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Das Porträt in der Malerei
 
 
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Das Porträt in der Malerei [Gebundene Ausgabe]

Andreas Beyer
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 419 Seiten
  • Verlag: Hirmer (September 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3777494909
  • ISBN-13: 978-3777494906
  • Größe und/oder Gewicht: 34,4 x 28,8 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 60.586 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Andreas Beyer
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Die Zeit, 14.11.2002
Für Rezensentin Petra Kipphoff zeugt es von Mut, Selbstbewusstsein und einem "schönen Hang zum Luxus", noch einmal die Geschichte des Porträts zu präsentieren - zumal in einer Zeit der "heißen, schnellen, billigen Kunstbuchproduktion". Im Fall von Andreas Beyers "Porträt in der Malerei" ist dieser Versuch zur Freude der Rezensentin vollauf gelungen. Bei der Lektüre von Beyers Buch erlebe man, wie sich auch das Bekannte und Anerkannte, mit einem anderen Wimpernschlag betrachtet, in neuen Facetten darbieten könne. In Beyers Geschichte des Porträts findet Kipphoff eine Geschichte der sich wandelnden Rolle und Nutzung dieses Genres, die, in nuce, auch eine Geschichte des westeuropäischen Menschen sei. Dabei haben sie Beyers "animierte wie fundierte" Texte ebenso überzeugt wie die "in höchster Druckqualität reproduzierten Bilder", die den Band schmücken.

© Perlentaucher Medien GmbH

Pressestimmen

"So führt er [Beyer]vor, wie man ein Fachbuch schreibt, das ein Prachtbuch ist." (Die Welt)

"Eine ambitionierte Gesamtdarstellung der Bildnismalerei von der Antike bis zur Gegenwart, die in gewohnt fulminanter Bildausstattung bei Hirmer erschienen ist." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Der edle Bildband führt gelehrt und gewitzt durch 500 Jahre europäischer Charakterdarstellung." (Der Spiegel)


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Elitärer Prachtband 25. März 2007
Von Wolfgang Stroebl TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Selbstverständlich ist ein Buch, das neu über 130 Euro kostet, etwas Elitäres. Jede(r) potentielle(r) Käufer(in) muss dessen Wertigkeit für sich selbst ideell und moralisch einschätzen. Aber für eine Summe, von der manche Menschen eine Woche lang leben müssen, gibt es einen Prachtband, der spielend den Beweis führt, dass auch ein Buch durchaus ein sinnliches Vergnügen sein kann.

Das eindrucksvolle Werk "Das Porträt in der Malerei", knapp 400 Seiten stark, über dreieinhalb Kilo schwer, ist eine Anthologie von Porträts, die - chronologisch geordnet - in hochwertigen Abbildungen, zum Teil auch ergänzend in Detailausschnitten, präsentiert werden. Andreas Beyer verfolgt die Geschichte des Porträts von der Antike bis zur abstrakten Malerei. Er hebt manches exemplarische Gemälde heraus, analysiert es und überprüft seine Bedeutung für die Entwicklung des Genres. Alle relevanten Sonderformen, vom Selbstbildnis bis zu den niederländischen Gruppenporträts, werden gesondert besprochen und illustriert.

Elitär ist aber zeitweise leider auch die Ausdrucksweise des Autors, was meiner Meinung nach ein Grundproblem vieler Kunstbände darstellt. Wo ohnehin die Vielfalt der Information Klarheit und Verknappung benötigen würde, treibt das Gelehrten"deutsch" in zeitweise endlosen Sätzen seltsame Blüten. Die Autoren künftiger kunsthistorischer Bildbände werden gebeten, auf ihre Zielgruppe mehr Rücksicht zu nehmen: denn das sind dann wohl hauptsächlich interessierte Laien, die mit der Syntax und den Vokabeln kunsthistorischer Facharbeiten möglicherweise ihre liebe Not haben. So erzählt uns Beyer z.B. in einem Satz von "gefalteten Händen", die "an einen Belehnungsgestus erinnern" (...) und bei denen es sich um eine "himmlische Investitur" handelt - manchmal würde man sich Untertitel wünschen.

Dennoch: man liest sich allmählich frei in diesem Buch, das von Information schier überquillt. Es lädt ein, bei einem Porträt, bei einer Epoche zu verweilen und die Illustrationen zu studieren.

Ein Buch zum Wieder- und Immer-Wieder-Anschauen.
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