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am 4. September 2014
Inhalt:

Die Handlung des Films erinnert zunächst an die Fernsehreihe "Columbo": Ted Crawford (Anthony Hopkins), ein reicher Geschäftsmann, findet heraus, daß seine Frau ein Verhältnis mit einem jüngeren Mann hat. Daher entschließt er sich dazu, sie zu erschießen, und er tut dies - für den Zuschauer sichtbar - dann auch. Seine Frau überlebt den Mordversuch zwar schwerverletzt, liegt aber fortan im Koma. Gegenüber der Polizei legt Crawford ein Geständnis ab, das sich nach einiger Zeit aber - trotz seiner faktischen Schuld - als wertlos entpuppt. Der junge Staatsanwalt Willy Beachum (Ryan Gosling) steht vor der Aufgabe, den Täter zu überführen. Im folgenden entwickelt sich ein Psycho-Duell zwischen Täter und Staatsanwalt, in dem es nur um eine Frage geht: Wie hat Crawford die Tat, die er zwar zunächst zugegeben hat, die man ihm aber dann nicht nachweisen kann, ausgeführt?

Bewertung:

"Das perfekte Verbrechen" ist laut DVD-Cover ein "packendes Psycho-Duell der Extra-Klasse". Diese Charakterisierung erscheint mir etwas übertrieben. Die Handlung des Films ist einfach und erinnert, wie oben beschrieben, eher an die TV-Filmreihe "Columbo" als an einen Thriller aus Hollywood. Dies fällt hier zwar nicht negativ ins Gewicht, aber Fakt ist: Würden die Hauptrollen nicht von Hopkins und Gosling, sondern von zwei Fernsehdarstellern gespielt, könnte "Das perfekte Verbrechen" auch im Spätprogramm von Vox oder Kabel1 als besserer B-Movie laufen. So ist es vor allem Hopkins, der dem Psycho-Duell durch sein schauspielerisches Können seinen Stempel aufdrückt. Als Zuschauer ist man durchaus fasziniert von Hopkins/Crawford, und man fragt sich ebenfalls: Wie hat der Kerl das gemacht? Die Lösung, die dem Zuschauer am Ende des Films serviert wird, ist zwar überraschend, aber vielleicht doch zu simpel. Da waren einige Verbrechen in "Columbo" noch "perfekter"! Für den Film gibt es daher von mir vier Sterne (drei für Idee und Handlung, einen zusätzlichen für Hopkins). Ein guter Film, den man sich mit Freude ansehen kann, der aber sicherlich nicht mit den Topfilmen von Hopkins mithalten kann.
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und auch, wenn die Story mal ein zwei kleine Lücken hat, so ist das doch ein sehr intelligenter Thriller mit zwei ganz hervorragend spielenden Protagonisten. Von Herrn Hopkins hat man nichts anderes zu erwarten, aber Ryan Gosling hat sich doch tatsächlich als gleichwertiger Gegenpart erwiesen, großartig. Wie gesagt, einzig die Beziehungskiste zu seiner neuen Chefin, die war etwas zu konstruiert, aber das war eh nur der Nebenschauplatz und stört so das Gesamtbild überhaupt nicht.

Klasse Film, tolle Schauspieler - 100% sehenswert!!

Achso - was ich noch zu dieser "Perfekt"-Diskussion beisteuern wollte - im Original heißt der Film "Fracture" - hat nix mit Anspruch auf "Perfektes Verbrechen" zu tun!
Ich frage mich auch immer, wieso diese Verleihfirmen fast immer diese völlig abweichenden Filmtitel erfinden!??
11 Kommentar|39 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. August 2013
Ich fasse mich mal kurz.

Die Schauspieler spielen ihre Rollen sehr gut bis ausgezeichnet. Hopkins Darstellung eines brillanten, hochintelligenten Mörders ist sehr authentisch.

Gerne hätte Ich mir einen höheren Anteil der Gerichtsszenen gewünscht, in denen beide Seiten - Hopkins verteidigt sich selbst - aufeinandertreffen. Die Schachzüge und Schläge hätten ruhig umfassender und verschachtelter vorkommen dürfen. Man stelle sich einmal vor, der Film würde sich hauptsächlich im Gericht abspielen. Auf die überflüssigen, langweiligen und den Filmfluss störenden Einlagen wie etwa die Beziehung Goslings zu seiner neuen Vorgesetzten, etc. hätte man getrost weglassen können.

Schade, Ich hätte gerne mehr von dem (anfangs) lässig kaugummikauenden Staranwalt gesehen, mehr von dem raffinierten Hopkins, dessen Sprüche + Mimik einfach sitzen.

Insgesamt ist der Film dennoch sicher zu empfehlen -> 7 Punkte.
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am 1. Mai 2013
Story 5/5 :
... beginnt im 08/15-Modus :

Der 70-jährige Ted Crawford (Anthony Hopkins), der als Unternehmer im Flugzeugbau zu viel Ruhm, Ehre und vor allem Reichtum gelangt ist, findet heraus, dass seine um einiges jüngere Ehefrau Jennifer ihn mit dem Polizisten Rob Nunally betrügt. Daraufhin stellt Crawford seine Frau zur Rede ...

Soweit wie gesagt nichts neues ... Aber der Schein trügt. Der anschließende Verlauf ist schlichtweg grandios.
Als ob der Plot sowie dessen Umsetzung nicht schon genial genug wären, setzen die beiden Drehbuchautoren am Ende dem Ganzen noch die Krone auf.
Besagter Schluss ist einer der denkwürdigsten, die ich bisher gesehen habe.

Darsteller 5/5 :
Anthony Hopkins verkörpert mal wieder eine Rolle, die ihm wie auf den Leib maßgeschneidert ist. Er strahlt eine Aura aus, die ihresgleichen sucht.
Umso erstaunlicher ist es, dass die Macher in Ryan Gosling einen Schauspieler gefunden haben, der Anthony Hopkins als Gegenspieler ebenbürdig ist.
Es ist einfach wunderbar, den beiden Protagonisten dabei zuzuschauen, mit welcher ausgebufften Strategie jeder versucht, über den jwls. anderen zu triumphieren.
Ich hätte mir auch keine bessere Schauspielerin als Rosamund Pike in der Rolle der angehenden Chefin der renommierten Anwaltskanzlei "Wooton & Simms" vorstellen können.
Auch an den übrigen Schauspielern gibt es nichts auszusetzen.

Atmosphäre 5/5
Zweifellos authentisch und wirklich schön anzusehen. (Gedreht wurde teilweise in den Warner Brothers Burbank Studios und in L.A..)

Drama 5/5
Man hat es hier mit einem äußerst cleveren Thriller zu tun, dessen Spannungbogen unumstritten als perfekt bezeichnet werden kann (oder gar muss :-).
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Gesamt 20 / 20

Fazit :

Wer auf raffinierte Thriller a la "Inside Man" oder "Lord of War" usw. steht, sollte diesen unter gar keinen Umständen verpassen.
Klarer kann eine Kaufempfehlung nicht ausfallen.

5 / 5
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TOP 500 REZENSENTam 30. Oktober 2012
Wir alle sind natürlich entschieden dagegen, wenn ein Mensch den anderen vorsätzlich tötet. Nicht nur, weil das ungesetzlich ist, sondern weil wir das aus tiefster innerer Überzeugung als schlimmes moralisches Fehlverhalten betrachten. Aber wenn wir Filme wie "Das perfekte Verbrechen" sehen, dann machen wir in einem hinteren Winkel unseres Herzens eine Ausnahme und bewundern, mit welcher Perfidie manche Mörder vorgehen - und wenn es dann auch noch DER Meister der Heimtücke ist, Anthony Hopkins, steht unserer Nachsicht mit Mördern nichts mehr im Wege. Dieser Mann spielt seine Bösewichte seit dem "Schweigen der Lämmer" stets mit Leib, Seele und einem genüsslichen Grinsen auf den Lippen. Zunächst scheint der Schuft alles falsch gemacht zu haben, was man als eifersüchtiger Ehefrauenmörder nur falsch machen kann, aber im Verlauf der Story entfaltet sich das ganze mörderische Ausnahmetalent, das hinter dem offensichtlichen Routinefall steckt. Aber weil der Originaltitel "Fracture" (=Bruchstelle) heißt, muss sich wohl doch irgendwo in dem Killerkunstwerk ein Fehler eingeschlichen haben. Der Zuschauer, der ihn von selber rauskriegt, darf sich ein Genie nennen und zur Belohnung einen eigenen Krimi ausdenken.

Ein hochklassiges Vergnügen für den Liebhaber meisterlicher Mordpläne - mit einem zündenden Schluss, der so brillant ist, dass der Regisseur Gregory Hoblit ihn gleich dreimal in verschiedenen Versionen drehen wollte. Die zwei nicht verwendeten Schlüsse haben es ins DVD-Zusatzmaterial geschafft.
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TOP 500 REZENSENTam 14. April 2011
Dieser Film ist für alle ideal, denen bei Sir Anthony Hopkins in seiner Rolle als Hannibal Lecter stets am besten dessen geistige Überlegenheit gefallen hat und die deshalb eine Rolle von ihm suchen, die ähnlich ist. Und "Das perfekte Verbrechen" funktioniert garnicht so anders. Hopkins spielt auch hier einen sehr kultivierten, hoch intelligenten Menschen - ähnlich Lecter - nur ist er in dieser Rolle hier eben kein Kannibale.
Er nutzt seine Intelligenz, ein Verbrechen zu begehen (seine Frau, die fremd geht, zu erschießen) und dann alle Spuren so zu legen, dass man ihm nichts nachweisen kann, obwohl er sich am Tatort festnehmen läßt.
Hopkins spielt die Rolle eines perfekten Mörders brillant, bisweilen kalt und diabolisch allein vom Blick her. Die Drehbuchautoren haben hier ganze Arbeit geleistet, sich eine schlüssige Geschichte zu überlegen, die ganz auf Hopkins zugeschnitten ist. Ryan Gosling als junger karrieregeiler Staatsanwalt schlägt sich hier im Psychoduell mit Hopkins noch am besten. Doch weder er noch Rosamund Pike ("007-Stirb an einem anderen Tag") oder David Strathairn ("Das Bourne Ultimatum") können an Hopkins Klasse wirklich heran reichen, der hier eine geniale One-Man-Show abliefert.
Für jeden der clever konstruierte Thriller liebt, die erst ganz am Schluss wirklich aufgelöst werden, obwohl hier vieles von Anfang an klar erscheint, absolut empfehlenswert.
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am 13. Januar 2016
Eine spannende Handlung mit brillianten Darstellern, die in ihren Rollen gefangen sind. Leider ist die Inszenierung von Gregory Hoblit meines Erachtens nicht so sehr gelungen. Das Spielgeschehen wird einfach zu vorhersehbar, da es sich doch auf ein absehbar spektakuläres Finale konzentriert und auf dem Weg dorthin Einiges an Spannung verliert. Durch eine Verstärkung der sehr einfallsreich gestalteten Gerichtsszenen wäre dieser Thriller um Einiges kreativer und facettenreicher geworden, hätte mehr Denkanreize geboten, da somit effektvollere dramaturgische Stilelemente hätten eingesetzt werden können. Ausserdem hätte man den Akteuren einen größeren Aktionsradius geboten um ihr schauspielerisches Können noch etwas eindrucksvoller unter Beweis zu stellen. Auch das mitunter etwas behäbig wirkende Spieltempo der Nebenhandlung trägt nicht dazu bei, einen wirkungsvollen Spannungsbogen aufzubauen. Lediglich die psychologisch eingewebten Aspekte sind sehr gut gelungen und lassen den Film noch interessanter werden. Ein guter Thriller kommt mit Sicherheit auch ohne Action-Momente aus - aber er darf nicht langweilig werden.
Schade...aber empfehlenswert ist der Film unter diesen Gesichtspunkten eigentlich nicht wirklich...
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am 24. März 2015
In diesem US-amerikanischen Thriller wird das Thema 'Ein perfektes Verbrechen' behandelt. Die Regeln der amerikanischen Gerichte und Gesetze werden bis zum Extremen hier dargestellt. Als Superstar unter den Schauspielern wurde Anthony Hopkins gewonnen, der die Erwartungen der Filmemacher wohl voll erfüllte. Er spielt den reichen Unternehmer Ted Crawford, der hier in diesem Film auch inhaltlich die Regie vorgibt. Verbittert erfährt er von einem Verhältnis seiner jungen Frau Jennifer Crawford (Embeth Davidtz) mit einem Ermittlungspolizisten Rob Nunally (Billy Burke). Und sofort weiß er mehr als die Beiden. Denn diese kennen sich nur körperlich und nennen sich Mr. & Miss. Smith. Dieser Zustand lässt Crawford einen Plan erfinden, wie er sich ganz brutal an den beiden rächen kann. Er tötet seine Frau zuhause und mit seinem kalkulierten ersten Eintreffen des Ermittlungspolizisten Rob Nunally (Billy Burke) geht dieser Plan auch super auf. Am Anfang lässt er diese Tat so aussehen, wie sie auch wirklich war. Dabei kommt auch sein Lieblingsstaatsanwalt Willy Beachum (Ryan Gosling) auf den Plan, um den Fall zu übernehmen, weil dieser am Liebsten einfache Fälle mag, die seiner Quote helfen. Vor Gericht dann geht es los und alles was so einfach wirkte, fällt zusammen. Das geht bist zur Freilassung von Ted Crawford (Anthony Hopkins) aus Mangels an Beweisen. Nun ist der Film aber nicht zu Ende. Denn für uns Zuschauer muss alles noch richtig aufgeklärt werden. Wir wissen ja wer es war, nur die Beweise fehlen dem Staatsanwalt Willy Beachum (Ryan Gosling).
Die Geschichte hört sich gar nicht so schlecht an. Sie ist auch gut ausgedacht. Das Finale war auch originell. Nur wurde alles so oberflächlich gezeigt. Zwischen den Punkten, auf denen die Geschichte beruht, läuft der Film sogar unterdurchschnittlich. Das Spiel von Anthony Hopkins scheint zwar einiges zu vergessen, aber auch seine Rolle hat am Ende keinen Tiefgang. Am Anfang gefallen mir vor allem die Aufnahmen von Los Angeles und der Film fängt auch spannend an und ist bis zum Gericht vielleicht sogar auf 5 Sterne-Niveau. Im Gericht dann, als Ted Crawford (Anthony Hopkins) seinen Anwalt mit plumpen Sätzen feuert und sich selbst verteidigen will und es dann auch macht, wusste ich, hier kommt noch nicht einmal ein 4 Sterne-Film zustande. Das Gericht wirkte in diesem Film nie authentisch und Ryan Goslings Rolle als Staatsanwalt Willy Beachum passte dazu. Das soll nicht heißen, dass er schlecht spielte. Aber der Staatsanwalt hatte in diesem Film die Hauptrolle. Eigentlich noch vor dem Mörder Ted Crawford (Anthony Hopkins). Nur, wenn er zu sehen war, hatte er keinen Überblick. Als die Beweiskette zusammenbrach, hatte er keinen Plan. Es ging ihm nur um die Tatwaffe, die nicht zu finden war. Damit er noch etwas Zeit in dem Film verbrachte, gab man ihm eine Geliebte, die er in dem Film kennenlernt, und die für die eigentliche Story unwichtig ist. Sie ist halt nur als seine neue Chefin Nikki Gardner(Rosamund Pike) wichtig, da dies uns zeigen soll, was dieser Fall für seine Zukunft bedeuten kann. Diese Darstellungen vermittelten in seiner Person auch keinen Tiefgang. So muss dann in diesem Film Ted Crawford (Anthony Hopkins) nach seiner Freilassung weitermachen und den Staatsanwalt Willy Beachum (Ryan Gosling) reizen und bloßstellen, für mich teilweise mit primitiven Handlungen, damit diesem Ideen kommen und er auch weitermacht. Dies passt eigentlich gar nicht zu einem Plan 'Das perfektes Verbrechen' und lässt schließlich auch Ted Crawford (Anthony Hopkins) als etwas kitschig daherkommen. Als dann Staatsanwalt Willy Beachum (Ryan Gosling) endlich auf die Lösung stößt, wurde diese Szene noch herausgeschnitten (ist nur bei den Externen Szenen auf der DVD zu sehen). Vielleicht damit der Zuschauer bei dem Finale der beiden Hauptdarsteller wohl neutral auf diesen Schluss blicken kann. So wirkt die Auflösung und das eigentlich gute Finale für mich im Endeffekt so, als wäre ich kurz vor dem Schluss des Filmes in einen Sekundenschlaf gefallen. Obwohl die Lösung gut durchdacht ist.
Als Empfehlung kann ich nur sagen. Hier ist der Machern zwar ein durchschnittlicher spannender Film gelungen. Die Geschichte ist auch vielversprechend. Nur die Beilagen stimmen überhaupt nicht. Auch wenn Anthony Hopkins dies zu verschleiern versuchte. Der Film ist in meiner Liste 'Nur einmal geschaut und werde ihn wohl nie mehr ansehen' drin. In diesem Rahmen kann ich ihn auch empfehlen.

Meine Schulnote: 3-
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Unternehmer Ted Crawford (Anthony Hopkins) kommt seiner untreuen Ehefrau Jennifer (Embeth Davidtz) auf die Schliche - statt des gehörnten und blind um sich schlagenden Gatten, ersinnt Mr. Crawford einen nahezu teuflischen Plan - er sinnt auf Rache - Ted möchte seine Frau und deren Liebhaber, Polizeibeamter der Stadt L.A., bestrafen...

Ted schießt seiner Frau aus nächster Nähe in den Kopf, lediglich der Zuschauer wird Zeuge des (genauen) Tathergangs - die Polizei und vor allen Dingen die Staatsanwaltschaft führt der gerissene Fuchs Crawford nämlich, trotz der erdrückenden Beweislast, aufs Glatteis...

Crawford verzichtet sogar absolut selbstsicher auf einen Rechtsbeistand vor Gericht... - die Anklage lautet auf Mord - dem Gericht stehen Indizien zur Verfügung, welche der Angeklagte Stück für Stück zu entkräften versucht...

Sein Gegenspieler auf Seiten der Staatsanwaltschaft (Typ smarter Milchbubi) hat bislang eine sehr gute Verurteilungsqoute vorzuweisen, aus dem Grund nimmt er den augenscheinlich eindeutigen Fall, zu Beginn, auf die leichte Schulter, bis er sich von Crawford letztlich eine Ohrfeige nach der anderen abholt...

Fazit: Der Film mag zwar zu Beginn seine Längen haben, macht aber nichts, denn spätestens ab Minute 15 ist man hellwach und begeistert von dem sehr sehenswerten Katz- und Mausspiel!

Die Rolle des Ted Crawford ist wieder einmal mehr etwas für die Fans des schauspielernden Hopkins - er darf in die Rolle des Psychopathen schlüpfen, verzichtet dabei zwar auf die Leber seines Gegenspielers, füllt jedoch genau den Hopkins aus, den man seit "Das Schweigen der Lämmer" vor Augen hat - großartig!

Ryan Gosling (in der Rolle des Staatsanwaltes) hat durchaus Potential - keine Frage, vom absolut wandlungsfähigen Sir Anthony kann er sich jedoch immer noch eine dicke Scheibe abschneiden - folglich kann ich es auch nicht nachvollziehen, wenn man sich hier im Forum auf schauspielerische Leistung, auf angeblicher Augenhöhe zwischen Hopkins und Gosling festlegt - die Rolle des rachsüchtigen Ehemannes, die hat eindeutig Hopkins gekonnter geboten - Gosling war die ganze Zeit über smart, beim Wechselbad des ständigen Rollentausches, zwischen kühler Berechnung, Täuschung, Charme und Brutalität, sieht er gegen den Oscar-Preisträger recht wenig Land....
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am 26. Februar 2011
Der Film bietet gute Unterhaltung. Setting und Musik bilden eine gediegene Grundlage für einen zumindest in der ersten Hälfte sehr faszinierenden Hochglanz-Thriller. Auch die beiden Protagonisten liefern sich eim ansehnliches Psycho-Duell und sind exzellent besetzt:
Anthony Hopkins lässt gelegentlich dämonisch Hannibalisches aufblitzen, das geeignet ist, einem Schauer über den Rücken laufen zu lassen.
Und Ryan Gosling spielt sehr überzeugend den unbekümmert-smarten Jung-Staatsanwalt, der seine Fälle immer gewinnt - auch wenn aus vermeintlichem Selbstläufer ein aussichtsloses Unterfangen zu werden droht -
Assotiationen zu Hannibal Lecter und Tom Cruise in "Die Firma" stellen sich ein.

Der Plot hat durchaus seine Stärken und die Handlung wird anfangs angemessen spannungsvoll vorangetrieben ohne, dass in unsouveräne Hektik verfallen wird.
Ein Höhepunkt ist für mich die Krankenhaus-Szene, die sich alles andere als vorhersehbar entwickelt.

Doch die Auflösung enttäuscht! Hölzern, schleppend und reichlich unspektakulär plätschert der Film im letzten Drittel seinem Ende entgegen.
Der Film erleidet damit das Schicksal so vieler Hochglanz-Produktionen und schrammt damit leider an durchaus erreichbaren vier Sternen vorbei.
Man kann sich "Das perfekte Verbrechen aber durchaus angucken, sollte aber keine sehr hohen Erwartungen an filmische Nachhaltigkeit haben.
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