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Das Pesttuch
 
 
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Das Pesttuch [Gebundene Ausgabe]

Geraldine Brooks , Eva L. Wahser
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 351 Seiten
  • Verlag: Bertelsmann, München (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570006735
  • ISBN-13: 978-3570006733
  • Größe und/oder Gewicht: 22,3 x 14,4 x 3,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 855.484 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Geraldine Brooks
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Im Jahr 1665 bricht in einem kleinen englischen Dorf die Pest aus. Ein schreckliches Sterben beginnt, und Angst und Verzweiflung bringen die Bewohner schier um den Verstand. In einer dramatischen Predigt trotzt der Pfarrer seinen Gläubigen ein Gelöbnis ab: Niemand wird das Dorf verlassen, niemand hereingelassen, bis diese Prüfung Gottes bestanden ist. Ein Jahr des Schreckens und der Wunder bricht an...Im Frühjahr 1665 klopft der fahrende Schneidergeselle George Viccars an die Tür der jungen Witwe Anna Frith. Anna muss nach dem Tod ihres Mannes in den Bleigruben des Peak District hart ums Überleben kämpfen. So erscheint ihr der Logiergast wie ein Geschenk des Himmels. Doch eines Morgens, als Anna von ihrer Arbeit im Pfarrhaus zurückkehrt, findet sie den Schneider in einem furchtbaren Zustand: Eine riesige lilagelbe Beule verunstaltet das schmerzverzerrte Gesicht des Mannes. Als Viccars wenig später stirbt, klingt in Annas Ohren sein Schrei nach: "Um Gottes willen, verbrennt alles!" Wenige Tage später sterben die ersten Kinder. Die Pest ist im Dorf eingezogen. Abgrundtiefe Verzweiflung, namenlose Angst und das schreckliche Sterben bringen einige Bewohner schier um den Verstand. In einer dramatischen Predigt trotzt der Pfarrer seinen Gläubigen ein Gelöbnis ab: Niemand wird das Dorf verlassen, niemand hineingelassen, bis diese Prüfung Gottes bestanden ist. Ein Jahr der Schrecke n und Wunder bricht an. Zwei Drittel der Bewohner werden dahingerafft; Lynchmorde und Ausbrüche von Wahnsinn erschüttern das Dorf. Und doch erlebt Anna Augenblicke der Sinnlichkeit und des Glücks. Sie und die Pfarrersfrau Elinor, auf der ein schreckliches Geheimnis lastet, werden Freundinnen. Und dann - nach dem großen Feuer - ist alles vorbei. Doch die schwerste Prüfung, an der selbst der Pfarrer zerbrechen wird, steht Anna noch bevor.

Klappentext

"Dieses Buch ist ergreifend, klug und unglaublich spannend."
Washingon Post

"Die Geschichte ist in einer erfinderischen quasi archaischen Sprache erzählt, die den Leser gleichzeitig begeistert, irritiert und schaudern lässt."
Chicago Tribune

"Die Ex-Kriegsberichterstatterin Geraldine Brooks erweist sich als eine begabte Geschichtenerzählerin."
People Magazine -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von katrin
Format:Taschenbuch
Etwas mehr Spannung hätte dem historischen Roman sicher gut getan.Leider zieht sich eine monotone Langatmigkeit durch das gesamte Buch und der Schluß überrascht nicht nur,sondern "schmerzt"sogar. Dennoch drei Sterne für die Umsetzung der historisch überlieferten Begebenheiten.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Der historische Roman der us-amerikanischen Journalistin Geraldine Brooks greift als fiktive Story auf tatsächliche Ereignisse aus den Jahren 1665/1666 im Dorfe Eyan in Derbyshire zurück.
Die Pest wurde in die Gemeinschaft des Dorfes eingeschleppt, die sich darauf hin eine weitgehend eingehaltene Kontaktsperre zur Außenwelt auferlegte.
Geraldine Brooks verknüpfte zahlreiche tatsächlich geschehene Begebenheiten, die im heutigen Dorfmuseum von Eyan dokumentiert sind, mit ihren eigenen Überlegungen zur Frage nach den psychischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Seuche zu einem fesselnden so-könnte-es-gewesen-sein-Roman.
Heldin der Geschichte ist die Magd Anna Frith, eine junge Witwe und Mutter zweier Kinder.
Anna erhält durch ihre Arbeit im Pfarrhaus die Möglichkeit, das Lesen und Schreiben zu erlernen. Mit der Pfarrersfrau Elinor verbindet sie ein freundschaftliches Verhältnis. Die beiden erleben den Untergang des alten Wissens um die Heilkunst im Dorf und sie versuchen das zu bewahren, was noch zu retten ist. Bald müssen die beiden allerdings auch nach neuen Wegen suchen.
Der Leser erlebt mit, wie im Dorf die Gemeinschaft polarisiert wird in Gesunde und Kranke, Opfer und Täter, solche die versuchen, zu helfen, und denen, die sich bereichern. Hauptmotiv der Geschichte bleibt neben der Darstellung des Schwarzen Todes jedoch die Möglichkeit eines inneren sowie sich nach außen hin wirkenden menschlichen Wachstums, von Uneigennutz und Freundschaft.

Trotz moderner Sprache erscheint uns die Icherzählerin Anna recht glaubwürdig als eine Frau einer vergangenen Epoche, die jedoch im Begriff steht, sich von alten Denkmustern zu lösen.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Was will man mehr?! Endlich mal wieder ein historischer Roman, der mich richtig in seinen Bann gezogen hat. Eine hochinteressante Zeit und ein Thema, dem eine wahre Begebenheit zugrunde liegt. Dazu eine Frauenfigur, die angenehm aus dem Rahmen fällt (für die damalige Zeit), ein bißchen Liebe, ein wirklich hervorragender Stil (ein Danke auch an die Übersetzerin - wirklich gut!) Eigentlich könnte man denken, das reicht schon. Doch ganz so einfach hat es sich die Autorin nicht gemacht, die Geschichte ist weder simpel aufgebaut noch kann man wirklich erahnen wohin die Story führt. Vielen Dank für diesen Titel und bitte mehr davon!
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