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Das Praxisbuch der Lichttechnik: Einführung in die professionelle Bühnenbeleuchtung
 
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Das Praxisbuch der Lichttechnik: Einführung in die professionelle Bühnenbeleuchtung [Taschenbuch]

Rainer Bewer , Kai Steckmann
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktbeschreibungen

tools4musik, 6. Ausg. 2002

Lichttechnik. Oftmals vernachlässigt. Schließlich geht es ja um die Musik. Aber das Auge hört mit. Live-Konzerte sollen nicht nur ein Hörgenuss, sondern audio-visuelle Erlebnisse sein. Das Publikum ist im multimedialen Zeitalter verwöhnt.

Das neue Praxisbuch der Lichttechnik richtet sich an Einsteiger, aber auch engagierte Musiker, die die Show ihrer Band ins rechte Licht setzen wollen. Das Buch ist in drei Sektionen eingeteilt: Im ersten Abschnitt wird der Leser mit den physikalischen Grundlagen vertraut gemacht: Was ist Licht, was gilt es beim Einsatz von Strom zu beachten? Der zweite Bereich ist dem Licht-Equipment gewidmet: Scheinwerfer und deren Montage, Licht-Steuergeräte und Dimmer, aber auch Nebelmaschinen, Farbfilter und Podeste. Im Praxisteil geht es dann u. a. darum, wie man das Equipment transportiert und effizient aufbaut, wie viel Zeit man vor dem Gig einplanen sollte, aber auch welche Lichtanlagen sich für welche Bühnengröße eignen.

Ein Ratgeber, bei dem manchem ein "Licht" aufgehen könnte. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

tools4musik, 6. Ausg. 2002

Lichttechnik. Oftmals vernachlässigt. Schließlich geht es ja um die Musik. Aber das Auge hört mit. Live-Konzerte sollen nicht nur ein Hörgenuss, sondern audio-visuelle Erlebnisse sein. Das Publikum ist im multimedialen Zeitalter verwöhnt.

Das neue Praxisbuch der Lichttechnik richtet sich an Einsteiger, aber auch engagierte Musiker, die die Show ihrer Band ins rechte Licht setzen wollen. Das Buch ist in drei Sektionen eingeteilt: Im ersten Abschnitt wird der Leser mit den physikalischen Grundlagen vertraut gemacht: Was ist Licht, was gilt es beim Einsatz von Strom zu beachten? Der zweite Bereich ist dem Licht-Equipment gewidmet: Scheinwerfer und deren Montage, Licht-Steuergeräte und Dimmer, aber auch Nebelmaschinen, Farbfilter und Podeste. Im Praxisteil geht es dann u. a. darum, wie man das Equipment transportiert und effizient aufbaut, wie viel Zeit man vor dem Gig einplanen sollte, aber auch welche Lichtanlagen sich für welche Bühnengröße eignen.

Ein Ratgeber, bei dem manchem ein "Licht" aufgehen könnte. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Keine Band, kein Performer kann es sich leisten, ohne eine professionelle Lichtshow aufzutreten. Live-Konzerte sind auch audio-visuelle Erlebnisse, und der betriebene Aufwand ist heute immens. Dieses Praxisbuch richtet sich an Einsteiger, Fortgeschrittene und interessierte Musiker. In dieser überarbeiteten und erweiterten Auflage ist es in fünf Sektionen gegliedert: Grundlagen; Licht-Equipment (Scheinwerfer, Steuergeräte, Dimmer etc.); Digitaltechnik, DMX und Moving-Lights; Transport und Aufbau, berufliche Perspektiven. Dazu eine Farbsektion und ein umfangreiches Glossar. Das Buch ist flüssig und kompetent geschrieben und vermittwelt auch schwierige Zusammenhänge verständlich und umfassend. Viele Fotos und Grafiken veranschaulichen das Beschriebene.

Umschlagtext

Längst vorbei sind die Zeiten, da Bühnenshows allein mit der Saalbeleuchtung bestritten werden konnten. Top-Acts, professionelle Veranstalter und nicht zuletzt die Erwartungen des Publikums haben dafür gesorgt, dass einer aufwändiger Bühnenbeleuchtung verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt wird. Live-Konzerte sind nicht mehr nur Hörgenüsse, sondern audio-visuelle Erlebnisse. Der technische Aufwand, der heutzutage dafür betrieben wird, ist immens. So ist es nicht verwunderlich, dass nicht nur die Top-Bands, sondern auch semiprofessionelle Gruppen und volkstümliche Interpreten großen Wert auf eine angemessene visuelle Präsentation legen. Das Praxisbuch der Lichttechnik richtet sich in erster Linie an Einsteiger und Fortgeschrittene, aber auch an engagierte Musiker, die die Show ihrer Band ins rechte Licht rücken wollen, bei denen aber auch Informationsbedarf nach praxisorientierter Hilfe besteht. Diese zweite Auflage ist in fünf übersichtliche Sektionen eingeteilt: Im ersten Abschnitt werden Sie mit den physikalischen Grundlagen über Licht, Strom etc. vertraut gemacht. Der zweite Bereich ist dem Licht-Equipment selbst gewidmet. Hier erhalten Sie einen gegliederten Überblick über die verschiedenen Scheinwerfer und deren Montage, Licht-Steuergeräte und Dimmer, aber auch Effekte wie Nebelmaschinen, Farbfilter, Podeste etc. Die neue dritte Sektion beschäftigt sich u.a. eingehend mit der Digitaltechnik und dem DMX-Standard sowie Multifunktions-Scheinwerfern und Moving-Lights. Danach geht es um den praktischen Einsatz: Wie wird Lichtequipment optimal und sicher verstaut und transportiert? Welchen Zeitplan sollte man vor dem Gig für den Aufbau der Anlage einplanen? Welche Lichtanlagen eignen sich für welche Bühnengrößen? Außerdem werden lehrreiche Beispiel-Setups besprochen, anhand deren Sie Ihre eigene Lichtanlage konzipieren können. Ausführliche Hinweise zu beruflichen Perspektiven in der Veranstaltungstechnik und ein umfangreiches Glossar rundet dieses Werk ab. Lichtshows sind heute fester Bestandteil professionell gestalteter Bühnenshows. Dieses Nachschlagewerk bietet Ihnen einen praktischen Einstieg in diesen faszinierenden Aspekt der Bühnenpräsentation.

Über den Autor

Rainer Bewer ist Diplom-Ingenieur und spielt in seiner Showband Schlagzeug. Neben der Musik hat ihn die Ton- und Lichttechnik seit jeher fasziniert. Er betreut die Lichttechnik in seiner eigenen Band und bei diversen anderen Veranstaltungen. Als Autodidakt hat er sich praktisches Wissen angeeignet, das er mit diesem Buch an interessierte Leser weitergeben möchte. Kai Steckmann ist Diplom-Ingenieur der Elektronik und seit Jahren als freier Lichtdesigner und Pult-Operator tätig. Er hat eine Vielzahl von Lichtkonzepten für Festivals, Fernsehübertragungen und Großveranstaltungen umgesetzt.. In den letzten Jahren hat er sich auf internationale Messeauftritte im Bereich der Automobilindustrie konzentriert und zahlreiche Projekte im In- und Ausland begleitet.

Auszug aus Das Praxisbuch der Lichttechnik von Rainer Bewer. Copyright © 2005. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Theorie ist, wenn nichts funktioniert und man weiß, warum. Praxis ist, wenn alles funktioniert, niemand weiß, warum, und alle wundern sich. Wenn alles funktioniert, ist das Verständnis der Theorie nicht nötig. Was aber, wenn während eines wichtigen Gigs plötzlich das Licht ausfällt, man die Band zwar hört, aber nicht mehr sieht – und niemand kennt den Grund? Der Albtraum für jeden Musiker! Spätestens dann stellt sich die schmerzliche Einsicht ein, dass ein klein wenig Hintergrundwissen wohl doch nicht schaden kann. …
Alles ist dem Wandel der Zeit unterworfen – ganz besonders im Showbusiness. Anders als früher verbindet man heutige Live-Konzerte nicht nur mit einem Hörerlebnis, sondern auch mit ausgeprägten visuellen Eindrücken. Vor noch nicht allzu langer Zeit waren aufwändige Lichteffekte und Lichtshows nur in Diskotheken anzutreffen, neuerdings kommen sogar Auftritte von Schul- oder semiprofessionellen Rockbands kaum mehr ohne jegliche Showbeleuchtung aus. Folglich nimmt die Lichttechnik heute im modernen Entertainment einen sehr viel höheren Stellenwert ein, als das noch vor ein paar Jahren der Fall war.
Professionelle Veranstalter legen den Maßstab hoch an und agieren als Vorbilder. Die Lichtshows der Top-Acts in der Showbranche setzen die Bühnenpräsentation der Akteure derart perfekt in ein visuelles Erlebnis um, dass man sie fast als Hauptereignis eines Live-Auftritts empfindet. Der dabei betriebene technische Aufwand ist immens. Diese Tendenz hat den Einzug von Show-beleuchtung in den Hobby- und semiprofessionellen Musikbereich stark gefördert. Ergebnis: Der Besuch eines Rockkonzertes, einer Tanzveranstaltung und sogar einer volkstümlichen Aufführung, die lediglich mit dem vor Ort installierten Licht der Saalbeleuchtung bestritten wird, ist heutzutage kaum mehr akzeptabel.
Um den hohen Erwartungen des Publikums gerecht zu werden, sind auch die Anforderungen an die Musiker gestiegen. Sie müssen nicht nur für die Übertragung des Tons und für das Einstudieren einer Show sorgen, sondern auch für deren lichttechnische Umsetzung – nebenbei wird von ihnen natürlich erwartet, dass sie auch gute Musik machen!
… Leuchtmittel haben die Funktion, zielgerichtet Licht zu erzeugen. Um das Licht zu erhalten, das für den jeweiligen Zweck benötigt wird, ist die richtige Auswahl von großer Bedeutung. Je nach Grundfunktion können Sie zwei Gruppen von Leuchtmitteln unterscheiden: zum einen die Temperaturstrahler, zu denen auch die klassische Glühbirne gehört, und zum anderen die Entladungslampen.
Elektrische Leuchtmittel bestehen aus drei wesentlichen Komponenten: Die Sockel dienen als Halterungen und werden in die entsprechenden Fassungen der Scheinwerfer eingeführt. Man unterscheidet hinsichtlich der Bauform einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtmittel. Das Licht erzeugende Medium, zum Beispiel ein Glühdraht oder ein Gas, ist der zweite wichtige Bestandteil. Ein Glaskolben oder eine ebensolche Röhre, häufig luftleer oder mit Edelgas gefüllt, isoliert schließlich das Licht erzeugende Medium von der Außenluft.
5.1 Temperaturstrahler
Temperaturstrahler wie etwa Glühlampen erzeugen Licht, indem ein sehr dünner Metalldraht durch elektrischen Strom zum Glühen gebracht wird. Dabei entstehen Temperaturen von 2.500° bis 2.700° C. Nur ca. 5 bis 15% der zugeführten elektrischen Energie werden tatsächlich auch in Licht umgesetzt, der Rest geht leider als nicht nutzbare Wärme verloren. Die Lichtausbeute beträgt zwischen fünf und zehn Lumen pro Watt (lm/W). Glühlampen erzeugen warmweißes Licht, da im sichtbaren Bereich der Rotanteil dominiert. Weil Luft- bzw. Sauerstoffkontakt bekanntermaßen zu einer raschen Zerstörung der Glühdrähte führt, sind die Glaskolben entweder luftleer (evakuiert), oder sie enthalten ein Edelgasgemisch. …
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