Das Buch beginnt in seiner Einführung mit einem sehr guten Vergleich in Bezug auf die "äußerlichen Unsicherheiten", zeigt uns auf, dass viele Dinge aus heutiger Sicht eher Variablen sein können, die sich verändern, so dass man sich nicht darauf verlassen kann, dass diese zwingend gleich bleiben. Daher sind innere Stabilität und Sicherheit wichtig, um mit verändernden Situationen gut umgehen zu können. Ich bin der Meinung, dass man sich selbst finden muss um tatkräftig, ausgeglichen und vor allem zufrieden durchs Leben zu gehen. Wer Selbstverantwortung, Ausdauer, Kritikfähigkeit, Energie und eine gute Selbsteinschätzung mitbringt, ist nicht nur eine Bereicherung für sich selbst, sondern auch für sein Umfeld. Um für sich selbst eine Konstante zu bilden ist es wichtig, sich mit seinen eigenen Stärken, Schwächen, Marotten zu beschäftigen und sich weiter zu entwickeln. Nach meiner persönlichen Einschätzung geht es in dem Buch um einen versteckten Grundsatz: wer Rastet der Rostet. Das Phönix Prinzip zeigt verständlich, übersichtlich und mit Begeisterung, wie wir uns Potenzial entfalten und unser Selbstvertrauen stärken können.
Etwas unglücklich gewählt finde ich den Untertitel: "Die Kunst sich selbst zu retten". Mit diesem Untertitel bekommt man den Eindruck, dass man doch schon eher einen Strohhalm sucht, um sich aus der Not zu retten, dabei geht es doch darum, sich als Person weiter zu entwickeln und sich von inneren Begrenzungen zu befreien. Ich selbst bin mit meinem Leben zufrieden, möchte diesen Zustand erhalten und weiß, wie wichtig es ist, dazu zu lernen. Das Buch hat mir wichtige "Aha-Erlebnisse" beschert (z.B. wie ich mein Selbstvertrauen vertiefen und an meine innere Kraft andocken kann), welche mich vor allem auch in meinem Beruf ein gutes Stück weitergebracht haben und weiterbringen werden. Durch die detaillierten Anwendungsbeschreibungen und Übungen fühle ich mich in der Lage das Prinzip gut anwenden zu können und gehe gestärkt in den nächsten Tag. Vielen Dank!