Das Peter-Prinzip, wonach in Hierarchien jeder solange aufsteigt, bis er die Stufe seine Unfähigkeit erreicht hat (um dort "hängen" zu bleiben) ist sicher eine der empirisch am besten bewiesenen Managment-Gesetze und bietet eine schlüssige Erklärung für die derzeitigen Probleme der Menschheit: Bankenkrise, Autokrise, Politikverdrossenheit, Ökodilemmata ...
Allerdings scheut sich die Kaste der klassischen Manager und Managementberater das anzuerkennen - man könnte ja selbst betroffen sein!
Die Kritiker unter den Lesern haben offenbar nicht verstanden, dass Peter keinesfalls die Lernunfähigkeit des Menschen unterstellt - nein, er zeigt schlüssig, wie sich die Arbeitsinhalte auf jeder Hierarchiestufe unterscheiden und daher zwangsläufig zu Inkompetenz führen: ein guter Student muss kein guter Lehrer sein, ein guter Lehrer muss kein guter Direktor sein usw.
Würden wir das Peter-Prinzip verstehen und ernstnehmen, dann hätten wir endlich die Chance, all die unglücklichen Versager (auch in deren eigenem Interesse) aus wichtigen Positionen zu entfernen und in Jobs zu bringen, die ihnen sogar Freude bereiten ... am Ende würden alle profitieren !!!
Wer den Mut hat, sich selbst im PP wiederzufinden, kann dem Hauptziel der menschlichen Existenz - der Selbsterkenntnis - in großen Schritten näherkommen.
Viel Spass bei der Lektüre
Gruß
Frank