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Das Phantom der Oper
 
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Das Phantom der Oper

Julian Sands , Asia Argento , Dario Argento    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Julian Sands, Asia Argento, Andrea Di Stefano
  • Regisseur(e): Dario Argento
  • Komponist: Ennio Morricone
  • Format: Dolby, DTS, HiFi Sound, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: SUNFILM Entertainment
  • Erscheinungstermin: 12. Dezember 2001
  • Produktionsjahr: 1998
  • Spieldauer: 99 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005UP7V
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 45.633 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch gut genießbar, im Ausstattungssegment zurückhaltend (nur ein Trailer) und handwerklich eine ordentliche Arbeit: Musik (Morricone) und Kamera (Ronnie Taylor) sind über alle Zweifel erhaben, das Drehbuch durchaus gutgemeint, aber das Gros der Darsteller wirkt in den opulenten Kulissen verloren und ohne brauchbare Regieanweisungen in den Raum gestellt. Trotz allem entfaltet die Produktion eine gothische Plüsch-Horror-Atmosphäre, die das Werk irgendwie lohnenswert macht.

Bild: Einzelne Sequenzen des Filmes zeichnen sich durch eine grobkörnige Wiedergabe aus (01:35:45), insgesamt ensteht aber ein überzeugender Bildeindruck. So sind die Schärfewerte solide und werden zuweilen nur durch leichte Konturenschatten etwas gemindert (00.14.05, Gesichter). Rote Flächen werden oft von einem zarten blauen Kranz umlagert, der die Farbtreue empfindlich mindert. Strahlender Kontrast und eine gesunde Artefaktrate schaffen aber ein freundliches Bild.

Ton: Die deutsche Stereospur bietet eine ausgezeichnete Stereofront, die sich in Weiträumigkeit und Dynamik ergeht. Wenig Steigerung erfährt das Raumgefühl dann durch die DTS-Fassung, die nur zurückhaltend das Klangbild um ein Rearspektrum erweitert. Generell wird eine ordentliche Kulisse geboten, die nicht in direktionalen Effekten ertrinkt, aber doch Stimmung verbreitet (Wäscherei 00.22.05). Die Sprechstimmen weisen zuweilen minimale aber hörbare Brüchigkeiten auf (00.14.45, Arie) und sind insgesamt nicht absolut sauber. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Alles wrde die Jungsngerin Christine dafr geben, an Stelle der Diva auf den Brettern der Pariser Oper zu stehen. Sie ahnt nicht, da sie einen ebenso mchtigen wie unheimlichen Verehrer hat Das Phantom der Oper macht sich hinter den Kulissen daran, ihr den Weg an die Spitze freizurumen - und geht dabei buchstblich ber Leichen. Wie in Trance verfllt die Schne dem gruseligen Phantom, doch ihre geheimnisvolle Leidenschaft ist nur von kurzer Dauer Rechtschaffene Brger machen Jagd auf das Monster, und die weitverzweigten Katakomben unter der Oper verwandeln sich in ein grauenvolles Schlachtfeld...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gelungene Horror-Groteske 31. Oktober 2011
Von megalurch
Von Amazon bestätigter Kauf
Armer Dario Argento. Ständig wird er an seinen alten Meisterwerken gemessen (die ja -ehrlich gesagt- auch nicht so perfekt waren) und von allen Kritikern zerrissen (von der FSK wollen wir gar nicht anfangen). Dabei ist dieser Film nun wirklich mal gelungen, man darf nur keinen herkömmlichen Horrorfilm, Giallo oder ein Drama erwarten, sondern sollte den Film als Horror-Groteske sehen, also eher "Delicatessen" als eine Neuauflage von "Opera". Das Acting hier ist nicht schlecht, sondern einfach nur bis in die Nebenrollen hinein opernhaft übersteigert: die dicke Diva mit ihrem dünnen devoten Diener, der Rattenfänger mit seinem Rattenmobil (Großartig!), die vorlaute, neidische Zofe, der Pädophile bei den kleinen Ballerinas, die Waschfrau und ihr Geliebter, die Dichter im Badehaus, der unglücklich Verliebte, der sich mit Opium tröstet usw... Dazu ein verwunschener Protagonist ohne äußere Verunstaltung, was der Figur ihren eindimensionalen Charakter nimmt. Dieser Schönling könnte sich mit seinen Fähigkeiten und seinem Geld leicht in die Gesellschaft einschmeicheln und sie von innen auseinandernehmen, aber er bleibt lieber bei seinen Ratten,obwohl er in einer Szene davon spricht, die ganze Welt erobern zu wollen. Doch dann tötet er fast nur, um sich und sein Reich (oder eine kleine Ballerina) zu verteidigen. Argento liefert hier eine opulente Inszenierung mit detailfreudiger Ausstattung, voll kostümierten Massenszenen und satten Farben in perfekter, weitgehend natürlicher Ausleuchtung. Dieser Film gehört zu den amüsantesten und gelungensten Produktionen, die er in den letzten 20 Jahren abgeliefert hat. Natürlich könnte man über die Logik der einen oder anderen Szene diskutieren oder sich beschweren, dass dem Film gegen Ende etwas die Luft ausgeht, aber alles in allem hat er mir ausgesprochen gut gefallen. Oper ist eh Musik für Irre, und dieser Film ist irre amüsant.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von S. Klemm
Schwarz behandschuhte Mörderhände, schöne Frauen an düsteren Orten, schwelgerisch schöne Bilder, grauenhafte und detailliert inszenierte Morde, Schönheit und Hässlichkeit - diese Dinge findet man in einem giallo-Film (insbesondere bei Regisseur Argento, der dieses Genre maßgeblich prägte) und auch in dieser Variante des klassischen Stoffs. Ein echter Giallo ist der Fim trotzdem nicht (schon wegen der Szenen nicht, die einen unerwartet und heftig zun Lachen reizen: wenn der dicken Konkurentin von Christin eine schwere Kugel auf den Kopf fällt und sie anschließend zu singen versucht... oder die dampfende, zischende Rattenfang-Maschine...) und doch fesselt der Film von Anfang bis Ende. Die Handlung schleppt sich so dahin und ist auch gar nicht wichtig. Viel wichtiger sind die z.T. betörend schönen Bilder, die opulente Ausstattung und die wunderschöne Christine. Ein schaurig-schöner Film!
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Okay 30. Oktober 2010
Von Bryllyant TOP 1000 REZENSENT
Der berühmte Stoff von Gaton Leroux wurde 1998 von Dario Argento verfimt. Dieser lieferte bereits mit "Terror in der Oper" schon einmal einen Beitrag im Umfeld der Sangeskünste ab. Also kein unbekanntes Terrain, auf das sich der Opernfreund begab.
Natürlich konnte man sich im Vorfeld schonmal damit anfreunden, eine Horror-Variante der Romanvorlage zu bekommen. In der ersten Hälfte des Films steht dieses auch klar im Vordergrund. Das Phantom mordet sich durch die französische Oper und geizt keineswegs mit blutigen Einlagen. Gleichzeitig untersucht ein französischer Journalist seltsame Phänomene, die sich in dem Gemäuer und seinen unterirdischen Katakomben abspielen.
Phasenweise mutet das wie ein Giallo vor herrlicher Kulisse an, mit dem Unterschied das man natürlich weiß wer der Täter ist. Trotzdem weisen viele Passagen auf die Vergangenheit des Regisseurs und der Film erzielt dort auch seine besten Momente. Die Ausleuchtung, die Locations und auch die Einstellungen wirken hervorragend. Die Kostüme und vor allem die Katakomben inklusive See überragend. Noch beschäftigt man sich aber nicht mit den Ungereimtheiten und den Abwandlungen zur Originalvorlage. Dafür gibt es zuviel zu sehen. Als die Liebesbeziehung mehr und mehr Oberwasser bekommt, hat man aber Zeit sich so seine Gedanken zu machen. Wo kommt das Phantom her? Wo liegt die Motivation in seinen Taten? Warum lebt sein einzig wirklicher Feind, der Rattenfänger, immer noch?

Die Fragen werden nur zum Teil gelöst und zudem auch äußerst unbefriedigend. Inzwischen gewinnt die romantisch-dramatische Komponente weiter an Oberhand, ohne überzeugen zu können. Dafür war die erste Hälfte zu sehr Horror, als klassische Literaturverfilmung. Der Wechsel misslingt also völlig. Das Ende ist wieder zu blutig, um mit den Protagonisten mitleiden zu können. Die fehlende Motivation hinter den Tötungsakten, verstärkt das fehlende Mitleid. Zudem ist der interessante Handlungsstrang um den Journalisten, ohne weitere Bedeutung für den Gesamtverlauf. Somit wirkt der Gesamteindruck unausgegoren und kaum aus einem Guß.

Julian Sands als Phantom hat mir hingegen sehr gut gefallen. Auch Asia Argento, wobei sie in den Gesangszenen völlig überfordert wirkte. Großes Lob auch an Ennio Morricone der einen fulminanten Score beigesteuert hat.

Trotzdem kann man das Gesamtergebnis nur als durchschnittlich bezeichnen. Reine Horrorfreaks werden mit vielen Zutaten nicht zufrieden sein und die Freunde der klassischen Literaturvorlage, die Hände vor das Gesicht schlagen. Trotzdem ist er jetzt nicht langweilig und macht phasenweise sogar Spaß. Die zweite Sichtung hat mir jedenfalls besser gefallen, als die erste. Eine dritte wird es mit Sicherheit auch irgendwann geben, aber einen vorderen Platz in der Filmographie von Dario Argento wird er bei mir nie erreichen.
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