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Das Posthasser Buch: Unbekannt verzogen
 
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Das Posthasser Buch: Unbekannt verzogen [Taschenbuch]

Claus-Peter Hutter , Traugott Markert , Jürgen Bolz
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Dezember 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426777347
  • ISBN-13: 978-3426777343
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 723.320 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Briefkästen sind abmontiert, im Postamt werden Fernseher, Handys oder Schreibwaren verkauft, die Pakete bringt jetzt DHL, und wer sich aufs Postamt wagt, um dort seinen Brief loszuwerden, muss stundenlang Schlange stehen. Wenn es denn überhaupt noch ein Postamt gibt und nicht nur eine ahnungslose Kassiererin im Supermarkt, die zwar weiß, was ein Glas Spreewaldgurken kostet, aber nicht, wie viel Porto auf den Brief nach Übersee gehört. Die Geschichte eines fortschreitenden Verfalls, amüsant und böse erzählt.

Über den Autor

Claus-Peter Hutter, Jg. 1955 hat zahlreiche Modellprojekte für praktische Naturschutzmaßnahmen konzipiert und gilt als engagierter Wegbereiter für einen unkomplizierten gesellschaftlichen Umweltdialog. Auf seine Initiative gehen Aktionen zurück, mit denen es gelang, ökologische Themen breiter gesellschaftlich zu etablieren. So initiierte C.-P. Hutter auch die ersten Umwelt-Städtepartnerschaften in Europa. Der Autor vieler z. T. mit Preisen ausgezeichneter Bücher und Reportagen in Zeitschriften setzt sich als Präsident der Stiftung Europäisches Naturerbe international für die Erhaltung von Großlebensräumen mit ihrer traditionellen Verbindung von Natur und Kultur ein. Hauptberuflich befasst sich C.-P. Hutter als Leiter der Umweltakademie des Landes Baden-Württemberg mit der Suche nach neuen Wegen für eine breite Umweltbildung als Basis für die nachhaltige Sicherung von Umwelt- und Lebensqualität.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Wahrheit so nah... 28. Dezember 2004
Von Ein Kunde
Ich möchte nicht behaupten dass alles was in diesem Buch steht wahr ist, aber es stellt doch einen satirischen und höchst amüsanten Mix aus skurrilen Begebenheiten, Erlebnissen, Witzen und Daten in Zusammmenhang mit der Post dar. So locker serviert, dass die ca. 150 Seite innerhalb von 2 Tagen gelesen waren (kommt bei mir nicht oft vor)! Als jemand, der im Jahr ca. 100 Postsendungen verschickt und empfängt habe ich schon so manches erlebt was in dem Buch steht und kann nur sagen: super Beschreibung des (leider) alltäglichen Wahnsinns! Kaputte und verlorene Sendungen, unwillige Mitarbeiter, bescheuerte Öffnungszeiten und Paketboten die nur die Abholkarten einwerfern: für die einen unglaublich, für mich fast schon Normalität. Nein, ich bin kein Posthasser, aber was in diesem Buch steht sollte doch Anlass zum Nachdenken sein, denn irgendetwas läuft schief. Hut ab für die Herren Hutter und Bolz: was Michael Moore für Amerika und George W. Bush ist, sind diese Autoren für die Post. 5 Sterne, SUPER!
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
... das Papier nicht wert! 13. Dezember 2004
Von "marosz"
Ärgerlich! Das Buch bedient etwa alle gängigen Klischees über die Deutsche Post verbunden mit dem sichtlich bemühten und missglückten Versuch humorvoll zu sein.
Es enthält eine Kompilierung von ärgerlichen Einzelschicksalen, wie sie sicher die meisten irgendwann einmal erlebt haben. Typischerweise werden einerseits die in den Augen der Autoren "horrenden" Preise angeprangert, auf der anderen Seite Service erwartet, der kaum nachvollziehbar ist. Beispiel: bislang wurden die Briefe einer "engagierten Mitarbeiterin einer Naturschutzorganisation" um 10h00 zugestellt, durch Umorganisation dann erst um 13h00. Das war ihnen eine Beschwerde wegen "Verspätung" wert.
An der zu späten Zustellung eines Weihnachtsstollens auf Gran Canaria war natürlich auch die Deutsche Post Schuld.
Selbstverständlich bedienen die Autoren auch die "Neiddiskussion", indem sie die Gehälter einiger Vorstände auflisten - das kommt bei verärgerten Lesern stets an.
Das Buch endet so, wie es auf 152 kleinen Seiten zuvor war: fehlerhaft. Unter der Überschrift "Bei der Aktie Gelb geht die Post nicht ab" wird nicht der Kursverlauf der Aktie der Deutschen Post AG ("Aktie Gelb") sondern der Kursverlauf der Postbank-Aktie (!) in den ersten Wochen nach dem going public im Juni 2004 in einem Diagramm dargestellt. Natürlich zeigt es nach unten (im August unter 28,00). Der aktuelle Kurs (33,07 am 13.12.2004) würde nicht mehr auf die Seite passen. Hier könnte die Argumentation dann wie folgt lauten: Naja, das zeigt halt wieder, dass die Konzerngewinne auf Kosten der kleinen Kunden erzielt werden...

Ich fühlte mich nach der Lektüre abgezockt.

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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Das schön aufgemachte Buch (rot/gelbe Warnfarben) lässt Schlimmes ahnen. Und in der Tat wird ganz schön zugeschlagen. Ich denke alle Fälle mögen OK sein, sie scheinen mir aber eher im System zu liegen. Der einzelne Angestellte muss dieses System vertreten und ausbaden, ein System, das, wie in der heutigen Zeit üblich, fast ausschließlich auf Rendite aus ist (die steigenden Aktienwerte zeigen es). Service kann nur noch geliefert werden wenn er denn in die Arbeitsabläufe passt. Auch ich habe schon den Zusteller gesehen , der nur noch die Abholkarte einwirft ohne zu klingeln.
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