Inhalt:
Die große Pyramide von Giza- fast 2500 Jahre nach ihrer Fertigstellung zusammen mit den anderen großen Giza-Pyramiden in den römischen „Olymp" der antiken Wunderwelt eingereiht- krönte als Grabmal postum die Regierungszeit, das Wirken und war steinerner Ausdruck der Unsterblichkeit des Königs Cheops. Die Cheops-Pyramide war zu allen Zeiten ein Symbol für die Beherrschung der Elemente, gebraucht von der absoluten Elite einer Kulturepoche im Zeichen des Glaubens und der ewigen Fortdauer ihrer unsterblichen Seele. Sie stellte aber nicht den Abschluss einer langen Entwicklung in der Grabarchitektur Ägyptens dar, sondern war nur eine Zwischenstation in einer formativen Phase, deren Ende erst viele Jahrhunderte später zu einer Standarisierung der Pyramiden in der 6. Dynastie führen sollte. Die Pyramidenbauten der folgenden Thronfolger aus dem Hausen Cheops' und das weitere Schicksal der Cheops-Pyramide sind es wert, kurz überflogen zu werden, um ein zusammenhängendes Bild der Geschehnisse der letzten 4000 Jahre auf dem Giza-Plateau zu erhalten.
Buch:
Die altägyptische Kultur wirft viele Fragen auf, auf welche man nicht immer eine logische Antwort findet, doch in diesem Buch wird eine mystische Frage nach der anderen aufgeklärt. Die Ergebnisse hören sich meist nicht sehr logisch an und man fragt sich oft, woher die Ägypter solche Formeln und Zahlen kannten. Michael Hasse spricht in diesem Buch oft von seinen eigenen Forschungen und seinen Forschungsergebnissen, er versucht zu erklären, warum andere Forschungsergebnisse vieler Wissenschaftler so nicht stimmen können. Hasse versucht jedoch Pyramiden als einen Mythos darzustellen, sondern er versucht einen logischen, meist mathematischen Hintergrund, zu finden. Er versucht dabei mit seiner leicht abschweifenden Erzählweise die Spannung in dem Buch zu halten und dies ist ihm bei mir auch gelungen. Es empfiehlt sich sehr, dass wenn man eine Reise zu der Cheops-Pyramide plant, sich dieses Buch zu kaufen, denn die Art und Weise, mit der er auf die architektonischen Details hinweist, sehr gut geeignet dafür sind. Seine Theorien sind zwar sehr gewagt, doch sie erscheinen nach längerer Ansicht doch logisch, jedoch lässt er den Leser am Ende des Buch auch überlegen, denn er klärt nicht alle Fragen der Pyramide.
Fazit:
Das Buch „Das Rätsel des Cheops" ist eines jener Bücher, was man nicht so schnell vergessen sollte. Beim Lesen des Buches denkt man, dass man in das Geschehen an der pyramidalen Großbaustelle eingreifen kann. Michael Haase erklärt seine Ergebnisse der vielen Ägyptenreisen den Lesern, welche nicht beim Setzen des Schlusssteins enden. Außerdem besitzt das Buch einen sehr schönen Anhang, welcher viele Informationen über und um die Cheops-Pyramiden enthält.