Leicht verständlich geschrieben und kurz und knapp auf den Punkt gebracht, bekommt man hier einen sehr guten Einstieg in die Bildbearbeitung mit den neuen Programmen von Adobe.
Für erfahrene "Photoshopler", die sich bereits einen Workflow zurecht gelegt haben, wird das Buch nichts Neues bringen, aber für Einsteiger in Photoshop bzw. für Besitzer von Vorversionen, die sich bisher mit dem Programm abmühen und aufgrund der Vielzahl an Funktionen gar nicht wissen es richtig zu nutzen, ist dieses Buch bestimmt eine große Hilfe.
In den ersten Kapiteln erfährt man etwas über die wichtigsten Grundfunktionen von CS3 im Allgemeinen. Das ist noch nicht so umwerfend, aber in den folgenden Kapiteln bringen die Autoren einen Vorschlag für einen Workflow, mit dem der durchschnittliche Hobbyfotograf wahrscheinlich 95% seiner Fotos sehr gut verarbeiten kann.
Über die Phasen Import, Ordnen und Sortieren geht es über globale Korrekturen, Bildmängel beseitigen und lokale Korrekturen bis hin zur Ausgabevorbereitung fürs Drucken bzw. Web.
Für jeden der einzelnen Arbeitsschritte werden die wichtigsten Funktionen der benötigten Programme (Bridge, Camera Raw und Photoshop) erklärt.
Und falls die Arbeit mit zwei Programmen erledigt werden kann, werden auch hierzu die veschiedenen Vorgehensweisen erklärt, z.B. bei der globalen Korrektur (Belichtung ändern, Farbkorrektur, Rauschen entfernen) wird die Arbeit mit Camera Raw und alternativ mit Photoshop erklärt.
Abschließend ist gibt es auch noch ein Kapitel zum neuen Lightroom. Auch hier werden die Funktionen des Programms im zusammenhang mit dem Workflow erklärt, so daß man selbst einen guten Vergleich ziehen kann zu den Möglichkeiten, zwischen dem mächtigen CS3 und dem kleinen Bruder Lightroom.
Es werden wirklich nur ein paar elementare Funktionen beschrieben, und doch dürfte das ausreichen, die meisten Bilder von Familien- und Urlaubsfotos sowie sonstige Schnappschüsse sehr gut zu bearbeiten.
Hochwertige Retusche- und Maskierungsarbeiten für z.B. Glamour- und Portraitfotografie werden hier nicht angesprochen, das würde auch den Rahmen sprengen, dazu gibt es auch bereits die Bücher von Katrin Eismann.