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Produktinformation
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In dieser Sammlung von zwölf Erzählungen, die 't Hart aus über 200 seit den 70er-Jahren entstandenen Geschichten eigens für diese Ausgabe ausgewählt hat, ist dies ganz stark zu spüren: Der Ich-Erzähler ist, auch wenn es nie explizit gesagt wird, immer zu einem großen Stück mit Maarten 't Hart identisch. Vom kleinen Jungen, neben dem während des Gottesdienstes ein Mann in der Kirchenbank plötzlich stirbt, bis zu dem Schriftsteller mit Herzrhythmusstörungen, der mit dem Auto über fünf rote Ampeln rast und sich anschließend mit einem Polizisten in eine Bibel-Diskussion verstrickt -- hinter all diesen Geschichten ist die Lebenswirklichkeit von 't Hart selbst deutlich zu bemerken.
Der Grundton ist melancholisch, durchsetzt mit einer gelassenen Heiterkeit. 't Hart ist eigentlich ein Romanautor, der es gewohnt ist, seine Figuren und Handlungsstränge in epischer Breite zu schildern, das merkt man deutlich. Aber umso mehr Spaß macht es, nun diese ungewohnt kurzen Texte zu lesen: 't Hart gelingt es, auf wenigen Seiten eine kleine Welt zu erschaffen und den Leser mit hinein zu ziehen. Das Pferd, das den Bussard jagte ist sicher kein immens bedeutendes Buch, aber es ist eines, mit dem man sich auf angenehme Art still vergnügen kann. --Christoph Nettersheim -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Wer seinen ruhigen und oftmals augenzwinkernden Erzählstil mag, kommt hier voll auf seine Kosten. So schreibt nur Maarten 't Hart. Wer ihn kennt, erkennt ihn aus 1000 Texten sofort wieder.
Maarten 't Hart gibt dabei einmal mehr Details aus seiner eigenen Kindheit und seinem Leben preis. Rückblicke in die eigene Familie ergänzen Details um seinen Vater in "Gott fährt Fahrrad" und zeigen eine Kindheit, die tief religiös geprägt ist, mit ihren Auswirkungen auf das Erwachsenenleben.
Was wir immer schon ahnten, wird hier literarisch aufgearbeitet: Elternhaus und Kirche drücken Menschen Stempel auf, die "waschecht" sind. Die Reaktionen des erwachsenen Hart darauf sind unterschiedlich. Sie reichen auch in Hart's Erzählungen von Depression und Wut bis zu Sarkasmus und Trauer.
Die Liebesgeschichte, die den Titel hergab, ragt als Erzählung aus den anderen heraus - als abweichende Betrachtungen der Ehe.
Lesen mit Gewinn - für den der's mag.
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