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Das Parfum, 8 Audio-CDs [Audio CD]

Patrick Süskind , Gert Westphal
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (775 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Litraton (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894699116
  • ISBN-13: 978-3894699116
  • Größe und/oder Gewicht: 14,7 x 13,1 x 4,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (775 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 706.957 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Amazon.de Hörbuch-Rezension

Zu all den herausragenden Merkmalen, die Patrick Süskinds Klassiker mit den Jahren auf sich vereint hat, kommt nun ein neues hinzu: Hans Korte lässt die Geschichte des Pariser Massenmörders Jean- Baptiste Grenouille in akustischer Brillanz aufleben. Markant spricht er, lässt mit seiner eindrucks- und ausdrucksvollen Stimme schnell Atmosphäre und Bilder im Kopf entstehen.

Das Buch habe ihm sehr gefallen, sagt Korte in einem Interview, deshalb habe er es auch gerne gelesen. Das kommt über, man nimmt es dem 1929 geborenen Vollblutschauspieler, der auch studierter Musiker und Dirigent ist, ab. Immerhin, es ist eine lange Strecke, fast zehn Stunden, eine unglaubliche Herausforderung! Und dann ist es ja auch nicht irgendein Buch: weltweit über 15 Millionen verkaufte Exemplare, übersetzt in 20 Sprachen, jetzt verfilmt. Mit dem Leben jenes geruchlosen, aber mit einem genialen Geruchssinn ausgestatteten Ungeheuers, dieser vom Teufel Besessenen ‚abscheulichen Gestalt’, die im bestialischen Gestank der Pariser Armenviertel des 18. Jahrhunderts groß wird, hatte Süskind den richtigen Riecher. Und nun ist ein ganz anderer Sinn gefragt: das Zuhören macht Spaß, auch, wenn man das Buch bereits gelesen hat- und wer hat das nicht? Schnell erliegt man der großväterlich ruhig erzählenden Stimme, die einen leise in das dramatische Geschehen wiegt. In Kortes Sprechweise spiegelt sich angenehm Lebenserfahrung, Reife und Alter. Mit seiner Art, nicht zu hetzen, manchmal aufbrausend, dann wieder nachsichtig zu sein, Dialoge gut im Griff zu haben, Pausen zu gönnen und Bilder stehen zu lassen und auch mit dem Sprechtempo auf seine eigene Art zu interpretieren, wird aus Süskinds genialem Roman ein akustischer Genuss, der Grenouilles mörderische Welt gruselig belebt. Eine Meisterleistung.

Musikalisch zu sein, habe ihm sicher bei den Aufnahmen geholfen, gesteht Korte. Aber da war auch die Faszination über den Stoff und die Bewunderung des Süskind Talents: „Eine völlig irreale Handlung ganz überzeugend so darstellen zu können, als wäre sie Realität, das ist verblüffend. Das macht die Geschichte noch geheimnisvoller.“ Für das Hörbuch trägt Hans Korte dazu seinen Teil nun auch bei. --Barbara Wegmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Das Parfum
OA 1985 Form Roman Epoche Postmoderne
Mit seinem Debütroman Das Parfum, einer Kriminalgeschichte über einen Mörder im Frankreich des 18. Jahrhunderts, die zugleich ein Sittengemälde seiner Zeit entwirft, erzielte Patrick Süskind binnen weniger Jahre eine Millionenauflage. Neben der spannend erzählten Geschichte ist Süskinds Verwendung verschiedener literarischer Stile aus unterschiedlichen Epochen sowie seine intertextuellen Bezüge eine Besonderheit des Buchs, das es zu einem typischen Werk der Postmoderne macht.
Inhalt: Jean-Baptiste Grenouille wird 1738 als unehelicher Sohn einer Fischverkäuferin geboren; er überlebt den versuchten Kindsmord seiner Mutter und das entbehrungsreiche Leben als Kostkind sowie die Zeit als Hilfskraft bei einem Gerber, wo er lebensgefährliche Arbeiten verrichten muss. Ausgestattet mit einem absoluten Geruchssinn, ist er selbst jedoch ohne Geruch. »Sie konnten ihn nicht riechen. Sie hatten Angst vor ihm.« Als Mensch ohne Geruch zum Außenseiter verurteilt, erschließt er sich die Welt von Gerüchen und Düften, die er förmlich in sich aufsaugt. So folgt Grenouille über mehrere Pariser Stadtviertel dem Duft eines jungen schönen Mädchens, das er schließlich tötet, um ihren Duft in allen Feinheiten in sich aufzunehmen.
Grenouille erkennt seine Begabung und beschließt, der größte Parfumeur aller Zeiten zu werden. In einer Lehre erwirbt er die Fähigkeit, Düfte zu gewinnen und haltbar zu machen. Erst mit 25 Jahren wird ihm seine eigene Geruchsslosigkeit bewusst und so entwickelt er verschiedene Menschendüfte, die er anwendet, um unerkannt zu leben und seinem Ziel näher zu kommen. Im französischen Parfumzentrum Grasse tötet Grenouille 25 junge schöne Frauen, um ihren Duft zu konservieren. Ihr Duft bewahrt den überführten Mörder vor der Todesstrafe, am Tag der Hinrichtung erscheint er den Menschen in seiner Duftmaske nicht mehr als das hässliche Scheusal, sondern als überaus liebenswerter Mensch: »Er hatte sich eine Aura erschaffen, strahlender und wirkungsvoller, als sie je ein Mensch vor ihm besaß. Und er verdankte sie niemandem ... als einzig sich selbst. Er war in der Tat sein eigener Gott, und ein herrlicherer Gott als jener weihrauchstinkende Gott, der in den Kirchen hauste.« Der größte Triumph seines Lebens, Macht über andere zu gewinnen und von ihnen geliebt zu werden, bedeutet Grenouille jedoch nichts. Er kehrt nach Paris zurück, wo er sich von Dieben, Mördern und Huren auf dem Cimetière des Innocents, seiner Geburtsstätte, ermorden lässt: Die Begierde, an seinem überwältigenden Duft teilzuhaben ist so groß, dass sie ihn verschlingen.
Wirkung: Als literarische Sensation gefeiert, ist der Roman eine Verbindung von ernsthafter und unterhaltender Literatur und zählt zu den meistverkauften Büchern der deutschen Nachkriegszeit. Der Roman erreichte eine Weltauflage von über sechs Millionen Exemplaren und wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt. P. Z. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 26. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Dieser Roman hat uns in den achtziger Jahren aufgerüttelt: Er vereint ganz der Postmoderne gemäß Erzählstrukturen aus zwei Jahrhunderten. Um es gleich vorwegzunehmen: Es ist ein großartiges Buch, genial erzählt, kraftvoll, sinnlich und schaurig. Seit Jahren hat es kein deutschsprachiger Autor mehr geschafft, eine so große Leserschaft in seinen Bann zu ziehen. Mainstream-Leser, Trivialliteratur-Leser, studierte Germanisten und andere waren sich in ihrem Urteil einig: Großartig. Nicht in die Welt des Romans mit allen Sinnen einzutauchen, dürfte aber auch jedem schwerfallen, der mit dem Lesen über die zehnte Seite hinaus ist. Dieses Buch ist wunderbar, es ist fesselnd, es spielt mit Urängsten des Menschen und bleibt bis zur allerletzten Seite spannend. Der fulminante Schluß setzt dem Geniestreich die Krone auf. Eine großartige Erzählung. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen gut, spannend und faszinierend, 14. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Das Parfüm von Patrick Süskind ist ein ungewöhnlicher Kriminalroman, der dem Leser das Zeitgefühl der Epoche nahebringt, am Geschehen aber nicht vobeischreibt, so daß er nicht langweilt. Er erzählt die Geschichte eines illegitimen Kindes, dessen Mutter wegen versuchter Kindstötung (an ihn selbst) zum Tode verurteilt wird. Seine Kindheit ist ohne Liebe und Zuwendung. Er wird Zeit seines Lebens gemieden und ausgegrenzt. Man erhält Einblicke in eine völlig andersartige Persönlichkeit, die über große geistige und emotionale Defizite verfügt, andererseits ein Genie ist, dem man, wenn auch nur widerwillig, Respekt zollen muß. Sein Talent, ein herausragender Geruchssinn, verhilft ihm zu einer ungewöhlichen, faszinierenden Weltanschauung, er beurteilt nicht nach Aussehen und Verhalten, sondern nach Geruch. Der Autor betrachtet das Geschehen von der Täterseite. Dies ist interessant, da man sogar verstehen kann, warum der Mörder seine Greultaten begeht. Trotzdem läßt einem die Kaltblütigkeit der Vorgehensweise kalten Schauer über den Rücken laufen. Die Unfähigkeit seiner Mitmenschen, den Mörder zu fassen, ja seine eigentlich simplen Manipulationen aufzudecken, ist erschreckend. Sie läßt die Frage aufkommen, ob eine solche Macht auch heute noch in dieser Art und Weise ereichbar wäre. Beachtenswert ist auch der Schreibstil, der trotz seines Niveaus gut zu lesen ist. Das Parfüm ist ein Buch, das man mehrmals lesen kann und immer wieder Neues entdeckt.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die geniale Geschichte eines Mörders, 28. September 2005
Dieser außergewöhnliche Roman schlägt den Leser absolut in seinen Bann und ist nicht umsonst zu einem internationalen Bestseller geworden. Es kostet Mühe, das Buch aus der Hand zu legen und die Lektüre zu unterbrechen. Dem Autor Patrick Süskind gelingt es auf geniale Weise, dem kaltblütigen Mörder Grenouille, der skrupellos und von egoistischen Motiven getrieben junge Frauen tötet, auch eine sehr menschliche Seite zu verleihen. Selbst wenn er immer wieder als „Scheusal" beschrieben wird, empfindet man doch Mitgefühl mit dem Protagonisten, dem gerade das verwehrt bleibt, was er sich am meisten wünscht, und der letztendlich daran zerbricht. Die Geschichte lässt den Leser nach einem überraschenden Schluss verstört, aufgewühlt und traurig darüber zurück, dass das Buch nun zu Ende ist.
Bemerkenswert ist die überaus gewählte, poetische Sprache, in der Süskind seine Geschichte verfasst hat; in lebendigen, immer wieder neuen Bildern schildert er Szenen, Menschen, Landschaften und natürlich deren Düfte, die man fast selbst wahrzunehmen glaubt. Die Schilderung der Lebensumstände der damaligen Zeit wie auch des „Handwerkszeugs" der Parfumeure zeugen von einer fundierten Kenntnis der Materie. Sowohl einzelne Charaktere als auch die Gesellschaft als ganzes werden sehr feinsinnig auf die Schippe genommen, so dass bei aller Tragik auch der Humor nicht zu kurz kommt.
Alles in allem ein überaus lesenswertes Buch und wirklich eines der besten, die mir in den vergangenen Jahren untergekommen sind!

P.S. Derzeit laufen übrigens auch die Dreharbeiten für den Film, der im September 2006 in die Kinos kommen soll.

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