Produktinformation
|
Man schreibt das Jahr 1881: In den finsteren Katakomben der Pariser Oper haust ein entstelltes Ungeheuer, das sein zerstörtes Gesicht hinter einer weißen Maske verbirgt. Seit Jahren macht es sich immer wieder bemerkbar. Unheimliches Lachen ertönt auf der Hinterbühne, unsichtbare Hände spielen während der Gesangproben auf dem Klavier und am Ende stürzt gar -- wie von Geisterhand geführt -- ein 450 Kilogramm schwerer Kronleuchter, auf die Bühne. Nur das schöne Ballettmädchen Christine Daaé wird verschont, denn das Phantom hat sich in sie verliebt. Mit seiner Hilfe wird Christine zum gefeierten Bühnenstar. Doch sie muss einen hohen Preis dafür zahlen, denn das liebeskranke Phantom (ent)führt Christine durch ein Labyrinth von Gängen unter dem Opernhaus zu einem See. Der tapfere Graf Raoul, Vicomte de Chagny will sie jedoch aus der Gewalt des Ungeheuers befreien...
Für die deutsche Uraufführung 1990 wurde in Hamburg das Theater Neue Flora erbaut. Bisher haben fast sieben Millionen Menschen die Show erlebt, und auch Sie können dabei sein mit dieser Aufnahme, die alle Höhepunkte der Hamburger Aufführung versammelt. Freuen Sie sich auf den einstigen Wagner-Interpreten Peter Hofmann und seine betörenden Songs "Das Phantom der Oper" und "Die Musik der Nacht". --Teresa Pieschacón Raphael
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Peter Hofmann, Darling der Boulevardpresse und Held vieler Wagner Opern, wurde als Darsteller der Titelfigur ausgewählt. Immerhin eine geschickte PR Maßnahme. Aber konnte er auch überzeugen? Ja und Nein. Peter Hofmann war in der Rolle so
anders als man es von vielen Phantom-Darstellern bis dahin kannte. Seine sehr klassische Stimme die hin und wieder leicht gepresst erscheinen kann lässt das Phantom sehr düster erscheinen und weniger wahnsinnig als ein Michael Crawford (London/N.Y.) oder Alexander Goebel (Wien).
Viel mehr ist er eine wütende und enttäuschte Hauptfigur. Für mich passt Peter Hofmann daher wie kaum ein zweiter perfekt in diese Rolle und in den großen Forte Momenten kann er dann auch so richtig auftrumpfen und zeigt was ein Operntenor mit dieser Rolle anzufangen versteht. Dann jedesmal gibt es
Gänsehaut pur.
Anna Maria Kaufmann mag stimmlich vielleicht etwas zu alt für eine Christine erscheinen, aber ihr lyrischer Sopran lässt besonders ihr "Könntest du doch wieder bei mir sein" zu dem Highlight dieser CD werden. Hartwig Rudolz ist so gar nicht schmalzig in seiner Rolle als Raoul. Seine Stimme harmoniert zudem gut mit der von Anna Maria Kaufmann.
Michael Kunze überarbeitete seine Übersetzung aus Wien noch einmal und lässt sie nun nicht mehr so verschleiernd erscheinen. Aus der Musik der Dunkelheit wurde die Musik der Nacht und statt dem Engel der Lieder singt nun ein Engel der Muse. "Von nun an gibt es kein zurück" hieß in Wien noch "Nun wag mit mir den letzten Schritt". Die Übersetzung trifft die Schönheit der Vorlage sehr gut und gehört wohl bisher zu Dr. Kunzes besten Arbeiten.
Diese CD könnte sicherlich eine digitale Neubearbeitung vertragen, denn besonders das Orchester klingt sehr blächern und ein satter Klang mag auch nicht aufkommen. Zudem scheint mir die Songauswahl recht karg.
Trotzdem eine begeisternde Aufnahme.
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|