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Bei einer tiefer gehenden Beschäftigung mit dem Buch zeigt sich aber rasch, dass diese Zweifel unbegründet sind. Zwar spricht Haase regelmäßig von eigenen Forschungen, ohne jemals die wissenschaftliche Zielsetzung und Methodik zu erläutern, doch ist dies ja auch kein archäologischer Fachtext. Andererseits verwahrt er sich mehrfach ausdrücklich gegen Theorien, wie sie eben von Däniken oder Bürgin stammen könnten. So erliegt er beispielsweise nicht der Versuchung, den Ägyptern wegen der geometrischen Abmessungen der Cheops-Pyramide, die sich eigenartiger Weise auf die Zahl Pi reduzieren lassen, ein bisher nicht für möglich gehaltenes mathematisches Verständnis zuzuschreiben. Im Gegenteil, ihm liegt offensichtlich viel an der Entmythologisierung der Pyramiden und mit seiner bisweilen vielleicht ein wenig abschweifenden Erzählweise hält Haase den Leser doch einigermaßen in Atem.
Der Reiz des Buches liegt sicher in der umfassenden und schlüssigen Beschreibung der Entstehung der Cheops-Pyramide. Die Art und Weise, mit der Haase auf einzelne architektonische Details hinweist, machen dieses Buch vor allem auch zu einem wertvollen Reisebegleiter. Seine Theorien scheinen nachvollziehbar und er lehnt sich mit ihnen nie zu weit aus dem Fenster. Gleichwohl bleiben am Ende Fragen, die den einen oder anderen Leser sicher zum eigenen Nachdenken anregen werden. --J. Schüring
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gut lesbare und kompetente Darstellung,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Rätsel des Cheops (Gebundene Ausgabe)
Das Buch "Das Rätsel des Cheops" ist ein Titel, demn sich das Lesepublikum wird merken müssen. Der Autor liefert nicht einfach eine Geschichte der Cheopspyramide ab, sondern führt den Leser auf lebendige Weise in das Geschehen an der pyramidalen Großbaustelle ein. Dabei verläßt sich Haase nicht allein auf die schon publizierten Ergebnisse früherer Archäologengenerationen. Er sammelte sein Material vor Ort. Seine Kenntnisse aus Augenschein prägen die Darstellungen. Wenn sich Haase mit den einzelnen Baustufen und -elementen der Cheopspyramide beschäftigt, verliert er nie die Vorgeschichte dieses Großunternehmens aus dem Auge. Immer wieder wird auf ältere Pyramidenbauten verwiesen, bei denen einzelne Architekturteile schon erprobt worden waren. Mit der Setzung des Schlußsteins enden die Schilderungen nicht. Auch dem Begräbnis des Cheops in seinem "Tresor für die Ewigkeit" widmet sich der Autor. Damit zeigt er den "Sitz im Leben" der Cheopspyramide in der altägyptischen Religion. Im Anhang des Buches finden sich neben sehr informativen Tabellen zur Grabanlage des Cheops und zur altägyptischen Geschichte ein Glossar und Hinweise für Reisende. Hier finden sind Angaben zur Lage, den vorhandenen Bauten und dem touristischen Status.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr interessant und Kurzweilig,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Rätsel des Cheops (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist flüssig und kurzweilig geschrieben. Es erläutert klar gegliedert die Entstehungsgeschichte der großen Pyramide von Gize. Der Autor überzeugt mit hohem Fachwissen und schildert so realitätsnah wie es aus heutiger Sicht möglich ist den Bauprozess dieses "Weltwunders". Ein Buch, daß auf jeden Fall zu empfehlen ist.
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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ein gutes Buch, aber etwas zu konservativ,
Rezension bezieht sich auf: Das Rätsel des Cheops (Gebundene Ausgabe)
Michael Haase liefert in diesem Werk einen sehr guten Überblick über die ägyptische Kultur und über den Bau der Pyramiden - zumindest wie ihn sich die traditionelle Ägyptologie vorstellt.Dass die Enstehung der Großen Pyramide nicht exakt geklärt ist, wird kaum angesprochen. Haase bringt an einer Stelle den Vorwurf einiger Skeptiker an Howard Vyse, der angeblich seine 1837 entdeckten Inschriften in der Entlastungskammer selbst gefälscht haben soll; dies widerlegt er im folgenden. Jedoch fällt es schwer zu glauben, dass sich ein Bauherr in einem Monument dieser Große nicht öfter verewigt: Denn sonst sind keinerlei Inschriften in der Großen Pyramide gefunden worden, ebenso nicht in den anderen beiden in Gizeh. Ferner existiert eine Inschrift Chufus, welche aussagt, dass er neben dem Haus der Isis (die Große Pyramide) einige Tempel errichten ließ. Diese Stele ist im Ägyptischen Museum in Kairo zu bewundern...und belegt somit, dass die Pyramide zu Chufus Lebzeiten schon existierte. Der Sphinx, welcher Pharao Chefren zugeschrieben wird, ist nach neuesten geowissenschaftlichen Untersuchungen ebenfalls einige Tausende Jahre älter, als bisher angenommen; Erosionsspuren durch Wasser scheinen dies zu belegen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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