Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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37 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hochspannung pur, 29. November 2007
Zu Beginn des Buches merkt man allmählich, dass die Geschichte in einer nahen Zukunft in einem chaotischen Amerika (USA) spielt. Die Gesellschaft ist in arm und reich aufgeteilt und wird von viel Gewalt geprägt. So kann der arbeitende Teil der Gesellschaft sein Büro nach Dienstschluss nur in Begleitung von bewaffneten Eskorten verlassen. Ansonsten muss er auf offener Straße um sein Leben fürchten.
Vor diesem Hintergrund haben gewisse gesellschaftliche Gruppierungen einen sogenannten 51. Bundesstaat auf dem Territorium der USA errichtet, der kurz vor der Anerkennung durch den Senat steht. Dieser bietet gut betuchten Bürgern die Möglichkeit sich in den neuen Staat einzukaufen und dort quasi ohne Angst vor Verbrechen zu leben. Dafür müssen sie allerdings einige Grundrechte aufgeben und sind für den Staat der gläserne Bürger.
Diese vermeintliche Idylle wird nun allerdings durch einen Serienmörder gestört, der die komplette Idee dieses neuen Staates damit zu Fall bringen möchte. Die Mordserie wird von "sauberen Staat" geheim gehalten und ein bekannter Professor auf ihn angesetzt, der auf Serienmörder spezialisiert ist. Dass dieser dafür in der eigenen dunklen Vergangenheit wühlen muss, bleibt nicht lange ein Geheimnis...
In die von Anfang an spannende Geschichte wird der Leser gut eingeführt und kann sich schnell mit der Hauptperson anfreunden. Ein zweiter Handlungsstrang (Mutter und Schwester des Professors) läuft einige Zeit nebenher und vereint sich schließlich mit der Haupthandlung. Das einzige, was man dem Buch vorwerfen kann, ist die Tatsache, dass die Vor- und Nachteile des neuen Staates nur oberflächlich diskutiert werden. Aber es handelt sich schließlich auch um einen Thriller, der aufgrund seiner Spannung voll überzeugen kann. Von mir also eine klare Kaufempfehlung!
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27 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Ein "Thriller", bei dem wenig Spannung aufkommt..., 6. Februar 2008
Dieser Roman kommt eher wie eine "Psychographie" daher, bei der die Frage, wieviel Erbe der Eltern in den Genen steckt, im Mittelpunkt steht.
Die Täterjagd, mit vorhersehbarem Ergebnis, gestaltet sich wenig fesselnd. Bestimmte Phasen der Geschichte, wie z.B. der "nächtliche Angelausflug", sind zu langatmig geraten; überhaupt kommt die Geschichte nur langsam und zäh in Gang und ist letzten Endes um ca. 200 Seiten zu lang geraten.Die Hauptpersonen bleiben oberflächlich; Motivationen und Einstellungen sind teilweise nicht schlüssig und manche Charakterisierungen arg schablonenhaft, was mir das "Mitfiebern" mit den Handelnden sehr erschwert hat.
Angenehm ist, daß das Ende nicht übermäßig "action"-lastig geraten ist, obwohl mich der -mal wieder- selbstverständliche Umgang mit Waffen und pseudo-militärischem Gerät geärgert hat; eine typisch amerikanische "Problemlösung per Waffengewalt".
Alles in allem hätte man aus der durchaus interessanten Idee (zum einen eine abgeschlossene, orwell-sche, Sicherheit-versprechende "Siedlung" und zum anderen die mögliche Vererbung krimineller Energien) mehr machen können. So gleicht es eher einem Sachbuch; und mir bleibt es ein "RÄTSEL", wie man ein solches Buch guten Gewissens als "gruselig und unwiderstehlich" bewerben kann.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Knapp an der Schmerzgrenze, 19. Juli 2008
Vor ca. einem Jahr habe ich Katzenbachs "Patient" gelesen und ich war recht angetan von diesem Thriller. Ganz naiv dachte ich, ich könnte mit einem der aktuellen Bestseller nichts falsch machen. Leider wurde ich eines besseren belehrt, "Das Rätsel" muss man definitv nicht gelesen haben!
Was bei uns als brandneue Erstausgabe 2008 firmiert, ist in Wirklichkeit bereits 11 Jahre alt. Aus damaliger Perspektive spielt es in der nahen Zukunft, also gewissermaßen in der aktuellen Gegenwart. Das wäre ja ansich reizvoll, die Vision von damals mit der Realität zu vergleichen - da es aber ganz anders gekommen ist, wirkt das Buch in dieser Beziehung fast so angestaubt wie eine alte Folge von "Raumschiff Orion" :-)
Um mur ein Beispiel zu geben : Beamten der Staatssicherheit bedienen sich noch Pagern, Mobilfunk und "Internet überall" gibt's praktisch nicht.
Die USA werden hier als Land der flächendeckenden Gewalt beschrieben (ok, das ist Definitionssache), in dem als Insel der "Guten alten Werte" ein neuer Bundesstaat gegründet wird, der zwar wesentlich sicherer ist, aber das zum Preis der totalen Kontrolle. Diese Idee ist für mich das spannendste an diesem Buch : wieviele Menschen würden dieses Leben der Planung und Inszenierung (wo sogar absichtlich die Straßen schlecht gebaut werden, damit sich SUV-Fahrer wohl fühlen) wählen und was wären diese alles bereit, dafür aufzugeben?
So reizvoll dieses Motiv auch sein mag, im Laufe der knapp 700 Seiten nutzt es sich ab und es trägt das Buch alleine nicht. Was die Spannung beim Lesen angeht, ist das Buch jedenfalls enttäuschend. Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich es abbrechen soll, die ersten 200 Seiten waren qualvoll. Und war ich dann endlich so richtig "drin", dann erwartete ich auf überraschende Wendungen, reizvolle Rätsel (so heißt das Buch ja schließlich), Aktion-Feuerwerke oder wenigstens bewegende Szenen. All das gibt's nur in homöopatischen Dosen, das reicht definiv nicht. Sprachlich ist "das Rätsel" auch keine Offenbarung, was man bei einem amerikanischen Thriller auch nicht erwarten darf. Positiv hervorheben möchste ich aber die Szene, in der Susan mit ihrem Schnellboot zum Fischen fährt. Trotzdem reicht's nicht zu mehr als zu 2 lausigen Sternchen - sorry, Mr. Katzenbach!
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