Pressestimmen
»Das Buch ist eine Hommage an die russische Literatur und die Russen, die stets gegen Eiszeiten anschrieben und lasen und die wie Bitow selbst vor allem auf die Zeit vertrauten, die das Wort wie ein eisernes Hemd schützt, »damit alle Geschosse falscher Bedeutungen neben dem behexten wahren Sinn einschlagen!« Und es ist eine Hommage an die Sprache, nicht nur die russische, an die Imperien der Worte, die es als einzige zu bewahren gilt, weil sie uns überstehen.« (Sabine Berking Frankfurter Allgemeine Zeitung )
»Das Puschkinhaus ist für die späte Sowjetzeit, was Bulgakows Meister und Margarita unter der Herrschaft Stalins war: ein atemberaubender intellektueller Entwurf, ein Zeugnis geistiger Unabhängigkeit, ein Roman über die Literatur – und wahnsinnig witzig.« (Berliner Zeitung )
»Vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue, und lesen Sie den Roman Das Puschkinhaus von Andrej Bitow.«
(Denis Scheck )
»Das Puschkinhaus ist für die späte Sowjetzeit, was Bulgakows Meister und Margarita unter der Herrschaft Stalins war: ein atemberaubender intellektueller Entwurf, ein Zeugnis geistiger Unabhängigkeit, ein Roman über die Literatur – und wahnsinnig witzig.« (Berliner Zeitung )
»Vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue, und lesen Sie den Roman Das Puschkinhaus von Andrej Bitow.«
(Denis Scheck )
Kurzbeschreibung
Leningrad, November 1961. Am Morgen nach den Revolutionsfeierlichkeiten tobt der Wind durch die ausgestorbene Stadt, reißt das Fenster eines kleinen Palais auf und entdeckt den Philologen Ljowa Odojewzew tot am Boden seines verwüsteten Arbeitszimmers liegend, eine Duellpistole Puschkins in der Hand. Mit dieser Szene beginnt Andrej Bitows legendärer Roman, der neben Nabokovs Gabe, Bulgakows Meister und Margarita und Jerofejews Moskva – Petuški zu den prägenden Büchern einer neuen Autorengeneration in Rußland gehörte. Ljowa, Sproß eines Adelsgeschlechts, ein indifferenter „Held unserer Zeit“, zwischen verschiedenen Frauen hin- und hergerissen, hat sich in der Gelehrtenexistenz eingerichtet. Erschüttert von der Begegnung mit dem Großvater, der dreißig Jahre in Arbeitslagern zugebracht hat, wählt Ljowa dennoch den Weg seines Vaters. „Väter und Söhne“ verbindet die Einsicht, daß Flucht, Untreue und Verrat lebensnotwendig sind…
Über den Autor
Andrej Bitow, 1937 in Leningrad geboren, studierter Geologe, veröffentlichte seit 1959 Erzählungen, Essays, Romane, Reiseberichte.
1990 erhielt er den russischen Puschkin-Preis. Mit dem Roman Das Puschkinhaus ist er 1978 (dt. 1983) weltweit bekannt geworden. In deutscher Sprache erschienen darüber hinaus Das Licht der Toten (1990), Mensch in Landschaft (1994), Puschkins Hase (Insel Verlag 1999) und Armenische Lektionen (Suhrkamp Verlag 2002). Bitow lebt heute in Moskau und St. Petersburg.