Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ordentlich, wäre da nicht die Übersetzung..., 11. Dezember 2005
"Das Patent" ist ein klassischer Vertreter der Airport-Bookstore Gattung, sprich: ein relativ anspruchsloser Techno-Thriller, mit dem man ein paar Stunden totschlagen kann, den man danach aber auch ohne Skrupel wegschmeissen kann. In diesem Milieu tummeln sich hunderte Autoren, von denen eigentlich nur Michael Chrichton gelegentlich den Ausbruch aus der Trivialliteratur schafft. Lincoln Child versucht dies gar nicht erst, sondern liefert ein solides Buch ab, das die obigen Ansprüche einlöst. (Wer dies jedoch als "Spannnung pur" beschreibt, muss ein selten ödes Leben führen...) Bemerkenswert ist dieses Buch nur wegen der grotesk schlechten Übersetzung ins Deutsche, was immer der Herr Toprezensent meint. Der Schuldige, R.Hahn, hat offenbar sein Vokabular seit 20 Jahren nicht mehr erweitert und konsequent alle Begriffe wörtlich ins deutsche übertragen. Folglich tragen die Achterbahnen eines US-Themeparks plötzlich Namen wie "Kreischer" und "Ereignishorizont" (das war wohl im Original Event Horizon). Die Band, deren Sänger ein gewisser Axl Rose war, wird als "Slash" tituliert statt Guns n Roses. Dann reden die Bösen ständig von ihren "Knarren" oder sogar "Schießeisen". Wieso nicht gleich Schießgewehr? Oder Donnerbüchse? Vor allem aber will Hahn anscheinend ein lebendiges Flair schaffen, indem wörtliche Rede auch wörtlich wiedergegeben wird, d.h. es finden sich ständig Perlen wie "Was hastn da?", "Tus doch!" "Has ne Idee?" usw. Ob das wirklich so wichtig ist? Natürlich nicht, aber es ist so bezeichnend für die Schlampigkeit, mit der die Arbeit ausgeführt wurde. Alles Kleinigkeiten, sicher. Aber von einer Person, dessen Werkzeug die Sprache ist, sollte man doch ein Minimum an Stilgefühl erwarten dürfen. So drücke ich mich vielleicht in einer SMS aus, aber in einem Buch? Und gleichzeitig fordern die Übersetzer höhere Umsatzbeteiligungen für ihre Arbeit. Da erweist Herr Hahn seinen Kollegen einen echten Bärendienst. Ich weiß, dass negative Meinungen hier stets schlechter bewertet werden als positive. Also verreisst mich. Oder, besser noch, kauft das Buch, lest es und wundert euch über Jubelorgien wie die von baerwurz hier. Ein Schelm, wer böses dabei denkt...
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
guter Plot, geniale Umsetzung, Spannung pur, 26. Juli 2004
Als Fan von Preston/Child war ich, ehrlich gesagt, eher skeptisch, als ich von diesem Buch erfuhr. Ich habe es trotzdem gekauft, naja, man hofft eben auf ein gutes Buch. Und habe diese Entscheidung nicht bereut!!! "Das Patent", Lincoln Childs erster Alleingang ohne seinen Co-Autor (aber angeblich auf dessen ausdrückliche Ermunterung hin geschrieben) ist ein famoses Debüt: Die Story stimmt, der Plot ist klasse und auch die Form erfüllt durchaus die Anforderungen, die man an einen "Preston/Child" stellt. Ich würde sogar weitergehen: Für mich ist der Stil dieses Buches schneller, facettenreicher. Und eher mit "Formula" zu vergleichen, denn mit "Ice Ship" oder gar "Riptide" (wobei Riptide mein absoluter Lieblings-Preston/Child ist). Die Story beeindruckt mit einem riesigen, hoch technisierten Vergnügungspark, in dem dann doch nicht alle Vorhersehbarkeiten bei seiner Planung berücksichtigt wurden: Es gelingt Außenstehenden, das uneinnehmbare Computersystem zu infiltrieren und somit die Parkleitung unter Druck zu setzen, denn die Infiltration bedingt Unfälle der Fahrgeschäfte und somit zunächst Verletzte, später sogar Tote, so daß sich die Parkleitung auf die Erpressung einläßt. Zunächst. Doch dann durchschaut ein Außenstehender den scheinbar genialen Plan und versucht, diesen zu durchkreuzen .... Zwar warte ich derzeit auf den neuen Preston/Child, jedoch muß ich ehrlich zugeben, daß ich hoffe, daß nach diesem Child-Erstling bald ein weiteres, ebenso spannendes und kurzweilig-geniales Buch folgt!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
zu schnell zu durchschauen ..., 1. Dezember 2005
Ich habe schon bessere Bücher von Preston / Child gelesen. Nach 100 Seiten wußte ich, wer der Maulwurf ist. Nach 200 Seiten wußte ich, wer der Held ist bzw. wie es wahrscheinlich weitergeht ...Für mich ist kein richtiger Spannungsbogen zu sehen. Die ganze Sache ist irgendwie zu abgedroschen. Aber vielleicht bin ich auch nur verwöhnt von Preston/ Child.... Ein Funken Wahrheit ist jedenfalls zu erkennen : die Story kann jederzeit in jedem Freizeitpark passieren ! Die Möglichkeiten der Manipulation per PC gibt einen auch zu denken...
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