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Das Pippilotta-Prinzip. Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt
 
 
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Das Pippilotta-Prinzip. Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt [Broschiert]

Christine Weiner , Carola Kupfer
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 208 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (9. Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593377683
  • ISBN-13: 978-3593377681
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Wer wäre nicht gerne mutig, voller Ideen, offenherzig und unverwechselbar? Pippi Langstrumpf hat ein wunderbares Leben, sie hat es sich genau so eingerichtet, wie sie will. Sie ist ein Paradiesvogel, zu dem man sich einfach hingezogen fühlen muss. Kurz, Astrid Lindgrens berühmte Figur ist ein wunderbares Vorbild für Frauen, die an ihrem grauen Alltag und/oder ihrem eigenen geringen Selbstwertgefühl leiden.

“Pippisein macht einfach Spaß – auch wenn wir es über die Jahre des Erwachsenwerdens vergessen haben”, ermutigen Christine Weiner und Carola Kupfer in ihrem sympathisch-lockeren Ratgeber. “Was spricht dagegen, ein paar Seiten von Pippilotta in unseren Alltag zu integrieren?” In einem umfassenden Trainingsprogramm möbeln die Autorinnen die Frechheit ihrer Leserinnen auf. Aber nicht nur die. Pippi kann zum Beispiel auch gut allein sein, sie unterhält sich selbst. Ein guter Anlass für ein paar Übungen, wie man sich selbst genug ist und seinen inneren Schatz findet. Ein Blick zurück in die Kindheit, auf erste Erfolgserlebnisse, hilft dabei.

Pippi geht ungehemmt ihren Wünschen und Neigungen nach und kasteit sich nicht, Beschränkungen ignoriert sie. Klingt gut - deshalb erklären Weiner und Kupfer, wie man bei sich selbst Bedenkenträger erkennt und sie so lange mit penetranten “Warums?” bzw. “Warum eigentlich nicht?” nervt, bis sie Ruhe geben. Bleibt nur zu hoffen, dass der anschließende Kaufrausch das Konto nicht in allzu rote Zahlen befördert.

Natürlich gehört wie in jedem Ratgeber dieser Art dazu, negative Glaubenssätze in sich selbst aufzuspüren und durch positive zu ersetzen. Das Wissen um das, was man kann, und das, was man erreichen will, macht einen stark. Dann kann man es sich auch leisten, ab und zu genüsslich anders, vielleicht sogar merkwürdig zu sein und es zu genießen. So wie Pippi eben. In der drögen Wirklichkeit sind dann aber doch eher Klone der braven Annika verbreitet: “Sehr häufig halten Frauen mit ihren Wünschen und der eigenen Meinung hinterm Berg, weil sie befürchten unangenehm aufzufallen”, ist die Diagnose der Autorinnen. Ihr Rat: schräge Verhaltensweisen, die man bewundert, ruhig mal ausprobieren!

Ein gängiges Problem ist auch, dass manche Frauen vor lauter Suchen das Finden vergessen, nach einer Weile einen Tunnelblick entwickeln. Gemeint ist natürlich vor allem die aufreibende Jagd nach Mr. Perfect. Auch hier kann man erstaunlicherweise von Pippi lernen. Sie will finden und findet. Sie will glücklich sein und ist es. Also: runterschalten und genussvoll suchen. Und nebenbei von Lindgrens Heldin lernen, wie man unvollkommen und locker zugleich sein kann. -- Sylvia Englert

Pressestimmen

15.02.2006 / Freundin: Lebe lieber ungewöhnlich "Mehr Spaß, mehr Freiheit, mehr Fantasie: Mit den überraschenden 'Pippilotta-Strategien' ist das ganz leicht!"

12.04.2006 / Hamburger Morgenpost: Das Pippilotta-Prinzip "Eine spannende Lektüre für alle, die noch Träume haben."

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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Wenig konkret und hilfreich - es gibt Besseres!, 4. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Pippilotta-Prinzip. Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt (Broschiert)
Die grundlegenden Ideen sind gut. Allerdings werden sie nicht besonders gut ausgeführt - weder besonders amüsant, noch besonders tiefgreifend.

Ich fand es nicht besonders konsequent, dass auf der einen Seite behauptet wird, Annika und Thomas wollten Pippi aus Egoismus dazu bringen, mit in die Schule zu kommen, obwohl Pippi doch lebenslange Ferien hat, - die bösen, egoistischen Kinder! - und auf der andere Seite gesagt wird, dass Bildung und lernen natürlich wichtig ist, denn Pippis Leben besteht ja auch aus lernen, also sollte man nicht auf die Idee kommen, dass man ohne Schule auskäme - aaaah ja! Überhaupt war mir die Einteilung in "Pippi gut, Annika böse" etwas zu plakativ.

Darüber hinaus sind die enthaltenen Übungen wenig konkret und sehr zeitaufwendig. Beispielsweise macht mich die Aufgabe, eine Rede über mich selbst zu schreiben aus der Sicht meiner Freundin, nicht automatisch weniger bescheiden und selbstbewusst. Viel Zeit für wenig Effekt. Oder die Frage, wenn man einsam ist, ob man jemanden haben möchte, der einem Taschentücher reicht, wenn man weint. Der Lösungsansatz "wenn Sie Ihre Bedürfnisse kennen, können Sie sie auch befriedigen". Aha - soll ich mir die Taschentücher selbst reichen und froh darüber sein? Wer einsam ist, ist doch logischerweise auf der Suche nach dem Taschentuchreicher und hat eben das Problem, ihn zu finden - sonst wäre er ja nicht einsam.
Die Lösungsansätze sind mir dann doch etwas zu unspezifisch.
Als Tipp gegen Perfektionismus erwarte ich auch mehr als den Vorschlag, mal am Wochenende das Bett nicht zu machen (wohl gemerkt am Wochenende - dass man das Bett in der Woche immer macht, wird vorausgesetzt - was bin ich doch für ein schlampiger Mensch!).

Sehr schön waren die kleinen zitierten Passagen aus "Pippi Langstrumpf" - die ich allerdings häufig anders ausgelegt hätte, als die Autoren es getan haben.

Jedem, der wirklich etwas verändern möchte, kann ich stattdessen Irene Beckers Bücher empfehlen. Bei denen fragt man sich am Ende nicht "Ja schön - und jetzt?", sondern die Übungen sind so konkret, dass die Veränderung schon während des Lesens einsetzt, und der Stil so humorvoll, dass die Bücher auch jeder lesen kann, der sich nicht mit dem Problem identifiziert, einfach nur weil es so viel zu lachen gibt.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kurzwerbung, 9. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Pippilotta-Prinzip. Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt (Broschiert)
Erfrischendes Buch für alte Mädchen, junge wie auch ältere Frauen oder verrückte, wilde Weiber mit verschiedenfarbigen Ringelstrümpfen!

Das Buch ist ein FRAUENRATGEBER, gespickt mit verschiedenen Übungen: Von der inneren Schatzsuche, der Seelenkommode, den Bedenkenträgern, dem Blick nach vorne, der kleinen Philosophie des Zurückgehens, den imaginären Pippi-Zöpfen, merkwürdig und auffallend zu sein, dem Nein-Sagen bis zu zufriedenen, charismatischen Menschen.

Und wie die Autorinnen versprechen, basteln sie mit euch eine kleine, neue Lebenswelt, eure persönliche Villa Kunterbunt. Am Schluss des Buches sitzt ihr dann auf der Veranda, lacht mit Gesicht und Augen und winkt euch übermütig mit beiden Händen zu. Ihr habt erkannt, dass es bei Pippi Langstrumpf keine Farblosigkeit und keine Beigetöne gibt!

VIEL LUST UND SPASS BEIM LESEN, TUT EUCH ETWAS GUTES, FRAUEN!
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61 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Wem gilt das viele Lob?, 21. Mai 2006
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Pippilotta-Prinzip. Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt (Broschiert)
Zur Lektüre dieses Buches verführte mich der bisher einzige männliche Rezensent, Dr. Lothar J. Seiwert. Und obwohl ich seine Begeisterung nicht ganz teilen kann, nehme ich ihm seine Tat nicht übel. Denn die Anschaffung lohnte sich schon deshalb, weil mich die Lektüre in Astrid Lindgrens Pippilotta-Welt eintauchen liess. Das ging anderen offenbar auch so. Doch auch wenn sich so viele erwachsene Frauen während der Fastnachtszeit mit Ringelstrümpfen und Zöpfen in der Menge zeigen, sind Pipilottis Abenteuer eben doch für Kinder ausgedacht. Astrid Lindgren erfand die Geschichten des merk-würdigen Mädchens, um ihrer kleinen Tochter Karin das Ausheilen einer Lungenentzündung zu erleichtern. Einen Weltbesteller zu schreiben, lag ihr fern. Und als Weiterbildungslektion für erwachsene Frauen waren die Erzählungen schon gar nicht gedacht. Christine Weiner und Carola Kupfer wissen das selbstverständlich auch. Aber sie beantworten die Frage nach der Übertragbarkeit mit der saloppen Gegenfrage: „Was spricht dagegen, sich auch als erwachsene Frau noch ein Beispiel an Pippi zu nehmen?“ Ich meine, dass sehr wohl einiges dagegen spricht. Vor allem, wenn die Autorinnen kaum darauf eingehen, mit welchen Fallstricken man/frau auf der Reise in die heile Welt rechnen muss. Christine Weiner, Diplomwirtin, Journalistin, Autorin, Trainerin und ihre Kollegin Carola Kupfer, Ghostwriterin sowie Hörbuchredakteurin, kennen die Diskussion um die Infantilisierung der Gesellschaft bestimmt. Und genau diese Infantilisierung fördern sie. Dazu noch in einem Verlag, dessen Programmleiterin, Anette C. Anton, in ihrem Buch „Raus aus der Mädchenfalle“ den Finger auf die klaffenden Wunden hält, die regressive Verhaltensmuster hinterlassen.

Die Tipps und Übungen, die wir im Pipilotta-Prinzip finden, sind ja nicht neu. Und die meisten haben durchaus ihre Berechtigung. Doch wenn wir sie so einpacken, wie es die Autorinnen tun, dann verlieren sie an Gewicht, wecken falsche Erwartungen, führen zu Enttäuschungen und bekommen den Charakter von Beruhigungspillen.

Aus neurologischer Sicht haben die Autorinnen einen geradezu naiven Glauben, wie sich Verhaltensmuster erwachsener Menschen verändern lassen. Daher finden wir die alten, aber außer für den Verkaufserfolg keineswegs bewährten „Sei-spontan-Formulierungen“. Als Marketingprodukt ist das Buch super gemacht. Denn es enthält alle Elemente, auf die unser Unbewusstes anspricht. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass der Veränderungseffekt ausbleiben wird. Sehnsüchte zu wecken, ist ja nichts Schlechtes. Aber mit den Geschichten von Pippi Langstrumpf zu suggerieren, Leserinnen könnten sich die Welt einfach so formen, wie sie ihnen gefällt, finde ich nicht fair. Da ziehe ich ein Buch wie das von Irene Becker vor. Denn in „Everybody's Darling, everybody's Depp. Tappen Sie nicht in die Harmoniefalle!“ geht es um konkrete Schritte und nicht um eine fiktive Reise ins Land des Lächelns. Außerdem, und das erstaunte mich nun wirklich, können die beiden Pipilotta-Autorinnen selbst bei der Stilnote nicht voll punkten. Da gibt es Frauen mit ganz anderen Ausbildungswegen und Berufen, die sprachlich mehr überzeugen.

Mein Fazit: Was auf den ersten Blick so toll daherkommt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als zwar unterhaltsames, aber letztlich nicht ganz harmloses Buch. Denn die Welt, in der wir als Erwachsene leben und bestehen müssen, hat mit der Pipilotta-Welt nicht sehr viel zu tun. Nur die Sehnsucht nach kindlicher Unschuld zu wecken, reicht für Veränderungsprozesse nicht aus, verhindert sie im schlimmsten Fall sogar noch. Ich glaube, Erfolg und Lob ist weniger den Autorinnen als vielmehr der genialen Astrid Lindgren zugedacht.
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