ist auch der durchaus spannende Stil des Buches, dies um so mehr, als man nicht den Eindruck hat, billig unterhalten zu werden, sondern einen Einblick auf Höhe der Forschung zu bekommen.
Alles in allem, unbedingt lesen.
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Format: Taschenbuch
Habe zuerst gezögert diese Buch, dass nun doch schon etwas in die Jahre gekommen ist, zu kaufen. Schliesslich waren zum Zeitpunkt der Verfassung viele gentechnologische Methoden noch weit vom heutigen Stand und einige spektakuläre fossile Funde nch nicht gemacht oder ausgewertet. Beispiele: die "molekulare Uhr", Dawkins greift in seinen neueren Publikationen sehr oft darauf zurück, hatte nicht den aktuellen Stand oder auch das Genom des Menschen war bei der Erstauflage noch unheimlich weit weg von der Aufklärung, Hugo war noch sehr "gläsern". - Habe das Buch dann doch gekauft und unmittelbar anschliessend an Reicholfs "Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends" gelesen. - Kurz, das Buch begeistert vollends. Es ist ein absolut kurzweilig geschriebener Überblick zur Menschwerdung wo alle Aspekte wie Klima, Eiszeiten, Plattentektonik, Schädlinge, Nüzlinge, Nahrungsangebot, verwandte Arten, Vorläufer, physische Möglickeiten usw. in einfachen Sätzen aber präzise und spannend beschrieben werden. Der Autor macht dabei viele Einschübe, nur um zwei Beispiele zu nennen, die Entwicklung des Pferdes und seiner Ausbreitung vor dem Hintergrund der Entwicklung des Paarhufers, des globalen Klimas usw. oder die Bedeutung der Tse-Tse-Fliege zur Besiedelung von Afrika. - Der Autor entschuldigt sich beim Leser jeweils beinahe für diese Einschübe und holt ihn wieder zum Hauptthema zurück. - Diese nicht als solche deklarierten Einschübe, heute geschrieben würde man dafür möglichwerweise eine Box, wie auch immer genannt, verwenden, sind für das Gesamtbild des Werkes unheimlich wertvoll und auf jeden Fall eine tolle Bereicherung.Lesen Sie weiter... ›
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