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Das Pendel des Todes
 
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Das Pendel des Todes

Vincent Price , John Kerr , Roger Corman    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,40
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Produktinformation

  • Darsteller: Vincent Price, John Kerr, Barbara Steele
  • Regisseur(e): Roger Corman
  • Komponist: Les Baxter
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Italienisch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Italienisch, Niederländisch, Schwedisch, Dänisch, Portugiesisch, Griechisch, Französisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
  • Erscheinungstermin: 12. Oktober 2004
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 77 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0002VL5LK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 41.832 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

OFDb.de

Roger Corman selbst hielt bei diesem Beitrag zur Poe-Reihe die Zügel in der Hand, ein weiterer kostengünstig hergestellter Schnellschuß aus der Horrorschmiede, der leider nicht das Potential hat, um mit dem Überraschungseffekt von "House of Usher" ein Jahr zuvor mithalten zu können.

"Das Pendel des Todes" hat seine Stärken in dem atmosphärischen Setting, ein düsteres Schloß voller spinnwebverseuchter Kerker und dunkler Ecken, durch die die Protagonisten einer schlimmen Familiengeschichte folgen und eine bösartige Verschwörung aufdecken.

Folter, Wahnsinn und Tod sind die Eckpunkte des Geschehens, wieder mal wird ein Schloßherr in den Wahnsinn getrieben und einmal mehr geht der Plan für Gut und Böse nach hinten los, als der Delinquent unkontrollierbar wird.

Der wird erneut mit der üblichen Finesse von Vincent Price gegeben, der zunächst scheinbar in melancholischer Höflichkeit versinkt, ehe er auf den letzten Filmmetern den Fiesling rauslassen darf, als der Wahnsinn nach ihm greift.
Natürlich ist der Plot nicht besonders ergiebig und manches wirkt statisch, wenn die Figuren den Mund aufmachen, aber sobald eine Rückblende die Leinwand in psychedelisches Wabern aus der Stummfilmzeit versetzt und das Grauen der Vergangenheit heraufbeschwört, kann es schon ganz beängstigend werden.

Der Einsatz der kompletten Folterkammer samt Pendel, Grube und eiserner Jungfrau machen zwar nur die letzte Viertelstunde aus und der Showdown wirkt forciert, aber dafür wird das Tempo hier dankbar angezogen, von dem bösartigen Schlußgag ganz zu schweigen.
Horror-Actrice Barbara Steele hat hier leider nur einen wenige Minuten langen Kurzauftritt, aber ihre Faszination ist ungebrochen. Dieses Charisma geht Hauptdarsteller John Kerr jedoch völlig ab, weswegen er gegen den leidenschaftlich chargierenen Price von vornherein auf verlorenem Posten steht.

Insgesamt ein schöner Kostümschinken zum Schaudern und Grinsen, aber durchaus ernst zu nehmen und nicht wie einige spätere Beiträge eher zum Schmunzeln geeignet. Aber Klassiker sehen auch anders aus. (6/10)

--- Silvan Prefetzky (Moonshade)

Produktbeschreibungen

Fox Das Pendel des Todes, USK/FSK: 18+ VÃ--Datum: 07.10.04

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Cormans zweiter Poe - Film 27. Oktober 2006
Von Daniel Zynda TOP 1000 REZENSENT
Diese zweite Edgar Allen Poe Verfilmung von Roger Corman schneidet im Vergleich mit dem Vorgänger "Die Verfluchten" nur ganz leicht schwächer ab, geht er doch noch um einiges freier mit der Vorlage um.

Ansonsten gibt es das, was man von allen Poe/Corman Filmen erwarten kann: Schaurige Dekors, wirklich gute Atmosphäre und einen großartigen Vincent Price. Zudem tritt in diesem Film die beste aller Scream Queens der 60er Jahre auf: Barbara Steele. Außerdem ist der Film echt spannend. Das ich ihn dennoch für den schwächsten aller Poe - Filme, ist mehr eine persönliche Empfindung und hat nichts mit der Qualität zu tun.

Jeder Liebhaber klassischer, altmodischer Horrorfilme, die mehr durch "die Stimmung" als mit Blut für Horror sorgen, wird begeistert sein. Auch heute noch ist es für mich erstaunlich, welch großartige Filme Roger Corman damals mit so geringem Budget schuf. Die meisten der Filme wurden in weniger als drei Wochen gedreht!

Jeder der Poe-Filme ist auf DVD erhältlich, und so wie alle anderen erstrahlt auch "Das Pendel des Todes" in neuem Glanz! Vergesst den Schrott, den man uns im Fernsehen gezeigt hat! Hier gibt es den Film im Original - Breitwandformat 1 : 2.35, die Bildqualität ist brilliant und die Farben erstrahlen kräftig!

Das der Film immernoch ab 18 Jahren freigegeben ist,ist natürlich ein Witz. Nach heutigen Maßstäben wäre eine Freigabe ab 12 angebrachter gewesen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Doraemon
Zu dem Film braucht man wirklich nicht viel zu sagen. Es ist einer dieser grandiosen Filme, die kaum 80 Minuten lang sind und von der ersten bis zur letzten Minute fesseln. Meisterhaft natürlich vor allem Vincent Price als unvergesslicher Don Medina, dessen Persönlichkeitsstörung zu Ende des Films Maßstäbe für alle Wahsinnigen-Rollen der Filmgeschichte setzt. Man braucht nicht Tausende von Dollar, um einen guten Horrorfilm zu machen. Auf die Idee und die Schauspieler kommt es an (vgl. Descent, Blair Witch, Graf Zaroff). Auch die Länge ist zweitrangig. In der Kürze liegt die Würze. Zur DvD ist nur zu sagen, dass es auf den ersten Blick keine Extras gibt. Auf den ersten Blick: denn es liegen zahlreiche Sprachfassungen vor. Und hier heisst es, aufpassen: Die deutsche und französische Synchronisaton sind in den entscheidenden Endszenen als Vincent Price das Pendel schwingen lässt, der englischen Fassung in ihrer Intensität weit überlegen. Hier heisst es den Hut ziehen vor Vincent Price und den hervorragenden Synchronsprechern, die ihm die Stimme liehen und den Meister noch übertrafen! Wie ungerecht, dass diese Arbeit eigentlich nie honoriert wird und die früher oft hervorragenden Synchronsprecher meist im Verborgenen arbeiteten. Zur armseligen Entwicklungen im Synchronsprecherbereich siehe das aufschlusreiche Interview auf der DVD Frankensteins Höllenmonster.
Schade, dass es solche Filme nicht mehr gibt. Gruselige Schlösser, Atmosphäre zwischen Wahnsinn und Lebensverneinung mit hoher psychologischer Tiefe. Und wer das für falsch hält, denke an Don Medinas Worte über den ungetreuen Ehebrecher. Hier bekommt man echte Wertarbeit aus Corman's Poe Schmiede. Sicherlich Cormans spannendster und stringentester Film mit hervorragender Farbdarmaturgie. Ein psychologischer Film, ein Horrorfilm der Spitzenklasse, ein zeitloses Meisterwerk des Gruseln mit Augenzwinkern und Tiefe. Ansehen, lachen und gruseln. Die Einstufung FSK 18 ist lachhaft. Kill Bill ab 16 und dieser Film ab 18.Man urteile selbst. Wahrscheinlich können Menschen unter 18 die Tiefenpsychologie dieses Film noch nicht durschauen und würden nur noch verstört traumatisiert umherwandeln und vielleicht würde auch der eine oder andere Vorfahr wieder durchbrechen, denn wer weiss, wer nicht auch eine alte verborgene Folterkammer im Keller hat oder den ein oder anderen Verblichenen eigemauert hat...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Frank F. TOP 500 REZENSENT
Francis besucht das Schloss seines Schwagers Nicholas. Er beabsichtigt mehr über den unvorhergesehenen Tod seiner Schwester Elizabeth, herauszufinden. In der Tat sind die Dinge, die sich auf dem Schloss ereignen, im hohen Maße mysteriös.

Cormans 1964 gedrehte Poe Verfilmung ist ein kleines Juwel vergangener Tage, welches von einem großartigen Ambiente und einem Vincent Price in Höchstform lebt. Price pendelt in der Rolle des Nicholas zwischen Brillanz und einer absolut überzogenen Theatralik. Er dominiert den Film und spielt die weiteren Darsteller gänzlich an die Wand. Dieses liegt allerdings auch daran, dass Price die dankbarste Rolle in Cormans Film verkörpern darf. Vincent Price ist in meinen Augen einer der wenigen Ausnahmeschauspieler, denen solche Rollen auf den Leib geschrieben stehen und in der er sich nach allen Regeln der Kunst austoben konnte. Barbara Steele hingegen hat einen kleinen Auftritt und kann nur kurz mit ihrer Präsenz und ihrem einzigartigen Charisma glänzen.

Was den Film und die Story anbelangt, so bekommt man ein nettes und unterhaltsames 60er Horror-Kino geboten, welches in einem wunderschönen alten Schlossgemäuer spielt. Corman setzt weniger auf den Effekt als auf die Atmosphäre. Dazu gelingt es ihm durchaus ein Prise Suspense unterzubringen. Hitchcocks Rebecca lässt, wie in einigen anderen recht unbekannten Klassikern der 60er Jahre, durchaus grüßen.

Rein Kameratechnisch wird das Ganze sehr stimmig in Szene gesetzt und vor allem die Farben die der Film bietet sind eine wahre Freude für das Auge.

Fazit: Ohne viel Blut und Gewalt gelingt es Corman dennoch den Zuschauer zu fesseln und ihn in seinen sehr atmosphärischen Film einzubinden. Was zu dieser Zeit normal war und heute absolut nicht realisierbar ist.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Cormans Bester
Das Pendel des Todes! Was für ein Film! Unglaublich dicht inszeniert, tolle Schauspieler. Dies ist wahrscheinlich eine der besten Poe - Vefilmungen aller Zeiten. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Varg 73 veröffentlicht
Düster
Eine spannende Geschichte von guten Darstellern gespielt. Der Film zieht einen durch die düstere Atmosphäre in seinen Bann. Immer wieder sehenswert.
Vor 23 Monaten von Nicole veröffentlicht
Eiskalte Schauer jagen über meinen Rücken - Wuuaaah!
Das Pendel des Todes - mit Vincent Price und Barbara Steele!

Einer der größten, tollsten, fazinierendsten und verstörendsten Horrorklassiker aller Zeiten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juli 2009 von Marc Arndt (Schwabenländle)
Gothic Poe-try im Gewand der 1960er-Jahre
Das "Pendel des Todes" ist ein Klassiker des guten alten Horrorfilms der 1960er-Jahre: wohl gewählte Sprache; opulente Kostüme; unheilschwangeres Schloss auf Felsenkuppe;... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Mai 2009 von the_clairevoyant
Klassischer Gruselfilm der alten Schule
Wer auf eine düstere Gothic-Atmosphäre abfährt, der wird von diesem Roger Corman Film sehr begeistert sein: Spanien, 16. Jahrhundert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. November 2008 von Ray
Gothic Klassiker von Roger Corman
Kultregisseur Roger Corman hatte mit seinen Trash Filmen mehr Erfolg als andere Regisseure. So zählen seine Poe-Verfilmungen zu den besten und atmosphärisch dichtesten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2008 von Ivan
Kerzenleuchter, Spinnweben und Geheimgänge
Lassen Sie mich was über das Todespendel sagen. Es ist nicht schön, wenn man da gefesselt drunterliegt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2008 von Hugo Humpelbein
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